Sympathie der Tagesmutter

Hallo Zusammen,

unsere Maus (16 Monate) hat seit Ende April eine Tagesmutter, die ganz toll ist. Sie kommt zu uns in Haus, weil sie keine Pflegeerlaubnis hat und mich ehrlich gesagt auch stört, dass ihr Mann in seinem Zimmer in der Wohnung raucht (es riecht schon nach Rauch).

Naja, die Tamu ist echt toll und Ina liebt sie sehr! Nun ist sie leider krank (hat eine Gürtelrose und das dauert bekanntlich ja länger). da ich aber sehr viel Arbeit habe (bin selbständig), muss ich es nun mit einer Vertretung versuchen.

Diese ist eine Freundin unserer Tamu und wir haben uns letzte Woche das erste Mal gesehen. Am Montag haben wir begonnen, da hat sie Ina das erste mal geholt (sie arbeitet halt zu Hause). Nach 2 Stunden war es dann natürlich für meine Maus schon genug.
Die Tamu hat einen großen Hund (sehr lieb) und zwei liebe Katzen, vor den Tieren hat Ina etwas Angst.

Gestern bin ich dann mit Ina zusammen dorthin, weil ich ihr ja doch erst ein bisschen Eingewöhnung ermöglichen möchte. Aber so richtig warm werde ich auch mit der Frau nicht.

Sie ist mir nicht unsympathisch (oder doch?), aber ich habe immer das Gefühl, alles falsch zu machen in ihren Augen. Irgendwie ist es nicht gut. Ina merkt das natürlich.

Jetzt hat sie sie abgeholt und ich hole Ina gegen 12 Uhr bei ihr ab, weil ihr anderes Tageskind mittags gebracht wird und das ist krank (Fieber, Husten, Schnupfen - wird aber trotzdem gebracht!).

Eben meinte sie zu mir, dass ich sagen sollte, wenn es nicht geht und sie mir vielleicht nicht sympatisch ist. Das wäre doch ok. Nur: ich bin auf sie echt angewiesen! Morgen kommt zwar meine Mutter für zwei Tage und am Wochenende kann ich auch arbeiten, aber meine Mama kann auch nicht immer hier sein, sie wohnt 200 Km weit weg und ist auch berufstätig.

Oh Mann es ist so vertrackt! Was meint Ihr?

Was kann ich machen?

Liebe Grüße und danke fürs Lesen...

Li

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Hallo Li,

aus Erfahrung kann ich dir sagen:
Das Verhältnis zwischen euch MUSS stimmen sonst funktioniert es nicht und dein Kind wird darunter leiden. Die Kleinen haben sensible Antennen für sowas.

Dazu muss ich auch noch sagen: Ich würde mein Kind nie zu jemandem geben, der Hund & Katze für die Kinder zugänglich hat. Es sind nur Tiere und jedes Tier kann mal beißen oder kratzen. Ich habe da vielleicht eine etwas extreme Einstellung aber ich würde es halt nicht wollen.

Wie lange müsste die Kleine denn dort hingehen? Wenn es nur für 2 Woche oder so ist würde ich es machen, länger auf gar keinem Fall.

LG

Dani

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Bei unserer Kleinen war es ähnlich, im Ggs zur Großen hatte sie eine Tagesmutter, mit der wir nie so richtig warm wurden, die einfach eine ganz andere Linie hatte (so eine Übervorsichtige, ihr eigenes Kind habe ich niemals lachen sehen). Ähnlich wie bei Dir brauchten wir aber eine Tagesmutter und haben es auch durchgezogen.
Wir wollten die Kleine sowieso so schnell wie möglich in den Kindergarten tun. D.h. es ging von vorneherein nur um maximal ein gutes Jahr (im Endeffekt war es dann nichtmal ein halbes Jahr, aber das wußten wir nicht). Und wir hatten ja auch keine Bedenken, daß sie unserer Tochter irgendwie schadet, es war nur für 2 halbe Tage pro Woche.
Insofern würde ich Dir raten, es nicht so eng zu sehen. Letztlich ist es ein Arbeitsverhältnis, gemessen werden sollte sie am Umgang mit dem Kind.
LG

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