Neue Erfahrung: Einschlafdrama, Trotzphase bei 2jähriger

Hallo an alle,
hat hier vielleicht jemand einen Tipp für uns? Unsere Kleine (2 Jahre) macht seit ca. 3 - 4 Wochen das totale Theater wenns ums Bett gehen geht. Wir sind das von ihr gar nicht gewohnt weil sie bisher immer ganz problemlos ins Bettchen ging und sogar immer ganz froh war wenn sie mal schlafen darf ;-) Von einem Tag auf den anderen gings los: großes Geschrei, nein, nein - neeeiiiiiinnn, will raus, will raus - dazu Ärmchen hoch, sich bei Mama richtig festkrallen etc. etc. und weinen was das Zeug hält - als ob man ihr weiß Gott was antun würde ... Ich habe daraufhin einiges probiert - später hinlegen, Mittagsschlaf ausfallen lassen (klappt nicht, da klappt sie dann irgendwann spätnachmittags zusammen oder kriegt von jetzt auf gleich ne Schreiattacke das einem Angst werden könnte - wir sind das von ihr auch nicht gewöhnt weil sie so gut wie nie weint), nix half. Am Wochenende hatte dann der Papa die "geniale" Idee sich einfach mit ihr auf die Couch zu legen (die bei ihr im Zimmer steht, ist so ne Schlafcouch) - Papa hats gefallen, der Kleinen auch. Ihr wisst was jetzt kommt. Jetzt muss natürlich immer Papa mit ihr auf die Couch zum Einschlafen - sei es Mittags oder Abends - immer das gleiche Spiel ... Grad hätte ich mich mit ihr auf die Couch gelegt - alles versucht, vorlesen, kuscheln etc. - keine Chance ... Als meine Geduld dann am Ende war und ich merkte langsam werd ich sauer hab ich sie in ihr Bett gesteckt - nach gut 5 Minuten weinen hat sie dann geschlafen ... aber es ist sooo schlimm wenn man das mit anhören muss und ich mag sie einfach nicht so gegen ihren Willen quasi mit sanfter Gewalt zu ihremGlück zwingen ... was meint ihr dazu? Hör mir gerne eure Meinung an oder auch eigene Erfahrungsberichte - also tippt mal drauf los - und äh sorry dass es so lang geworden ist - wer weiß liest das dann überhaupt jemand ...? Naja ich lass mich überraschen ...
lg Maierfrau

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Hallo Maierfrau,

wenn ich es richtig verstehe, dann schläft Eure Tochter ein, wenn der Papa mit ihr auf der Couch liegt - und bei Dir funktioniert das nicht, richtig?

Dann musst Du Dir ein anderes Einschlafritual suchen. Vielleicht reicht es auch schon, wenn Du einfach neben ihrem Bett sitzt?

LG

Karen

2

Hallo Maierfrau,

wir machen das gerade mit unserem Sohn durch,allerdings ist meinMann noch nicht auf die Idee gekommmen sich mit ihm auf die Schlafcouch zu legen.;-)

Da ich der konsequentere Part bin,bringe ich unseren Sohn zur Zeit ins Bett...er weint auch was das ZEug hält,aber ich bleibe hart...Schlafritual,dann wird sich hingelegt.Das einzige was wir verändert haben,ist das er jetzt ein Nachtlicht anhat während er schläft.Das Ganze dauert meist keine 10min dann ist er eingeschlafen.....

Ich glaube dass es ein Bestandteil der Trotzphase ist und wieder vorrüber geht,wir müssennur stark bleiben

LG Nadine mit Annkathrin(19.03.06)+Alexander(06.08.08)

3

Huhu, Maierfrau,
ich bin auch so ne konsequente Mutti. Habe zum Glück auch eingentlich gar keine Probleme mit dem hinlegen unseres Sohnes.
Dieses Heulen, Schreien, Festklammern an Mama kenne ich,aber auch nur aus anderen Situationen.
Habe das jetzt aber öfter Mittgas, das mein Zwergi heult, zerreißt mir auch da Herz, aber nach fünf Minuten schläft er dann.
Ich würde ehrlich gesagt auch versuchen, sie wie gewohnt nach dem Einschlafritual hin zu legen. (Jetzt regen sich bestimmt wieder viele auf)
Ich bin damit immer gut gefahren. Hatten ne Zeit Probleme als wir die Gitter aus dem Bett genommen haben. L. ist ständig wieder aufgestanden etc.
habe ihn immer wieder konsequent hingelegt, zwei Wochen später war der Spuk vorbei.
Ich bin einfach der meinung man gibt den Kindern die meiste Sicherheit, wenn man immer wieder die gleichen Rituale wieder holt und einfach konsequent ist. (Gibt natürlich Ausnahmen, bei Krankheit z.B.)
LG

6

Danke für die nette Antwort, ist ja schon ein Trost wenn man sieht dass es anderen ähnlich geht ;-) Das mit dem Gitterstäbe rausnehmen hab ich auch schon überlegt - und dann gleich wieder verworfen da mir die Folgen mit selber dauernd rausklettern auch gleich bewusst waren ;-) aber mittlerweile denk ich können wir das Bett genau so gut umbauen - sie schläft mittlerweile nur noch auf der Couch ... somit steht das Bettchen mit den Gitterstäbchen sowieso nur sinnlos rum ... ;-) Vielleicht machen wir morgen mal so ne Sonntags-Bett-umbau-Aktion und schaun mal wie's dann läuft ... ansonsten hoffe ich dass der Spuk in zwei Wochen auch wieder vorbei ist - drückt mal die Daumen! ;-)
lg
Maierfrau

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Nö, den super Tipp habe ich leioder auch nicht für Dich. Nur der Bericht, dass es uns ähnlich ging!

Es fing an, als unser Sohn 2 Jahre und 2 Monate alt war. Er hat bis dahin immer alleine geschlafen, ist alleine und problemlos eingeschlafen.

Von jetzt auf gleich gab es Theater. Er wollte nicht mehr alleine einschlafen. Wir haben uns zu ihm gesetzt und das Drama nahm seinen Lauf. Erst saßen wir nur bei ihm, irgendwann hielt er einen Finger fest und am Ende die ganze Hand. Es begann mit 5 Minuten bis er eingeschlafen war und endete bei bis zu 2 Stunden!!!! Wir haben zig Dinge probiert, es half nichts. Sind wir rausgegangen schrie er wie am Spieß. Ein einizges Mal haben wir ihn schreien lassen, es war die Hölle. Er hat 2 Stunden am Stück geschrieen und hätte es weiter getan, wenn wir nicht völlig fertig abgebrochen hätten.

Das ganze dauerte 10 Monate und an seinem 3. Geburtstag hörte der Spuk genauso plötzlich auf, wie er gekommen war. Seitdem schläft er wieder alleine innerhalb von wenigen Minuten ein...

Ich drücke Dir die Daumen, dass es bei Euch nicht so lange dauert!

Liebe Grüße,
Hutzel_1

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Danke für die nette Antwort, ich hoffe auch dass es nicht bis zum 3. Geburtstag so weitergeht ... ;-)
lg
Maierfrau

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