Auf einmal Papa Kind und mehr

Hallo

Meine Tochter (2,5 Jahre) ist von heut auf morgen zum Papa Kind geworden.
Die ganzen 2,5 Jahre war sie ein absolutes Mama Kind und nun will sie fast alles vom Papa machen lassen, das bricht mir mein kleines Mama Herz.

Warum ist das so? Oder ist das nur eine Phase? Ich komm mir so nutzlos vor und ich hab das Gefühl abends das ich nur noch am meckern bin, weil mein Kind natürlich auch gerade eine Phase nach der anderen hat. Mein Mann bekommt davon nicht soviel mit, er ist mit anderen dingen beschäftigt....

Warum ist das überhaupt so...Sohn = Mamakind, Tochter = Papakind????


Und dann noch was anderes zum Thema trocken werden.

Meine Tochter geht seit ihrem 2 Lebensjahr in die Kita...es klappt alles wunderbar auch mit dem trocken werden lief es bis jetzt super. In der Kita läuft es immer soch bestens....nur zu Hause klappt es überhaupt nicht mehr.

Wenn wir am Nachmittag draussen spielen, hat sie ein töpfchen draussen wo sie bis jetzt immer ihr geschäft gemacht hat. seit 2 tagen pullert sie nur noch ein. Gestern hab ich ihr die Hose gewechselt und gesagt wenn sie pullern muss, soll sie doch bitte auf ihr Töpfchen gehen...JA
Keine 2 sek später steht sie an unserem Tisch und pullert einfach los....

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich da reagieren soll, anmeckern mag ich nicht. Ich sag ihr zwar das es unangenehm riecht und es nicht schön ist wenn sie einpullert.

Wäre froh über ein paar antworten.

Vielen Dank für eure Hilfe.

(Traurige Grüße) Polishngirl

1

So oft liest man hier von "gebrochenen Mutterherzen", weil das Kind sich plötzlich seinem Vater zuwendet.

Ich empfinde das als sehr egoistisch. 2,5 Jahre lang war sie ein Mama-Kind, wie sich dein Mann dabei gefühlt hat, ist wohl irrelevant... oder eben "normal". Ich kann diese Denkweise von dir und vielen anderen Müttern nicht verstehen, tut mir leid.

Aber zum Trost: es gibt immer wieder solche Phasen, wo sie sich mal mehr dem einen, dann wieder mehr dem anderen Elternteil zuwenden. Und das ist gut so! Schliesslich haben die lieben Kleinen nicht umsonst Mutter UND Vater...

Ich verstehe deinen Satz, dass Söhne eher Mamakinder sind und Töchter eher Papakinder nicht. Deine Tochter war nun 2,5 Jahre lang Mamakind - das widerspricht sich doch total... Ausserdem ist diese Annahme sowieso Quatsch. Ich habe 2 Söhne - mal sind sie totale Papakinder (und nein, das brach mir nie da Herz, es freute mich) oder eben Mamakinder... und mal sind zu uns Beiden gleich zugeneigt. Alles normal also...

Zum Thema trocken werden: ich würde da nicht zuviel sagen - so wie du das ja jetzt machst. Sonst übst du Druck aus und das wird wohl nicht zum Ziel führen... So ein Rückfall ist aber normal.

LG,
Lyss

2

Hallo,

ich würde dem "Papa-Kind" auch nicht allzu viel Bedeutung beimessen.

Laura war bis letzten Jahr (da war sie 3) ein totales Papa-Kind und nun hängt sie an mir und ist zum Mama-Kind mutiert. Helena ist ebenfalls ein totales Papa-Kind.

Ich habe dem nie viel Bedeutung beigemessen, da der Papa die gleichen Rechte und Pflichten hat wie die Mama. Auch wenn die Mama zu Hause ist und der Papa arbeitet (bei uns ist es umgekehrt).

Freu dich doch einfach mal, dass du so auch mehr Zeit für dich hast.

LG Heike

3

Hallo,

unsere Kleine hat auch eine Papa-Phase und ich find´s klasse!
Endlich mal wieder duschen ohne ZUschauer, weil sie gerade mehr Spaß beim Toben mit Papa hat oder nur mit Papa ins Bett gehen wollen.

Außerdem gönne ich meinem Mann auch dieses "angehimmelt" werden, was in der ersten Zeit ja naturgemäß der Mama gehört. Ihm gefällt es auch gut, wenn er mir mal erzählen kann, was Carlotta gerade mal wieder neu ausprobiert hat usw.

Dass unsere Kleinen gerade den Papa interessanter finden ist sicher normal, bei uns ist es auch so, dass sie erstmal azstesten muss, ob der Papa genauso reagiert wie ich. Sagt auch Papa "nein" wenn sie irgendwas anstellen will? Dann kpmmt sie erstmal zu mir und will getröstet werden, Mama sagt aber Papa hat Recht, dann geht sie lieber wieder zu Papa.

LG Cindy

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Meine Tochter ist auch ein Papakind-ich finds normal und gut so es können doch nicht alle Kinder immer an Mamas Rockzipfel hängen.

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