Pulmicort JA oder Nein ?

Hallo ! #zitter

Bei meinem Kleinen wurde gestern chronische bronchitis festgestellt. Hat öfters Infekte, die dan gleich auf die Bronchen schlagen und teilweise auch immer kurz vor einer LU-Entzündung sind :-(.
Inhaliert mit Salbutamol u. teilweise auch mit Atrovet haben wir sowieso schon immer.
Nun sollen wir eine Langzeittherapie machen und PuLMICORT inhalieren! =Kortison :-[

Wer von Euch hat sich dagegen entschieden und welche Alternativen gibt es ??

Bei uns ist das Problem, dass mein Kleiner das Inhalieren, wenn es nicht gearde AKUT ist: nicht mit macht.Das heißt ich inhaliere im Schlaf (Mittags und Abends).
UNd das Pulmicort soll man 1.VOR dem Essen machen und auch danach den Mund ausspülen, wegen der Gefahr von Mundsoor.

ratlos.ratlos ratlos.

#danke für Eure Meinungen
kiwi1896

1

hallo

also bei meinem enrico ist es auch sehr schlimm gewesen...wir müssen immer mit pulmicort inhalieren und auch die salbutamol tropfen rein machen...also kombinieren wenns schlimm wird.... so wenn alles ok ist ab und an mit kochsalz damit er das inhalieren net so vergisst den wir haben immer probleme wenn wir lange nicht inhaliert haben...ihn wieder dazu zu bekommen....

also wir waren oft im kh weil er koplett zu ging...da wurde das volle programm durchgezogen...mit kortison intravenös, inhalieren + tabletten.....

jetzt da die zähnchen fast alle da sind (4 backenzähne fehlen) hat er keine anfälle mit den bronchen gehabt....aber heute mussten wir wieder da er stark hustet...ich hoffe ich komm ums zäpfchen rum....(kortison)

ich kann dir nichts empfehlen...will ich auch nicht den bei solchen geschichten hört man auf den arzt...den wir waren einmal ganz knapp....er war wirklich fertig....nun ja will dir keine angst machen nur das es wieder besser wird wenn du alles machst was der doc sagt den es verwächst sich mit der zeit....ich hoffe euch gehts bald besser und alles geht weg ohne folgen!

lg:-D

2

Tja schwieriges Thema, ich kann Dich beruhigen es wird Frühling.
Mein kleiner Mann hatte seit Dezember vergangenen Jahres bis März zu kämpfen. Bronchitis, Lungenentz., nächtliches Husten, Pseudo Krupp.
Unsere KiÄ gab uns gleiche Medikamente wie ihr sie nehmt, mit der Aussage "wenn es im Frühjahr nicht besser wird, macht sie ein Allergietest".
Hm, toi toi toi zur Zeit ist alles gut.

Zur Nacht bekommt Matti immer feuchte Tücher über die Seiten seines Gitterbettchens gehängt mit Babyinhaliertropfen drauf. Sein Matratze habe ich am Kopfende erhöht, Fenster weit auf bevor er schlafen geht. Mehr kann man nicht machen, ich hab auch alles probiert...
Pulmicort haben wir mit nem Babyhaler (und zu zweit mit festhalten) verabreicht. Mit der Zeit hat er sich zum Glück dran gewöhnt.

Ich drück Dir die Daumen.

3

Hallo,
ich hatte Dir ja gestern schon mal geantwortet- hier unser Geschichte:

Christian, unser Grosser, hatte mit 3 Monaten eine RS-Infektion und in der Folge grosse Atemwegsprobleme, die zu der Diagnose Infektasthma bzw. hyperreagibles Bronchialsystem führten.

Obstruktive Bronchitis plagt unseren Sohn seit dem auch immer wieder vor allem im Herbst/ Winter. Er hatte zum glück aber erst zweimal (jetzt dreimal) eine Lungenentzündung - ich habe es wohl immer rechtzeitig gemerkt und gleich inhaliert.

Zur Vorbeugung haben wir dann im Winter 2007, nach dem er von Anfang Oktober bis Mitte Dxezember dauerkrank war, (im Oktober kam er mit 21 Monaten in den Kindergarten) seit November 1x tägl. mit Pulmicort inhaliert und er hatte erst Anfang April die nächste Bronchitis und auch keinen Dauerhusten (trotz Kindergarten).
Zusätzlich bekommt er (seit Juni letzten Jahres nur noch als einziges Medikament) Singulair mini, was auch die Bronchien"schützt" . Im Winter 2008 haben wir abgesehen vom vorbeugenden Inhalieren auch mehr oder weniger bei jedem Husten gleich inhaliert (Salbutamol und ev. Atrovent) - die Medis haben wir mittlerweile immer da und es war dann in dem Winter auch weniger schlimm. Zusätzlich hat er dann im letzten und diesen Winter noch BronchoVaxom zur Abwehrsteigerung bekommen.

Unser Kinderärztin meint das sich dass mit dem Wachstum der Bronchien meistens verwächst - aber vorher muss man darauf achten dass die Bronchien durch laufende schwere Bronchitise (?) nicht geschädigt werden - und da hilft nun mal Cortison recht gut.

Seit August 2009 ist er in der Waldgruppe seines Kindergartens und hatte bis Februar abgesehen von einer leichten Lungenentzündung Ende Juli (Durch "Schwimmbadbakterien") nur "normalen" Schnupfen und Husten und war seit August vielleicht 5 Tage zu Hause.
Es wird also wirklich besser aber vorher muss man es wohl auch konsequent behandeln.

Es wir wirklich besser und im Vergleich zu unserer Kleinen merke ich auch, dass Christian viel schneller wieder gesund wird bzw. das ganze besser wegsteckt.

Zum Inhalieren: Belohnen (bei und gab es danach Gummibärchen), kleines Video schauen - unsere Kleine musste jetzt auch inhalieren (19 M) und wir haben immer am Laptop Raupe Nimmersatt geschaut (Mit ruhiger Musik und den Bildern aus dem Bilderbuch), Schnuller geben (ist zwar nich soo gut aber besser als nichts), Lieder singen, Vorlesen...irgendwann gewöhenen sie sich auch daran wenn man es regelmässig macht.
Wir haben immer abend inhaliert und danach wurde umgezogen und Zähne geputzt - damit ist das Soor-Problen auch erledigt.

Grüsse, Katie

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ICh würde in so einem Fall auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen! Offensichtlich spricht ja auch Dein Bauchgefühl gegen Cortison.
Wir sind ausschließlich beim Homöopathen und Naturheilkundler und im Regefall gibt es immer eine Alternative zur Chemiekeule! Sich in so einem Fall einfach nur auf EINEN Arzt zu verlassen, könnte ich für mich nicht verantworten!

Alles Gute
Marlene

5

>Danke-daran dachte ich auch schon.
Gibt es für "Bronchitis-geplagteKinder" irgendwelche Spezialisten ?? #kratz

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Hallo,

geh doch mal mit deinem Kind zu einem Pneumologen (Lungenfacharzt).
Da wirst du in jedem Fall gut beraten sein, denn die kennen sich ja nun wirklich aus!

LG,
Andrea

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Habe in der Schwangerschaft 4 Wochen mit Pulmicort inhaliert. Es war Ender der Ss. Es ist bedenkenlos.