wie schafft ihr das ?kind-job-mann-haushalt und dabei noch gut aussehn

Hallo,

bin grad sowas von in einem Loch! Mein Kleiner ist nun 11 Monate und ich muss wieder arbeiten, Montag bis Freitag 3 Stunden am Tag.
Hört sich so wenig an, aber ich krieg nichts mehr auf die Reihe! Muss dazu sagen dass mir mein Mann sogut wie nicht hilft, nun muss ich auch noch den kleinen zur Oma bringen, was mir am meisten Weh tut, habe das Gefühl gar nicht mehr richtig für ihn da zu sein. Und wenn ich da bin, dann muss ich schnell kochen, putzen, Akten wälzen, bügeln, einkaufen, und ganz im ernst, ich vergess dabei oft zu duschen oder mich selbst ein bisschen nett her zu richten.
Mein Mann ist total unzufrieden und ich auch.
Wie sxchafft ihr das? Hab so ein schlechtes Gewissen, den kleinen täglich 3 Stunden weg zu bringen, in eine umgebung die er nicht kennt, dort soll er schlafen und essen, dazu kommt noch, dass ich ihn nicht von der brust wegbekomme und er sogut wie nicht isst, wenn jemand anderes auf ihn aufpasst. Hab also auch noch druck dabei ihn zu stillen, sobald ich rein komme.

Bitte um ernstgemeinte Tipps
Danke
Gruß jo

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Hallo
nun ,es ist ernst gemeint!!!! Warum hilft dir dein Mann nicht???Es ist doch auch sein Kind und damit du auch mal abschalten kannst brauchst auch seine hilfe!!!Kein wunder ,dass du unzufrieden bist und nichts schaffst ,das würde ich auch nicht.Ich habe 2 Kinder 5 und fast 2 jahre alt .Ich gehe 2-3 mal in der woche arbeiten für jeweils 5 stunden,mein Mann hat Schichtdienst und wir wechseln uns mit der Kinderbetreung ab,also wenn er frühschicht hat ,arbeite ich spät.Mein Mann macht im Haushalt auch nicht alles ,aber Küche aufräumen und zwischendurch staubsaugen macht er auf jeden fall.
Du bist nicht alleinerziehend ,aber irgendwie sieht es ganz danach aus.Ich würde es nicht mitmachen.Rede mit deinem Mann ,dass du mehr unterstützung von ihm brauchst.

LG Ewa

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Hallo Jo,

also den ultimativen Tipp habe ich nicht, wäre selbst dankbar dafür ;-) Nein, mal im Ernst, ich denke, dass geht doch allen ähnlich. Vor allem ist es doch so, mal klappt es besser, mal schlechter!!

Nun versuche ich mich mal an dem ein oder anderen Ratschlag: du lässt deinen Sohn von seiner Oma betreuen, das ist doch schön für ihn und für sie. So können sie eine Bindung aufbauen und sie ist doch bestimmt keine Unbekannte für ihn? Ich denke nicht, dass du dir da so große Sorgen / Vorwürfe machen musst!!! Oder denkst du, sie macht das nicht gut?
Mit dem Haushalt würde ich sagen hast du zwei Möglichkeiten: a. Putzfrau/mann b. binde deinen Mann mehr ein, denn es scheint dir ja doch alles zu viel zu sein. Ihr könnt das doch auch aufteilen: Samstags geht er einkaufen mit Sohn und du machst den Haushalt und die Woche darauf andersrum. Setzt euch mal zusammen und sucht eine Lösung, denn ihr seid ja beide unzufrieden damit, oder?

Ach ja, und nimm dir doch mal eine Auszeit abends, geh mal mit einer Freundin ein Bier trinken oder ins Kino oder einen Frisörtermin am Samstagnachmittag, das hilft machmal schon!!

LG und alles Gute!!

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Hm....das kennen sicher viele ...
Organisation ist alles! WIRKLICH!
Warum hilft Dein Mann nicht mit???

Wir haben 2 Kinder ...6,5 J. &34 Mon.
Wir gehen beide arbeiten,Männe voll in 3 Schichten,ich 30h die Wo nur nachts ...d.h. ich arbeite immer 5-6 Nächte a 10h
am Stück ,habe anschl. 7-8 Tage frei.Wir arbeiten beide abwechselnd am WE & Feiertage.
Weitere Unterstützung durch d.Family haben wir nicht ,sie wohnt 300 km weiter weg.
Beim 1.Kind habe ich nach 21 Mon. wieder angefangen zu arbeiten,beim 2.Kind nach 12 Mon.

Mein Mann hilft super im Haushalt,er kocht hier grundsätzl. (tägl. frisch),macht meist d.Einkäufe alleine ...kann Wäsche waschen/aufhängen/abnehmen,den Geschirrspüler bedienen etc.
Ich putze ,wenn ich frei habe u. d. Kids in Hort/Schule bzw. Krippe ...wenn ich Nächte arbeite erledige ich nur das Gröbste.
Nachmittags gehen wir mit dem Großen auch noch zum Schwimmen,Sport etc.

Wie ,Du vergisst zu duschen??? Ohne geduscht zu haben ,verlasse ich niemals das Haus ...kann ich somit NIE vergessen...so viel Zeit muss man sich nehmen...

Viell. hilft ein Putzplan???

Ich habe nen bestimmten Rhythmus ,was ich so in etwa wann mache ...

1+tgl. saugen
tgl. Wäsche waschen/abnehmen/legen
1x pro Wo bügel ich für 1-2h
usw usw. usw.


LG Kerstin


4

hi

also ich frage mich das manchmal auch, aber es geht. Allerdings hilft mein Mann auch und würde er es nicht tun, würde ich schon dafür sorgen. Wir haben erst gebaut daher ist es (leider) undenkbar, das ich nicht oder so wenig arbeiten gehe. Gehe derzeit fünf Tage die woche arbeitne, wöchentlich 35 stunden...alles Gute für euch!
kathrin und Emely (fast 29 Monate).

5

Hi,

du arbeitest drei Stunden am Tag und schaffst nix mehr? Das versteh ich mal so gar nicht. Ich arbeite acht Stunden am Tag, habe eine Tochter (21 Monate), ein Mann, Haus und Hof und noch zwei Pferde. Und das ist alles machbar und auch meistens stressfrei. Man muss sich nur richtig organisieren. Mein Mann und ich teilen uns die Arbeit. Unsere Tochter geht von halb acht bis halb vier in die Kita.
Man muss doch nicht jeden Tag kochen und bügeln und Akten wälzen... Ich kaufe einmal in der Woche groß ein, putze am Wochenende gründlich mein Haus wenn Lena Mittagsschlaf macht. Wie gesagt alles ne Sacher der Organiesation. Und wie du siehst habe ich abends um halb acht Zeit im Internet zu surfen.
Wenn du magst und es dir hilft schreib ich dir gerne mal unseren Tagesablauf auf.

Kannst du deinen Kleinen nicht auch in die Krippe geben? Dort fühlen sich die meisten Kinder doch pudelwohl.

LG Steffi mit Lena

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Hallo
nun ,anscheinend hast du es nicht richtig gelesen..Ihr Mann hilft ihr gar nicht und das Kleine wird noch gestillt ;-) .Natürlich kann man sich organisieren ,wenn man das Kind mehr als einen halben Tag in der KiTa ist und der Mann auch die hälfte der Arbeit erledigt.;-)

LG Ewa

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Hallo,

"Ihr Mann hilft ihr gar nicht und das Kleine wird noch gestillt"

So what ... das ist jammern auf hohem Niveau.

Gruß,
Julia

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Hallo Jo,

erst einmal ein dickes #liebdrueck
Deine Gefühle kenne ich, auch wenn ich schon nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen bin.
Ich habe geheult wie ein Schlosshund.
ABer ist dein kleiner denn echt "fremd" bei seiner Oma? Naomi war da immer sehr gerne. Wann musst du denn wieder arbeiten? Wenn es nicht direkt ist, dann geh doch in den nächsten Tagen einfach oft mit ihm hin.
Die Gefühle die du hast (Schuld, überfordert sein etc.) sind normal und habe ich auch regelmässig.
Warte erst einmal ab. Vielleicht verpackt es dein kleiner viel besser als du denkst und er geht supergerne in die Betreuung.
Mein Mann hilft auch nicht superviel (Schichtdienst). Immer wenn es geht halt, aber er verlangt auch viel Zeit für sich.
Duschen geht bei mir zwar immer noch so grade (im megaschnellverfahren), aber richtig herrichten, geschweige denn schminken usw. bleibt echt auf der Strecke. Freue mich schon immer, wenn mein Mann mal da ist bevor ich arbeite oder er die kleine wegbringt. Dann stehe ich etwas ehr auf und mache mich mal in aller Ruhe fertig, auch wenn das früher aufstehen bedeutet (mir fehlt viel Schlaf, die kleine schläft schlecht).
Habe also nicht die ultimativen Tipps für dich, aber manchmal hilft es zu wissen, dass man nicht alleine ist und ich denke, je älter die Knirpse werden, desto wahrsch. wird es, dass man mal wieder ein paar Min. mehr für sich hat.

LG Andrea+ Naomi *01.11.08

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Erst mal:

"Hab so ein schlechtes Gewissen, den kleinen täglich 3 Stunden weg zu bringen, in eine umgebung die er nicht kennt"

Wieso kennt er die Umgebung nicht, er wird doch schon öfter bei der Oma gewesen sein?

Ich hab zwei Kinder, aber aufs Duschen habe ich nie verzichtet, DIE fünf Minuten für mich müssen drin sein!

Ansonsten:

kochen - am besten gleich größere Mengen für mehrere Tage kochen, zur Not eben mal auf Fertiggerichte ausweichen.

putzen - nur das Allernötigste, keine großen Perfektionsansprüche stellen. Wenn meinem Mann was nicht paßt, putzt er eben, aber gemeckert wird hier nicht.

Akten wälzen - was für Akten, beruflich, privat ...?

bügeln - tu ich nur einmal die Woche und auch nur das Nötigste, z.B. kaum Kinderkleidung.

Einkaufen - schick Deinen Mann zum wöchentlichen Großeinkauf.

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also ich arbeite seit 2 Monaten wieder. 25 Std die Woche, bin aber wegen der Fahrtzeit und den Pausen fast 35 std die Woche weg. Mein Mann ist Soldat und die Woche über nicht zu Hause. Ab nächste Woche sogar für 3 MOante am Stück im Ausland. Also bin ich 2 volle Tage ( 8-19 Uhr und 2 Halbe 8-13 Uhr nicht da) mein 3 Jähriger geht in den Kiga und wird ab 16 Uhr an meinen Langen Tagen betreut, so wie mein kliener 1 Jähriger. Ich muß schon zugeben das die ersten 3 Wochen für mich echt hart waren. Ich bin echt zusammen gebrochen weil ich allem gerecht werden wollte.
Ging also nicht, also Ansprüche an sich selbst un an den Haushalt runter schrauben. Wäsche wird Samstag gewaschen und Dienstag ist Bügeltag- Abends.
Saugen tue ich mal zwischendurch. Ebenso wie mal die Küche aufräumen. Einkaufen gehe ich entweder in der Pause oder an meinem freiem Dienstag. Ich bin aber auch so ein Typ der nicht std vor dem Spiegel braucht, so das ich nicht behaupten kann ungepflegt aus dem Hau8s zu gehen. Jetzt hat sich alles schön eingespiellt und klappt sehr gut. Wobei ich noch dazu sagen muß das ich keine Famile in der Nähe hab die mir mal eben die KInder nimmt oder so.
Laß es mal locker angehen und versuch nicht all zu Perfekt zu sein. Mit dem Kind geht vieles nun mal nicht, vieles erledigt sich von alleine und eine Routine wird sich auch bald einstellen, so das Du noch sehr gut klar kommen wirst.
grüße KAtharina

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OK, ein ernstgemeinter Tip:

Setzte Prioritäten! Entwickle einen festen Tagesablauf.

Das kann so aussehen:

6:30 - Kind wacht auf - es wird noch 15Min im Bett gekuschelt/gestillt etc.
6:45 - Kind wickeln, anziehen
6:55 - DU gehst gemeinsam mit dem Kind ins Bad machst dich fertig (auch duschen *g*)
7:20 - Frühstück
7:40 - Abfahrbereit

Arbeit...

zum Nachmittag nur ganz allgemein: wenn du 3h/Tag arbeitest dann lass den Kleinen 4h bei deiner Mutter und erledige in der einen Stunde alles was besser+ schneller alleine geht (einkaufen, schnell mal durchwischen...).

Dadurch hast du auch die Möglichkeit wirkliche `Quality Time´ mit deinem Kind zu verbringen. Sprich du holst ihn von Oma ab und ihr geht zusammen auf den Spielplatz etc. .

Und: auch mit 11Monaten kann ein Kind lernen das Mama nicht immer sofort parat ist. Dh wenn du kochst, wird gekocht und fertig. Nix schnell. Dein ganzer Beitrag hört sich so angespannt an das der Stress schon förmlich aus meinem Computer zu krabbeln droht ;-)

Zu deinem Mann kann ich nur so viel sagen:
Du selbst kannst dich ändern - ihn wohl kaum. Es gibt Männer die Helfen, die die es nicht tun werden es nie tun (meine Erfahrung). Sprich deinen Mann direkt auf eine Putzhilfe an - bzw. lass ihm die Wahl: er hilft oder die Putzfrau.

Und das wichtigste zum Schluss:
Ich habe am Anfang auch den Fehler gemacht alles perfekt zu machen/machen zu wollen. Abends NOCH SCHNELL (das war mein Lieblingssatz: mal schnell noch...xy machen) die Küche machen, Klo putzen, bügeln... - vergiss das!
Wenn dein Kleiner im Bett ist - lass die eine Wanne ein - entspann dich. Das kommt dir - deinem Mann und deiner Ehe zu gute!

Also auf gehts - das wird schon!

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Hallo,

mmmmmh, lass mich überlegen, wie ich das Alleinerziehende schaffe#kratz So ganz allein mit Kind, Hund, Job und Haushalt ...

... ich bin beruflich wieder eingestiegen, als meine Kleine 15 Monate alt war (zu dem Zeitpunkt wurde meine Kleine auch noch nach Bedarf gestillt, vor allem nachts und in den Morgenstunden) ... gehe mit ihr zusammen um kurz vor 8:00 Uhr aus dem Haus, nachdem ich schnell durchgesaugt, Betten gemacht, Lunchbox fertig gemacht und uns fertig gemacht habe (einschließlich duschen, schminken, nett anziehen ... eventuell wurde noch eine Bluse übergebügelt) ... dann noch mit dem Hund raus und zu diesem Zeitpunkt gab es noch eine Katze, also schnell noch Katzenklo sauber gemacht ... und nein, ich bin nicht um 5:00 Uhr aufgestanden, sondern zwischen 6:30 Uhr und 7:00 Uhr ...

... meine Kleine bleibt dann von 8:00 Uhr bis 14:30 Uhr bei der Tagesmutter ...

... ich selbst komme zur Zeit gegen 13:00 Uhr nach Hause und habe somit noch Zeit für den Haushalt (oder ein Nickerchen), bis ich meine Kleine abhole und wir den Rest des Tages gemeinsam verbringen ... entweder wir unternehmen was oder erledigen Dinge, die zu erledigen sind.

Abends mache ich dann meinen persönlichen Kram (Papiere und ab demnächst noch ein Fernstudium) und ich bekomme regelmäßig Besuch, der bekocht wird (dann essen wir alle zusammen abends warm, ansonsten koche ich nur am Wochenende mittags) ... und vorm Schlafengehen mache ich noch die Dinge, die sich so über den Tag angesammelt haben, aufräumen oder Geschirr spülen.

Die Wäsche wird nebenbei erledigt ... macht ja die Waschmaschine.

Und nein, ich bin keine Supermama ... alles eine Frage der Organisation, der Disziplin und des Wollens. Sicher ist mein Haushalt nicht perfekt, aber es kann jederzeit unangemeldet Besuch vorbeikommen.

Seitdem ich Mutter bin, habe ich noch nie vergessen, mich zu duschen ... und nett hergerichtet bin ich grundsätzlich ... sicher nicht overstyled, aber immer adäquat und passend.

Dass mit dem Essen wird sich bei Deinem Kleinen einpendeln ... meine Kleine war mit 15 Monaten noch stark auf die Brust fixiert, hat aber sofort geschnallt, dass es bei der Tagesmutter kein "Nana" gibt ... inzwischen isst sie dort besser als Zuhause.

Gruß,
Julia

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Jawohl ,es gibt sie doch ,die Supermütter!!!!!

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Hallo,

ich weise das wirklich weit von mir (auch wenn ich das Kompliment natürlich gerne annehme;-)) ... ich sehe mich auch nicht als Supermutter ... ich mache einfach, mit dem nötigen Maß an Gelassenheit ... und natürlich habe ich das Privileg, dass ich keinen nölenden und faulen Typen an meiner Seite, dem ich auch noch hinterher putzen muss.

Wie gesagt, ich habe da inzwischen so meinen Turn drin, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke und dadurch geht das alles ruckzuck ... und ich habe genug Zeit für mich.

Gruß,
Julia

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