Erfahrungen mit der Cranio Sacral Therapie!!!

Hallo ihr Lieben,

mein kleiner Sonnenschein Dean war ein spätes Frühchen, er kam fast 5 Wochen zu früh. Während der Schwangerschaft hatte ich auch immer mal wieder heftige Blutungen die nicht zu erklären waren. Bei seiner Geburt war er nur 48 cm und wog knapp 2.700 Gramm. Zu Beginn entwickelte er sich eigentlich sehr normal. Außer das er eben sehr viel spuckte.

Doch schon bald stellten wir fest, dass er in seiner Entwicklung doch etwas zurück hängt. Er fing später mit dem Krabbeln, als sein großer Bruder. Jedoch irgendwann krabbelte er und unsere alte Kinderärztin meinte, dass er jetzt so langsam alles aufholen wird, dass mit dem spucken wird auch bald nachlassen. Mit 16 Monaten spuckte er immer noch und es stellten sich keine Anzeichen heraus, dass er bald laufen wird. Sind dann wieder zur Kinderärztin, die uns immer wieder beruhigte und meinte, dass manche Kinder eben ein wenig später dran wären und jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hätte. Außerdem sollten wir ihm Zeit lassen, denn er kam ja etwas zu früh. Wir haben der Frau dann vertraut und gewartet.

Sind dann vor gut 3 Monaten in eine andere Stadt gezogen. In meine Heimatstadt zurück. Sind dort dann zu einer neuen KiÄ gegangen. Diese ist die ehemalige Chefin meiner Schwester. Haben dann einen Termin für einen Entwicklungstest ausgemacht und als ob uns Dean eins auswischen wollte fing er just 2 Tage vor dem Termin an zu laufen. Mit 20 Monate. Ich habe an diesem Tag vor Freude geweint. Den ganzen Morgen machte er keine Anzeichen das er bald laufen wird, und plötzlich nach seinem Mittagsschlaf ist er nach dem wickeln einfach aufgestanden und gelaufen. Einfach so, als ob es das selbstverständlichste von der Welt wäre. Ich wäre fast umgefallen.

Beim KiÄ Termin stellte die KiÄ dann fest das er eine Blockade im Becken und in der Wirbelsäule hätte und verschrieb uns Krankengymnastik. Haben dann auch direkt einen Termin vereinbart und gingen so hoch motiviert zur 1. Stunde. Die Physiotherapeutin hat ihn dann erstmal abgetastet und hier und dort gestreckt und gedrückt. Hat uns abgefragt wie lange die Geburt gedauert hat, ob er viel gespuckt hätte usw. Danach waren mein Mann und ich erstmal baff, was man alles durch abtasten erkennen würde. Dann kam die 2. Stunde und in dieser mußte Dean die ganze Zeit nur liegen und sie hat die Hände auf ihn gelegt. Habe dann gefragt was sie da eigentlich macht. Zur Antwort sollte ich mich vor ihr legen und sie legte die Hände auf meinen Bauch, auf meinen Kopf, in meinen Nacken und zog mir an den Ohrläppchen. Ich habe dabei nichts gespürt. Sie hat weder irgendwie gedrückt noch irgendwie gezogen, sie hat nur ihre Hände auf die besagten Stellen gelegt. Sie sagte mir dann dabei, dass sie nun mit Hilfe meines inneren Flusses meine Kopf-Nähte weitet damit sie danach wieder ihren eigenen Weg finden können. Das einzige was ich danach hatte waren tierische Kopfschmerzen, weil ich dich ganze Zeit so flach liegen mußte. Nun ja, ich dachte mir also das diese Stunde dazu genutzt wurde um Dean mit ihren Berührungen vertraut zu machen. Heute hatten wir jedoch die 3. Stunde und es wurde wieder nichts anderes gemacht als das sie wieder nur ihre Hände aufgelegt hatte. Diesmal auf Deans Bauch, auf sein Becken und auf seinen Steiß. Dabei sagte sie uns noch, dass wir Dean weiterhin zum Krabbeln animieren sollen, da dadurch die Koordination gefördert und die Wirbelsäule trainiert wird. Dean will jetzt aber nur noch laufen. Da warten wir so lange das er endlich läuft und jetzt soll er wieder krabbeln. Das verstehe ich irgendwie nicht. Haben dann heute auch einen Info-Zettel über die Therapie mit nachhause bekommen. Hab ihn mir dann im Auto durchgelesen und bin jetzt irgendwie gar nicht mehr so begeistert von der ganzen Sache.

Auf dem Zettel standen dann erstmal nur tolle Dinge, wie z.B. das man durch seine eigene innere Energie geheilt wird, da die eigene Energie durch Unterstützung der Physiotherapeutin Blockaden lösen und Traumatas bewältigen kann. Ich glaube nicht an solche Dinge wie z.B. innerer Fluss, eigene Energie usw.

Habe dann gerade noch ein wenig gegoogelt da mich das einfach nicht losgelassen hat und stieß dabei auf sehr viele negative Berichte. Auch habe ich herausgefunden das diese Therapie nirgendwo medizinisch anerkannt ist und man einen Erfolg bis heute nicht eindeutig belegen kann.

Jetzt sitze ich hier in einer Art Zwickmühle. Klar möchte ich meinem kleinen süßen Schatz all die Förderung zu teil werden lassen, welche möglich ist. Das steht außer Frage. Jedoch kann ich einfach nicht glauben das er nur durch Hand auflegen seine Blockaden lösen wird und den Entwicklungsrückstand aufholt. In der Überweisung stand auch drin, dass die Physiotherapeutin mir Übungen zeigen soll die ich dann zuhause noch täglich mit ihm machen soll. Jedoch wurde mir bisher nichts dergleichen gezeigt. Jedoch habe ich unsere Physiotherapeutin im Internet als Expertin auf diesem Gebiet gefunden. Irgenwie bin ich hin und her gerissen. Ich weiß nicht was ich von dem ganzen halten soll.

Hat jemand von euch schon einmal Erfahrungen mit dieser Therapie gesammelt und kann mir erzählen wie es bei euch war. Wie lief das ab, wart ihr überzeugt davon, wie haben sich die Zwerge dabei/danach weiterentwickelt usw???

Ich bedanke mich schon einmal im Voraus...

LG Steffi mit Leon (3 3/4) und Dean (1 3/4) im Schlummerland

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Hallo Steffi !

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Cranio gemacht.

Max war ein Spuck- und ein Schreikind. Er hat kaum geschlafen. Ich bin fast irre geworden.

Nachdem wir mit 5 Monaten den KiA gewechselt haben, stellte dieser fest: Max hat KISS. Wir also zum nächsten Arzt und der hat die Blockaden dann gelöst.

Max konnte sich auf einmal drehen und war viel fröhlicher.

Das schreien (hauptsächlich nachts) blieb.

Wir sind dann aufgrund mehrerer Empfehlungen zu einer Heilpraktikerin gegangen. Das war für uns persönlich rausgeschmissenes Geld . Diese Frau hat sich kaum Zeit genommen, ist nicht auf Max eingegangen und als sie dann mit einem Pendel ankam war bei mir der "Ofen aus".

Wir haben ca. 4 Sitzungen mitgemacht. Mann klammert sich ja an alles, nur um mal 2 Stunden am Stück schlafen zu können.
Wir hatten kein gutes Gefühl dabei und haben es dann sein lassen.

Dann erzählte mir eine Krippenmama von der Cranio und von einer ganz tollen Frau die das macht.

Wir also mit Max hin und was soll ich sagen ? Wir waren hin und weg.

Sie hat sich super viel Zeit für Max und uns genommen. Sie hat sich in Ruhe unsere Vorgeschichte angehört. Max beim toben zugesehen, Fragen ganz in Ruhe beantwortet etc. Ihr erster Verdacht war ein Geburtstrauma. Sie wollte ihn aber in Ruhe untersuchen.

Nach dem Gespräch hat sie zuerst meinen Mann und mich behandelt. Und das hat mich dann überzeugt. Ich habe ja seit der Geburt Kreuzbeinschmerzen (wie Max) und nach der Behandlung ging es mir richtig gut. Kopfschmerzen hatte ich danach auch. Aber das habe ich schon vielen gehört.

Nach einigen Sitzungen ( ca. 3) hat sie bei Max mehrere Blockaden gelöst. Max Knackpunkt ist der Halswirbel und Kreuzbeinbereich .
Wir sind aus der Praxis raus und Max hat sowas mit den Hüften gewackelt. Und als er dann gesagt hat: "Mama kein Aua !" Da habe ich geheult.

Trotzdem wurde das Thema Schlafen nicht besser.

Jedesmal wenn sie sich an seinen Kopf gewagt hat fing er an zu brüllen. Und nach ca. 6 Sitzungen hat sie ihn im Auto behandelt. Es hat sowas von geschneit und es war schweinekalt. Aber Max hat geschlafen und sie konnte ihn in Ruhe am Kopf untersuchen. Anders wäre es echt nicht möglich gewesen.

Er ist zweimal schreiend aufgewacht, als sie ihn am Hinterkopf berührt hat.

Später hat sie mir erzählt, das das die Stelle ist mit der sich die Babys zuerst den Weg nach draußen bahnen (kann es nicht besser beschreiben).

Und da Max während der Geburt mehrfach stecken geblieben ist und es fast im Notkaiserschnitt geendet wäre hatte er panische Angst, wenn ihn jemand am Kopf anfassen wollte. Streicheln am Kopf ging gar nicht.

Nach zwei weiteren Behandlungen ging es ihm richtig gut.
Er läßt sich am Kopf anfassen, er trägt inzwischen auch eine Mütze (ohne Gebrüll) und selbst den Fahrradhelm setzt er gerne auf. Das gab es vorher nicht.

Viele haben mich ziemlich blöd angesehen, als ich ihnen von der Diagnose "Geburtstrauma" erzählt habe. Aber das ist mir schnuppe.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde: Max schläft jetzt durch.

Er ist ein sensibles Kind, das viel nachts verarbeitet. Er schläft inzw. locker 4 Stunden am Stück. Danach ruft er nach mir, oder er erzählt mr weinend das der und der ihm das und das weggenommen hat.

Aber dieses panische Schreien, was wir mehr als 1,5 Jahre hatten ist weg.

Hui. Jetzt ist es doch mehr geworden, als ich wollte.#gruebel

Falls Du noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne nochmal melden.

LG
schokili


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mein sohn schrie in der regel 15 stunden am tag... die andere zeit verbrachte er an meiner brust. irgendwann nachdem keiner helfen konnte ging ich zum osteopathen. innerhalb vin 2 behandlungen reduzierte sich sein schreien auf maximal 30 MINUTEN am tag!


meine tochter kam 6 wochen zu früh, hatte ähnliche ss beschwerden. sie war 2220gr und 46cm. sie schrie auch so fürchterlich und konnte nicht abführen. diesmal gingen wir eher zum osteopathen. nach der ersten behandlung war ruhe und die windel war regelmäßig voll.


letztes jahr litt ich an starken verspannungen und kopfweh. ich ging zur KG bei meiner osteopathin. sie drückte und ruckelte am hals, am becken - überall. seitdem hatte ich eine verspannungsschmerzen mehr.

mein sohn war 4 monate bei der behandlung. ab da entwickelte er sich rasant: robben mit 5;. stehen mit 10M - krabbeln ausgelassen. er lief mit 15 monaten.

meine tochter war bei der behandlung 6 wochen alt. krabbelte mit 8 monaten, stand mit 12 monaten und jetzt mit 14 monate zeigt sie erste laufansätze.


glg

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