Mit 1 Jahr in die Krippe - stundenweise - Tipps erwünscht

Hallo ihr Lieben,

unsere Babys werden so schnell groß. Das erste Jahr ist um. Ab Oktober (dann ist sie 13 Monate) soll unsere Kleine langsam in die Krippe eingewöhnt werden. Sie soll an 3 Tagen 3 Stunden dort betreut werden.
Die Eingewöhnung soll nach dem Berliner Modell erfolgen und wir haben auch keinen Zeitdruck.

Ab Januar werde ich erst wieder Stundenweise Arbeiten gehen und da wir leider keine Omas in der Nähe haben, haben wir einen Krippenplatz. Ich dachte, das Zusammensein mit anderen Kindern wird ihr auch gut tun. Wir leben recht abgeschieden.

Im Moment ist unsere Maus leider nicht gut drauf. Hat Schnupfen, bekommt zähnchen, schläft schlecht und ist total unzufrieden.

Ich habe jetzt etwas bammel, ob das mit der Krippe gut geht.

was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Wie verlief die Eingewöhnung bei Euch? Auf was muss ich achten?

Liebe Grüße
Trinchen

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Hallo Trinchen,

wir sind noch mitten in der Eingewöhnung. Lilly ist jetzt 18 Monate alt und geht an 4 Tagen vormittags in die Krippe. Sie weint eigentlich jeden Morgen, wenn ich gehe. Mal mehr, mal weniger. Meine Tante bringt meinen Cousin ca. eine viertel Stunde nach uns hin und ich bekomme jeden Morgen eine SMS von ihr, dass sie total zurfrieden mit den anderen Kindern spielt.

Und auch die Erzieherinnen sagen, dass sie nach 2-3 Minuten aufhört zu weinen und dann alles wieder supi ist.

Ich kann dir eigentlich nur einen Tipp geben: Wenn du sie morgens bringst, dann geh sofort wenn sie drin ist, auch wenn sie weint. Denn je länger du bleibst, desto schwerer ist es für sie. Ausserdem merkt sie dann, dass du auch ein schlechtes Gewissen hast und klammert noch mehr. Es ist ziemlich hart, aber das geht vorbei. Wenn es garnicht gehen sollte, dann rufen die Erzieherinnen auch an.

GLG und einen guten Start in die Krippe

Dana und Lilly 18 Monate

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Hi Du

also mein Zwerg geht seit 1.September in die Krippe,er ist jetzt fast 16 Monate,und ich muss sagen es klappt super...die eingewöhnung hat toll geklappt und klar gibt es beim Abschied kurz tränen,aber das ist nach ner Minute vergessen und er spielt mit den anderen Kindern,fühlt sich total wohl.
Wir haben auch ein kleines Mädchen dort,die ist 1 jahr alt und auch bei ihr gibt es keine Probleme....die anderen Kinder sind zwischen 1,5 und 2 Jahren alt..also ich kann nur positives Berichten und wenn mein Zwerg krank ist,so wie momentan,dann bleibt er natürlich daheim.
Achten würde ich einfach auf die Signale deines Kindes,meiner brauchte es z.b. das er anfangs,so die ersten 10 min.auf meinem Scoß sitzen wollte,bissl kuscheln und dann wars ok für ihn und er ist spielen gegenagen,oder ich hab mit ihm gespielt..jetzt machen das die Erziehenrinnen.....Schau einfach wie dein Kind reagiert und lass Dir Zeit bei der Eigewöhnung...aber glaub mir,dein Zwerg wird Dir zeigen wie er sich fühlt und wie es ihm geht und was er braucht...und daruaf kannst Du dann reagieren und ihm helfen sich dort wohl zu fühlen...

Wünsch Euch alles Liebe bei der Eingewöhnung und wirst sehen,das wird alles#klee

Lg Dani

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Danke euch beiden schon mal für eure Berichte. Erzählt doch mal bitte kurz, wie die Eingewöhnung ablief? Wie lange seit ihr am Anfang mit dem Zwerg dageblieben. Nach wieviel Tagen seit ihr das erste mal raus?
Wenn ihr am Anfang mit dabei seit, wie hat euer Kind reagiert. Was haben die Erzieherinnen gemacht??

Fragen über Fragen.

Liebe Grüße
Trinchen

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Ich war nur einen Tag mit dabei. Die Tage danach war sie dann immer schon mal für 1 Stunde alleine. Und nach ein paar Tagen war sie ganze Zeit alleine. Als ich noch dabei war, wollte sie immer mit mir spielen und hat mir alles gezeigt. Ich habe mich aber etwas im Hintergrund gehalten. Die Erzieherinnen spielen auch mit den Kleinen.

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Hallo Trinchen,

ich bin gerade seit dem 06.09. mitten in der Eingewöhnung mit meiner Kleinen (ist am 13.09. ein Jahr alt geworden).

Wir waren die ersten drei Tage zusammen für 1,5 Stunden da (Frühstück und Morgenkreis). Ab dem 4. Tag bin ich dann kurz weggegangen - erstmal nur 15 Minuten (da hat sie den Morgenkreis alleine gemacht) und ab dem 6. Tag hat sie die kompletten 1,5 Stunden alleine gemacht.

Jetzt nach 2 Wochen (die 3. ist fast rum) bleibt sie alleine bis nach dem Mittagsschlaf - also 5 Stunden - und nächste Woche wird das dann auf das volle Pensum (7 Stunden - ich geh ab 04.10. wieder 6h arbeiten) ausgeweitet.
Soviel zu den Daten... #schwitz

Es läuft recht gut.

In der Zeit als ich noch voll dabei war, habe ich mich möglichst im Hintergrund gehalten, damit die Erzieherin eine Möglichkeit hat, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Das hat sie auch ganz gut zugelassen - sie fand das total spannend.

Seitdem ich weggehe, weint sie natürlich beim Abschied. Ich höre aber inzwischen schon wenn ich die Schuhe angezogen habe, dass sie wieder aufgehört hat (am Anfang war das noch ein bißchen länger).
Ich verabschiede mich meist auch ziemlich schnell, wenn wir angekommen sind, weil ich gemerkt habe, dass sie mehr leidet, wenn ich noch bleibe - sie weiß inzwischen, dass ich gleich gehe und "fürchtet" den Moment. Das erspare ich ihr dann lieber und lassen den Moment schnell stattfinden.

Wenn ich sie abhole ist sie jedesmal (das schon seit dem 1. Tag bzw. Minuten alleine) ganz fröhlich ins Spiel vertieft.
Und wenn wir morgens in der Kita ankommen, will sie sofort in den Raum stürmen und juchzt vor Freude - das gibt mir auch ein sehr gutes Gefühl.

Ich wünsche Euch alles Gute,
Tina

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Danke für deine Antwort! Das hört sich gut an!

Hatte deine Maus vorher schon viel Kontakt zu fremden / anderen Menschen?

Was gibst du ihr zu Essen mit? Unsere haben ziemlich das gleiche Alter. Maike ist am 05.09.09 geboren.

Liebe Grüße
trinchen

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Ich habe noch eine große Tochter (fast 4) - sie hatte also immer schon viel mit größeren Kindern zu tun.
Ansonsten war sie gelegentlich auch mal mit meiner Mutter und der Großen alleine auf dem Spielplatz.

Bei unserer Kita gibt man kein Essen mit - da gibt es Frühstück und Mittagessen.

Bei meiner Großen musste man in ihrem alten KiGa eine Vesper mitgeben - da habe ich ich immer eine Scheibe Brot mit ihrem Lieblingsaufstrich (Streichkäse) mitgegeben und etwas Apfel oder Gurkenscheiben oder ähnliches.

Mach Dir keine Sorgen - in einer guten KiTa lebt sich das Kind auch gut ein. Natürlich weinen sie, der Abschied ist eben erstmal neu und auch etwas hart für die Kleinen. Aber wenn der Schmerz vorbei ist bzw. sie gut abgelenkt bzw. integriert wird, dann genießen es die Kinder schon sehr, mit Gleichaltrigen zu spielen.
Und das strahlende Kind das mit wackeligen Schritten auf mich zurennt, wenn ich sie abhole - das ist das schönste Bild am Tag!!! #verliebt

Alles Gute für Euch,
Tina

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