Ach Mädels, bin so traurig (Krippe), bisschen lang

Hallo Mädels,

jetzt muss ich mich mal "ausheulen".....
Wir sind mit Tabea gerade in der 3. Eingewöhnungswoche in der Krippe. Die ersten 2 Wochen klappten super! Sie war mit den anderen Kindern im Garten für 2 Stunden nachmittags und ich konnte die letzten 2 x sogar schon ganz gehen.:-)

Gestern waren wir das erste mal vormittags, ab 8.30h. Wir haben sie hingebracht und es lief alles super:-D Aber als wir sie um 11 wieder holten, hab ich sie schon von draußen schluchzen gehört, hielt sich aber in Grenzen und die Leiterin meinte auch, sie hätte nur ab und zu geweint und sich wieder beruhigen lassen.
Heute früh dann der SuperGau.... Schon als ich sie angezogen habe :" Mama, noch bissi heim bleiben". Oh man, ich sags euch, hatte da schon Tränen in den Augen#schmoll
Irgendwie konnte ich die Krippe doch wieder schmackhaft machen und wir sind los. Im Auto wieder ein Schmollmund und Pipi in den Augen (Tabea) und immer wieder "Mama, mich in Arm nehmen". Ach ja.....
In der Krippe angekommen, wars dann voll vorbei. Nur geweint, mich gar nicht mehr losgelassen..... Die Erzieherin hat sie dann auf den Arm genommen und gemeint, ich solle jetzt gehen, noch einmal winken und dann gleich gehen. Ich das gemacht und da hör ich schon wie sie aus tiefster Seele "Maaaaaaaaaaama " brüllt#heul Am Fenster hab ich sie dann stehen sehen, völlig verzweifelt und aufgelöst.
Ich musste im Auto selber weinen, weil ich das von ihr gar nicht kenne und sie mir so leid tat.... Jetzt heul ich auch schon wieder.
Ich hab sie dann nach einer Stunde wieder geholt und sie ließ sich auch schnell von mir wieder beruhigen. Es wird jetzt so laufen, dass sie jeden Vormittag für ne Stunde geht. Das Ziel sind dann 3 Vormittage von 8-12h.
Die Leiterin meinte, dass es unerträglich für Tabea ist, wenn sie sie mit anderen Kindern teilen muss und sie nicht im Mittelpunkt steht,obwohl es echt kleine Gruppen mit 4 Kindern pro Erzieherin sind. Logisch, kennt sie auch nicht anders. Ist ein Einzelkind (wird sie auch bleiben), bei Oma und Opa und natürlich auch bei uns ist sie die Nr 1 -aber alles im Rahmen.
Man, aber das ist auch ein Grund warum wir sie in die Krippe geben- damit sie eben kein verzogenes eogoistisches Kind wird, sondern auch lernt, sich einzufügen und dass sich nicht immer alles um sie dreht.
Komischerweise, wenn sie aber mit Kindern von Freundinnen oder so spielt, funktioniert das alles.

Ich überlege echt, ob es nicht noch zu früh sie ist, oder ob einfach mein Glucken Mama#herzlich zu empfindlich ist.......
Danke fürs #heul und lg

Bianca mit Tabea, 2 Jahre

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"Die Leiterin meinte, dass es unerträglich für Tabea ist, wenn sie sie mit anderen Kindern teilen muss und sie nicht im Mittelpunkt steht"

Ich weiß ja nicht, aber dieser Satz macht mich irgendwie mißtraurisch. Glauben denn nicht alle 2jährigen, sie seien der Mittelpunkt der Erde? Und dass Kinder in dem Alter egoistisch sind ist ebenfalls ganz normal.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass Kinder zwingend brüllen müssen, wenn sie in der Kindergarten gehen. Das geht auch anders.

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Klar ist das normal.
Es ist nur so, dass Tabea von Anfang an toootal auf die Leiterin fixiert war (eine Nonne, total lieb und süß) und dass es eben gerade da schwierig ist, weil die sich ja nicht IMMER nur um SIE kümmern kann. Dann klingelt das Telefon, Büro blablabla. Und Tabea mag nicht zu den anderen Erzieherinnen- alleine schon, aber nicht wenn noch andere Kinder dabei sind...

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Ich persönlich glaube nicht daran, dass Kinder zwingend brüllen müssen, wenn sie in der Kindergarten gehen. Das geht auch anders.


Natürlich müssen und sollen sie nicht brüllen. ABER: Wir reden hier von Eingewöhnung und da ist es ganz normal, dass Kinder mal weinen und nicht so gute Tage haben oder auch mal Phasen haben, wo sie Theater machen und wenn Mama weg ist, ist alles wieder gut. Und dann haben sie phasen da finden sie es toll. Das wechselt bei vielen Kindern. Es gibt kein Kind, dass immer nur gut gelaunt in die Kita geht und in der Zeit der Eingewöhnung ist das sich trennen ein Lernprozess der noch nicht abgeschlossen ist. Die kleine macht das ja noch nicht lange. Irgendwann vesteht sie das mama sie immer abholt und trotzdem genauso lieb hat.

Es gibt kinder die legen sich schreiend auf den Fußboden mit 4 bis 5 Jahren wenn sie in die kita kommen, aber kaum ist papa oder mama weg, ist ALLES vergessen.





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Hallo Bianca,

ich finde den Satz der Erzieherin total daneben. Selbst ein erwachsener Mensch muß sich erstmal umstellen, wenn man mit jemandem zusammenzieht. Nur mal so als Beispiel. Meiner Meinung nach, ist sie ein völlig normales Kleinkind.

Wenn Du nicht arbeiten mußt, würde das mit dem Kiga vielleicht nochmal ein Jahr nach hinten schieben. Vielleicht ist sie noch nicht soweit.

Unsere Tochter ist jetzt 6 Wochen in der Kita und es klappt gut. Hab aber auch keine Wahl, muß in 2 Wochen wieder arbeiten. Die ersten Wochen ist sie immer voller Freude schon allein reingelaufen, jetzt will sie erstmal auf den Arm. Ich geb sie dann einer Erzieherin auf den Arm. Braucht sie wohl grad so. Mir egal was andere sagen, ich richte mich nach unserer Tochter.

Es ist Deine Tochter, und wenn Du meinst, sie nicht weinend zurückzulassen, bleib halt einfach länger dort bis sie sich beruhigt hat. Das kann Dir niemand verbieten.

Lg Silke

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Hallo,

also mein Sohn kam mit 1,5 Jahren in die Krippe, meine Tochter mit 1 Jahr. Es gab/gibt immer Höhen und Tiefen bei der Abgabe. Das ist normal. Was mir mal von einer Erzieherin mit auf den Weg gegeben wurde ist, mit das wichtigste ist, dass die Mutter/Vater immer überzeugt davon sein muss, dass es so richtig und gut für das Kind ist. Sobald man unsicher/Angst vor Tränen etc. ist, spüren das die Kinder und es gibt (eher) "Theater". Ich denke, da ist was dran.

Eine Mutter deren 3 jährige geradevon der Krippe in den Kindergarten gewechselt war, erzählte folgendes: Ihr gefällt der Kindergarten nicht, der Betreuungsschlüssel ist ein ganz anderer, ihr wäre es lieber ihr Kind könnte in der Krippe bleiben. Immer wenn sie ihre Tochter in den Kindergarten brachte, gab es großes Geschrei. Wenn ihr Vater (dessen Einstellung anders war) sie hinbrachte, lief alles bestens.

Vielleicht ein Denkanstoß ohne dir zu Nahe treten zu wollen.

Grüße Abo55

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Ganz meine Meinung und so wurde uns das in der Krippe auch gesagt.

Entweder man steht hinter einer frühen Betreuung und ist überzeut, dass diese gut und richtig ist - oder man bleibt mit Kind besser noch zu Hause.

Alles andere bringt nur Probleme, glaube ich.

Unser Anton ist auch mal nörgelig, wenn er hin soll. Andersrum ist er auch mal nörgelig, wenn er abgeholt wird und noch weiter spielen will. Das ist aber normal....

LG, Nele
mit Vollzeitkrippenkind Anton Konrad *3.8.07

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