Wir geben auf: Eingewöhnung in der Krippe nach 1 Woche

Buahh, vielleicht kennt noch jemand die Situation-
erst ewig hin und her überlegt, ob Krippe oder nicht. Dann für die Krippe entschieden..und nun gehen wir erst seit 1 Woche hin, irgendwie funktioniert nix..meine Maus weint immer mehr, klammert zu Hause wie eine Wahnsinnige, die Einrichtung / Erzieher werden mir immer unsymphatischer und am Ende fühlt sich der Gedanke "nicht mehr hinzugehen" am besten an... Was für eine Entwicklung #augen
Kommt das Jemandem bekannt vor?
LG (Mausi *25.10.2007)

Hallo,

wir haben (Tochter auch in 10/2007 geboren) die Eingewöhnung schon im Oktober 2008 durchgestanden. In den ersten Tagen wollte ich auch alles hinwerfen, konnte mich nicht mit der Art der Erzieherinnen anfreunden usw.

Geholfen haben mir Gespräche mit den Erzieherinnen und das Dabeisein bei der Eingewöhnung. So habe ich gesehen, dass es zeitlich nicht möglich ist, allen Kindern die Rotznasen abzuwischen, dass aber ein weinendes Kind sehr wohl getröstet wird. Zuerst habe ich nur wahrgenommen, was sie NICHT tun und fand das im Vergleich zu meiner 24h-Betreuung für mein Kind zu wenig.

Wie läuft denn die Eingewöhnung bei euch ab? Ich habe erstmal eine Woche lang zwei Stunden täglich mit im Zimmer gesessen und zugeschaut. Am Dienstag der zweiten Woche bin ich mal in den Flur gegangen - insgesamt haben wir 4 Wochen gebraucht! Meine Tochter hat in der ersten Woche ÜBERHAUPT NICHT geweint, schließlich war ich ja immer dabei! Schon da scheint bei euch grundsätzlich was falsch zu laufen. Erzähl mal ein bißchen mehr...

LG Tabea


P.S.: Meine Tochter ist eine begeisterte Krippengängerin und rennt am Morgen mit Freudengeheul in den Raum rein.

Hm... verstehe ich nicht so ganz #kratz. Hat sie denn schon in der ersten Woche alleine dableiben müssen? Bei uns lief das in der ersten Woche so, dass wir täglich eine Stunde in der Krippe waren und ich auch die ganze Zeit dabei war.

Liebe Grüße,

hexe

Hallo,

du gibst nach einer Woche schon auf? Leider schreibst du nicht wie die Eingewöhnung abgelaufen ist. Es ist völlig normal dass manche Kinder länger brauchen. Mir kommt es eher vor, dass du nicht so richtig loslassen kannst/willst. Es ist nicht böse gemeint, aber so kommt es rüber.

Grüße

Du schreibst leider nicht wie die Eingewöhnung vonstatten geht, das heißt, hier kann keiner beurteilen, ob irgendwas falsch läuft oder nicht.

Aber generell würde ich nicht schon nach einer Woche aufgeben.

Gruß, Uta

Hi!

Ja, mir! Wir haben die Eingewöhnung dann um ein Jahr nach hinten verschoben und ich noch ein Jahr Elternzeit drangehangen. Ach so, Fabienne war damals 13 Monate alt.

Es hat ewige Wochen gedauert, bis sich Fabienne von dem Schrecken erholt hat.

Ab Freitag fangen wir dann langsam an mit zwei Tagen in der Woche, ohne Vertrag. Sprich mal mit der Kita-Leitung und versucht eine Lösung zu finden. Es wird mit zwei Jahren aber sicher nicht einfacher werden Deine Maus einzugewöhnen. Allerdings sind die Kinder mit zwei Jahren schon verständiger wie mit einem oder anderthalb Jahren.

Hör auf Dein Bauchgefühl, es ist das Beste was Du machen kannst, vor allem wenn die Kleine noch nicht zwangsläufig in die KiTa muss.

Alles, alles liebe Babysun mit Fabienne (*07.08.07)

Unsere Erzieherinnen meinten übrigens (die eine 35 Jahre Erfahrung, die andere 15 Jahre), dass die Eingewöhnung um so leichter ist, je jünger die Kinder sind.

Ob das stimmt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Bei uns hat es jedenfalls alles gut geklappt.

Gruß Tabea

Huhu,

könntest Du mir (per VK?) berichten, wie der zweite Eingewöhnungsversuch bei euch läuft? Wir haben letzte Woche abgebrochen und wollen es ein einem knappen halben Jahr noch einmal mit einer schonenderen Eingewöhnung versuchen! (Hatten nur 2 Schnupperstunden und dann mußte Sophia sofort 1 Stunde und länger dort bleiben...)

Liebe Grüße
Elfchen

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hallo

ich kann dir nur raten noch nicht aufzugeben!!!

meine kleine (*07.01.08) geht seit dem 08.01.09 in die krippe!!!!

die ersten zwei wochen waren echt schlimm!! sie hat nur geschrieen! das schlafen hat nimmer geklappt und sie war nur noch anhänglich und quängelig...

dann von einen tag auf den anderen, war es vorbei...
sie "jammert" jetzt immer nur ca. 2 minuten, wenn ich sie der erzieherin gebe und dann ist es schon wieder gut... sie geht dann mit ihr ans fenster und winkt mir nach...

letzte woche war sie jeden tag von 8uhr bis 12.30uhr in der krippe und hat sogar schon dort gegessen!

nächste woche werden wir gleich versuchen, dass sie auch ihren mittagsschlaf dort macht...

wir haben sie einfach jede woche eine stunde länger dort gelassen und es klappt!

momentan ist es sogar so, dass sie gar nicht so gerne mit nach hause geht, wenn ich sie holen möchte...

ich weiß, die anfangszeit ist hart! ich habe auch oft gedacht: "ist das richtig, was wir da machen? sollte ich sie nicht lieber wieder holen?"

aber da ich im märz wieder voll anfangen muss zu arbeiten (40-50stunden in der woche) blieb mir gar nichts anderes übrig als sie dort zu lassen!

mittlerweile freut sie sich auch, wenn ich sie früh anziehe und wir aus dem haus gehen... sie kann es vor der krippe gar nicht erwarten, dass ich sie endlich aus ihrem autositz heraushole..

nach einer woche aufgeben, ist meiner meinung nach nicht die richtige lösung...

lg

nadja

Hi mina!
Ich kann nur sagen: bleibt dran, es lohnt sich.
Meine Tochter ist mit 12 MOnaten in die Krippe bekommen und sie war bis dahin (und auch heute noch außerhalb der Krippe) eine Beinklammlerin, total nervig. In der Krippe lief die Eingewöhnung echt unkompliziert, nach einer Woche habe ich sie für 3 Stunden hinbringen können, am Mittwoch (also Mitte der zweiten Woche) blieb sie den ganzen Vormittag.
Aber das hätte auch wirklich ganz anders laufen können, da sie sonst schon heult, wenn sie jemand nur anguckt.
Also du siehst, es ist nicht programmierbar.
Ich muss aber sagen, dass sich unsere Tochter so dermaßen gut und schnell entwickelt, seit sie in der Krippe ist, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hätte, auch eine schwierigere Eingewöhnung durchzustehen.
Deshalb: bleibt tapfer und verhandelt nochmal mit den Erzieherinnen, ob etwas anders bei der Eingewöhnung gestaltet werden kann, dass es eurer Maus etwas leichter fällt.
LG
cori

Huhu,

meine Maus ist genau eine Woche jünger als Deine, und letzte Woche haben wir auch nach einer guten Woche die Eingewöhnung abgebrochen!

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=1891615&pid=12128637&bid=3

Jetzt ist fast eine Woche ohne Krippe rum und sie löst sich ganz langsam wieder!
Ja, die Ablösung ist schwer, aber das war zu schwer! So eilig haben wir es nicht, dass sie sich so quälen muss!
Wir versuchen es im Sommer nochmal mit einer schonenderen Eingewöhnung!
Wie lief es denn genau bei euch? Kannst gern über VK schreiben!

Liebe Grüße
Elfchen mit Sophia (*1.11.07)

Hi,

hier spricht eine begeisterte Krippenmama ;-)

Dein Kind ist vom Alter her gerade in einer "bloss nicht ohne Mama und immer schön klammern und schon gar nicht zu Fremden"-Phase.
Und da mittendrin soll sie dann in die Krippe.... kompliziert!

Gibt es eine Erzieherin als Hauptbezugsperson? Das wäre schon einmal wichtig. Und dann, so hart es klingt: Mama raus aus der Krippe! Das ist das Kinderreich, da haben Mamas nichts zu suchen. Herzlich aber kurz verabschieden und dann los. Jaaaa, das tut weh, aber es muss sein...

klingt jetzt vielleicht drastisch - ist aber normaler Alltag hier bei uns ;-)

Warte vielleicht die aktuelle Wachstumsphase ab und versuch es dann noch mal.

Alles Gute,
Chris

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