Kind alleine in Spielgruppe - habt ihr Tipps wie es ohne Weinen geht?

Hallo Ihr Lieben,

brauche ein paar Tipps von euch...Meine Tochter (3,5 Jahre) hat diese Woche das erste Mal die Spielgruppe besucht, jedoch mit Mamis, um alles kennenzulernen.
Meine Tochter war sehr anhänglich und wollte das ich überall mithin gehe...Nächste Woche wird sie das erste Mal ohne mich die Spielgruppe besuchen. Habe Bedenken das es einige Tränen geben wird...
Habt ihr Tipps für mich, wie soll ich mich verhalten? Erstmal noch einmal dabei bleiben oder?

Danke für eure Antworten...Liebe Grüsse Sabinara:-D

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Tränen gehören dazu
schlimm wenn nicht.
Sie war 3,5 Jahre "nur" mit dir zusammen!

da geht das eine oder andre Tränchen verloren. Aber mit 3,5 Jahren weiss sie dann auch das du wiederkommst. Max ging schon mit 2 in den KiGa und es klappte relativ schnell. Es dauerte eigentlich nicht lange dann war nicht mal mehr Tschüß sagen angesagt.

Mach dir keinen Kopf sie ist ja schon "groß" da versteht sie schon mehr als ein 2 jähriger.

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Meine Tochter ist 2, sie war Dienstag zum 1.mal in der Spielgruppe. Alle Kinder hatten dienstag ihren ersten Tag und kamen zu unterschiedlichen Zeiten.
Uns wurde geraten, den Abschied kurz zu machen. 2 Mädchen waren lauthals am Schreiben als ich kam, 4 als ich ging (2 Minuten später).

Ich hab beim Abholen nachgefragt, kurzzeitig weinten wohl alle Kinder mal (weil halt immer mal wieder eine Mama kam, die nicht die eigene war), war aber auch schnell wieder vorbei.

Erzähl ihr, dass sie bald von dir zu den Kindern zum Spielen gebracht wird und du dann wieder gehst. Und dass dann alle Mamas wiederkommen und alle Kinder abholen, wenn sie fertig sind mit spielen... Nimm dir evt. Tränen nicht ganz so zu Herzen, die Mütter leiden mehr als die Kinder.

LG
Susanne

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das die mütter mehr leiden als die kinder, wer kommt eigendlich auf sowas? für die kinder ist es doch nicht leichter, die sind doch die "leidtragenden", die jenigen, die in eine völlig neue situation geworfen werden, fremde umgebung, fremde menschen, lauter andere kinder, und die einzige bezugsperson ist dann plötzlich weg.

warum soll es da für die mütter schwerer sein, die sind schließlich erwachsenen und können es rational begreifen/verstehen, was da passiert. das können kinder in dem alter noch nicht.

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Es geht um die Tränen, die sind für die Mütter schwer zu ertragen. Häufig sind es die Mütter, die eigentlich ein Problem/ ein schlechtes Gewissen (oder wie auch immer man es nennen soll) haben, und grade da spielen sich dann oft Dramen ab.
De facto sind die meisten Kinder nach 2 Minuten mit anderen Sachen beschäftigt, sobald die Mutter weg ist.

Ich behaupte, dass meine Tochter begreift, dass sie allein in der Gruppe bleibt zum Spielen mit anderen Kindern, und dass ich sie wieder abhole. Meine Tochter ist erst 2, die Tochter der TE ist dreieinhalb, natürlich kann die das verstehen. (es gibt sogar Kinder, die verstehen, dass Mama bleibt, wenn man weint...). Wenn das Kind entsprechend vorbereitet wird, ist das kein Drama.

Bei meiner Tochter ist es übrigens weder eine völlig neue Situation (sie kennt die Turngruppe, wir treffen uns mit vielen verschiedenen Leuten...), noch völlig fremde Menschen noch bin ich die einzige Bezugsperson (das fänd ich schlimm!)

Ein Kind ist doch nicht bis dreieeinhalb allein mit der Mutter auf der Welt.

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zuerstmal, mir wäre es wichtig, das mein kind ein vertrautes verhältnis zu der betreuenden person aufbauen kann. das kann ein kind aber oft nicht durch nur einen besuch in begleitung der mutter. viele kinder brauchen dafür einfach mehr zeit und diese zeit sollte man ihnen geben. wenn dein kind also nicht will, das du gehst, dann solltest du da bleiben und zwar so lange, wie dein kind das braucht.

mit einem kind in dem alter kann man schon sehr gut darüber reden, das es eben eine spielgruppe nur für kinder ist und die eltern eben wieder gehen. es aber begleitung haben kann für die erste zeit, bis es sich eben sicher fühlt.

bei meiner tochter bin ich damals die komplette erste woche mit im kiga gewesen, ich habe mich allerdings aus dem geschehen dort vor ort rausgehalten, für sie war es einfach nur wichtig, das ich da bin. wenn sie mal kam und fragte ob ich etwas mit ihr spiele, habe ich sie gebeten, doch mit den anderen kindern/mit der erzieherin zu spielen, denn gemeinsam spielen können wir auch zu hause. nach einer woche, war sie so vertraut mit der umgebung/den erzieherinnen, das ich sie ohne weinen dort lassen konnte. mein sohn ist heute gerade den zweiten tag im kiga gewesen und er ist ein ganz anderer typ, er hat uns schon am ersten tag weggeschickt und ist zufrieden damit, dort spielen zu dürfen.

für mich ist es immer wichtig gewesen, das mein kind sich wohl und sicher fühlt, das es spaß hat. und das kann es nicht, wenn es angst hat, weil man es in einer fremden (nach einmal guckne, ist die umgegebung und die betreuungsperson noch fremd) umgebung allein läßt, obwohl es nicht alleine sein will.

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