wie verkraften kleinkinder einen umzug?

hallo zusammen,

mein mann und ich haben nach längerer suche nun endlich ein haus gekauft. #huepf

im oktober ziehen wir um, rafael ist jetzt 2,5 jahre alt. wie verkraftet denn ein kind so einen umzug?

ich habe ein wenig angst davor, dass er dann "nach hause" möchte und vielleicht nicht versteht, dass das haus sein neues zuhause ist...

habt ihr da erfahrung? wie haben eure kids das weggesteckt? ging die eingewöhnung schnell oder hat es doch länger gedauert?

ich spreche jetzt schon häufiger mit rafael darüber, erzähle ihm, dass er dann ein neues zimmer bekommt usw.

könnte ich sonst noch etwas tun, um ihn darauf vorzubereiten?

danke für eure erfahrungen und tipps!

astrid mit rafael *05.02.2008

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Hallo

Das ist eine gute Frage. Wir haben auch ein Haus gekauft und ziehen im März um.
Unser Kleiner Mann ist dann 3. Unsere Nachbarn unter uns sind so zusagen seine Großeltern.

Das wird bestimmt noch schwer werden.

Bin auch mal gespannt.

BIanca

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Wir sind vor kurzem in unser neues Haus gezogen und unsere Kleine (2 Jahre) war die ersten 3 Tage völlig von der Rolle warum sie jetzt auf dem "Bau" schlafen soll. Wir haben oft bis 22 Uhr gebraucht bis sie eingeschlafen ist. Keine Woche hat es gedauert und sie hat sich daran gewöhnt.

Wenn wir bei meinen Eltern sind (deren Haus ist 2 Häuser von unserer alten Wohnung entfernt) haut die Kleine oft ab und läuft zur alten Wohnung. Irgendwie hat sie es doch noch nicht ganz vergessen.

Lg, wird schon werden,

-kerry-

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Hallo!

Also wir sind im Februar umgezogen, Constantin war da 25 Monate alt.

Wir haben Ihn von anfang an mit einbezogen, er durfte beim einpacken helfen, war mit in den Geschäften um das Material zu kaufen, durfte mit aussuchen usw.

In der neuen Wohnung haben wir Ihm direkt sein Zimmer gezeigt, von zu Hause etwas spielzeug mitgenommen und dort bereit gestellt. Er half beim Tapezieren, beim streichen und auch beim aufbauen.

Was soll ich sagen? Er war hier von anfang an zu Hause. Wenn wir gesagt haben, wir fahren in das neue zu Hause, wollte er immer mit.

Wir hatten keine Probleme. Ich denke, ein Kind mit 2,5 Jahren wird das schon besser verstehen, wie die kleineren. Einfach viel mit einbeziehen und dann wird das schon klappen.

Vielleicht darf sich euer Sonnenschein auch ein neues Teil für sein neues zu Hause aussuchen.

LG Nadine

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Wir sind vor 3 Wochen umgezogen. Es gab keine Probleme. Habe mir auch so viele Gedanken gemacht, aber umsonst.
Sie war immer beim renovieren dabei. Habe da schon immer erzählt, dass das unser neues zu Hause wird und hier auch ihre Spielsachen, ihr Bett und Lenni (unser Hund) mitkommt. Von da an hat sie unterschieden zwischen "neunen Hause" (neues zu Hause) und "alte Hause" ( altes zu Hause).

Am Umzugstag war sie bei der Oma und abends als sie wieder kam war ihr Zimmer fertig. Es gab keine Probleme, sie hat nur eimal gesagt sie will nach Hause. Hab ihr erklärt, dass das jetzt unser zu Hause ist und sie hat es verstanden/akzeptiert. Sie ist ohne probleme ins Bett gegangen und hat geschlafen und morgens kam sie als sie ausgeschlafen hatte ins Schlafzimmer.

LG Britta

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versuch ihn so gut es geht eiunzubezihene... dass er sieht dass du sachen vom alten zu hause ins neue trägst. und vor allem sein zimmer ainräumst. ich hab mir da nie groß nen kopf gemacht, das muss eben gehen... und so haben meine kinder dasdann auch gesehen... die sachen haben eben einen neuen platz und mehr wars auch nicht... klar dauert es ein bisscehn bis sie sich dran gewöhnt haben, laufen gelegentlich etwas wirr durch die neuen zimmer, aber das gibt sich schnell... mach keinen fetz draus, und vor allem sprae dir so sachen wie "da brauchst du keiene angst haben" denn ohne dass du ihm sagst er brauche keine angst zu haben käme er wahrscheinlich gar nicht darauf, dass das furchteinflößend sein kann... genauso wie ein "du brauchst nicht weinen" beim arzt... wenn man hingeht uns sagt "komm wir gehen mal hin und zeigen dem arzt dass du genau so bist wie kinder zu sein haben" geht das kind nicht davon aus, dass etwas falsch sein muss wenn an zum arzt geht und hat auch keine angst... da erzählt man den kindern viel zu viel durch so gut gemeinet vorsorgliche "keine angst mein kind"-kommentare..

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Hallo

Das frage ich mich auch. Wir ziehen näcshten Monat um und ich überlege die ganze Zeit wie Katharina es mit ihren 2 Jahren verkraftet.
Sie hat ja schon geweint wenn wir was umgestellt haben

Aber ich denke wenn man die Kleinen einbezieht dann geht es. Ich sag ihr auch jetzt schon das wir bald in eine andere Wohnung ziehen und sie dann viel mehr Platz zum spielen hat. Sie sieht auch das wir Kartons packen und darf auch Sachen reinlegen.


lg, Frossi, die froh ist wenn der Umzug beendet ist

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hallo.

denke es ist gut wenn du ihn miteinbeziehst. habe ic h bei meinem schatz auch gemacht und ich musste innerhalb von einem jahr gleich 2x umziehen und er ist jetzt 2, 3/4 jahre alt.

rede viel mit ihm, zeig ihm was du ihm sagst und erkläre ihm sein zimmer, sein garten(?) usw.... packen darf er auch bisl alleine.... oder bei evtl renovierungen mitkommen. - das hat bei uns alles geholfen. wenn die ganze familie "geht" ist es ganz gut. obwohl mein schatz die trennung von seinem dad auch gut verkraftet hat;-)

ich drück euch die daumen, kinder sind neugierig... - ausnutzen *lach*

lg sabrina

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Hallo,

also wir sind vor 3 Wochen umgezogen, und ich habe mir auch totale Gedanken gemacht.
Aber meine Tochter 27 Monate hatte überhaupt keine Probleme, ganz im Gegenteil.
In unserem neuen zu Hause, hat sie ein Zimmer, das 3x so groß ist wie ihr altes, und sie hat das von Anfang an toll gefunden.

Sobald wir den Schlüssel hatten, habe ich Spielzeug von ihr in ihr neues Zimmer gestellt, und sie hat toll gespielt.
Sie war auch jeden Tag beim renovieren dabei, und wurde in alles mit eingebunden.

Und wir haben ihr immer erzählt, das das nun unser neues zu Hause sei, mit ihrem großen Zimmer.

Als wir dann eingezogen sind, war alles komplett fertig, da wir 4 Wochen lang umgezogen sind. Ich wollte, gerade wegen Alina, in eine komplett fertige Wohnung ziehen, ohne das noch etwas rum steht.
Und das war toll, wir sind morgends in der alten Wohnung nochmal aufgewacht, da standen nur noch unser Bett und ihres, haben die Betten abgebaut, in der neuen Wohnung aufgebaut, und alles andere war bereits fertig.

Jetzt sind es schon 3 Wochen wo wir hier wohnen und Alina hat nicht einmal gesagt, sie will nach Hause, da hier ja jetzt unser zu Hause ist.
Sie hat das also ganz toll gemacht.

Meine Freundin dagegen, ist im März umgezogen, deren Tochter ist 1 Jahr älter als meine, und die sind komplett an einem Tag mit allem umgezogen.
Quasi aus der einen Wohnung raus, und in die neue rein.
Da war am Abend natürlich das totale Chaos aus 45 Umzugskartons, unaufgebauten Möbeln, das Zimmer der kleinen war ja auch nicht aufgebaut, sie hat Tagelang im REisebett geschlafen, bis dann mal nach und nach die Zimmer eingerichtete worden sind.

Und die hat sich damit ganz schwer getan, immer wenn ich da war um zu helfen, hat sie geweint und mich gebeten sie mit in ihr altes zu Hause zu nehmen ( wir waren vorher Nachbarn). Und selbst jetzt sagt sie noch oft das sie zurück in die alte Wohnung möchte.

Also ich denke in dem Alter, unter 3, ist ein Umzug super.

So wurde jetzt mega lang, ich wünsche einen schönen Umzug;-)

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Hallo Astrid,

das mit dem einbeziehen haben ja schon einige geschrieben, da brauch ich nicht auch noch mal.

Wir sind vor zwei Jahren in unser eigenes Haus (neu gebaut) eingezogen. Lucy hat also die Bauphase voll mitbekommen und war auch oft auf der Baustelle dabei. Als es im Juli 2008 dann endlich soweit war, war Lucy 3 Jahre at und Anni gerade kurz vor ihrem ersten Geburtstag.
Für die Kleine war der Umzug völlig problemlos, ihr Zuhaus ist da, wo Mama und Papa sind.
Lucy hat sich riesig gefreut, ein neues Zimmer mit "ihrer" Biene Maja an der Wand und ein Spielzimmer im Erdgeschoss.
War auch alles kein Problem.

Nach ca. einer Woche kam der Oberhammersatz von ihr:

"Mama, ich möchte nach Hause, ich will nimmer auf der Baustelle wohnen"#schock

Ich hätt mich fast hingeschmissen vor lachen, weil die "Baustelle" ja eigentlich gar keine Baustelle mehr war. Wir haben ihr dann ruhig erklärt, dass die "Baustelle" jetzt unser neues Zuhause ist und damit war der Käse gegessen. Bis heute.

Liebe Grüße
Steffi mit ihren Julimäusen

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Hallo Astrid!

Wir habe vor zwei Jahren gebaut (bzw. bauen lassen ;-)) und sind wenige Tage nach Linas zweitem Geburtstag in unser Haus gezogen. Wir haben unsere Maus vorher so viel wie möglich mit einbezogen, jedoch in einem Rahmen, der sie nicht überforderte. So war sie z.B. oft mit auf der Baustelle/im Haus, wir haben die neue Umgebung erkundet (Tiere, Spielplätze, ...), Lina war hin und wieder mit im Baumarkt, im Möbelhaus, ... . Da sie schon immer recht weit in ihrer Entwicklung war, hat sie von Anfang an verstanden (beim Kauf des Hauses/Rohbaus war sie ca. 20 Monate alt), dass das UNSER neues Haus sein wird. Hat sich auch sofort und unaufgefordert ihr Zimmer ausgesucht ;-) #cool, etc.. Allerdings ging sie wohl davon aus, dass wir die Wohnung auch weiterhin behalten würden. Aus dem eigentlichen Umzug haben wir unsere Maus komplett heraus gehalten. Hätten wir etwas zu heftig gefunden- so kam sie abends ins neue Haus und zumindest ihr Zimmer war schon fast fertig eingerichtet. Sie hat von der ersten Nacht an problemlos darin geschlafen und fühlte sich auf Anhieb wohl #herzlich. In den ersten Tagen wollte sie aber z.B. noch nicht allein oben bleiben (wenn ich z.B. kurz etwas holen wollte), musste sich zunächst an das Wohnen auf mehreren Ebenen gewöhnen. Dazu kam, dass sie bei Spaziergängen in den ersten zwei, drei Wochen oft in die entgegengesetzte Richtung marschiert ist und gesagt hat, "Nach Hause gehen!" (die Richtung war jeweils die, in der die "alte" Wohnung liegt) #schock #schwitz :-(. Das hat sich jedoch durch liebevollen Zuspruch schnell wieder gelegt, unsere Mädels fühlen sich hier (ebenso wie wir) absolut wohl (für die Kleine ist es ja bereits seit ihrer Geburt ihr Zuhause) und Lina hat keine Erinnerungen mehr an ihr erstes Zuhause.

Euer Sohn ist ja bereits etwas älter, entsprechend auch, wenn der Umzug ansteht. In dem Alter verstehen die Zwerge meist schon ganz gut, worum es im Wesentlichen geht. Bezieht ihn so viel wie möglich mit ein, ohne ihn zu überfordern, sprecht nicht wehmütig darüber, die "alte" Wohnung zurück lassen zu müssen- die Freude auf's Haus überwiegt schliesslich ;-)! Während des eigentlichen Umzugs sollte Rafael möglichst auch "ausserhalb" betreut werden (bei Oma, Tante, Onkel, Freundin, ...) und sein Zimmer mit seinen gewohnten Sachen (Lina hat z.B. bis heute trotz neuem, selbst ausgesuchtem "Traumhaus"-Bett zum Umzug #schein noch ihr geliebtes Gitterbettchen #verliebt- erst seit kurzem ohne Gitter ;-)) dann schon so fertig wie möglich vorfinden.

Ich bin sicher, dass der Kleine sich recht schnell und problemlos ein- und umgewöhnen wird :-). Je älter, desto schwerer fällt das nämlich oft.

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & #huepf Lina Emilia (*22.10.06) & #baby Antonia Maria (*01.12.08)

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Huhu Astrid

also ich kann nur von uns aus berichten wir sind vor 2 mon umgezogen und da war meine Tochter 8 mon..

MUSs sagen soweit alles kein Problem..das einzige was war ich durfte am anfang sie in keinem Raum wie Wohnzimmer alleine lassen..als ich raus bin hat sie gleich geweint..was sie noch nie gemacht hat und jetzt auch nicht mehr macht..das ging ne Woche so und dann wieder ganz die alte..

lg Josie

Aber sonst hat sie es super verkraftet.

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