Erzieherin - Fragen zur Bewerbung

Hallo!
Ist hier jemand Erzieherin und kann mir vielleicht helfen?
Also immer Sommer läuft mein Elterngeld aus und nun muß ich mir eine neue Stelle in einem Kindergarten suchen.
Ich möchte gerne in einem Kiga arbeiten, wo ich Malina (jetzt 15 Monate) mitnehmen kann.
Wie schreibe ich denn die Bewerbung? Wie bringe ich Malina damit rein?
LG, Melanie

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Hallo.

Ich bin Erzieherin und gehe ab nächsten Monat wieder arbeiten. Jule nehme ich mit in diese Kita, ABER nicht in meine Gruppe. Ich muss sagen, das sowas schon ein echter Glücksfall ist. Krippenplätze Mangelware. Erzieher werden schon eher gesucht. Hast du denn Erzieherin gelernt? Kannst dich gern über VK melden.

LG Sophie

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Hallo

du wirst ja bestimmt erstmal nur Stellen anschreiben, die dann Kinder unter 3 schonmal aufnehmen.
d.h. das Alter ist kein Problem.

Ich würde erstmal ein ansprechendes und engagiertes Bewerbungschreiben/Anschreiben formulieren.

Dann einen Absatz machen und:

Besonders interessiert bin ich an einer Einrichtung in der mir die Möglichkeit gegeben wird meine Tochter ( .... Alter ) mitzubringen.
Natürlich bin ich bereit meine Tochter in eine Nachbarsgruppe zu geben, damit die Arbeit in meiner Gruppe nicht beeinflußt wird.
Zudem sehe ich viele Vorteile darin, wenn mein eigenes Kind mit mir in einer Einrichtung geht.
So wede ich viel flexibler arbeiten können und ich bin gerne auch zu Überstunden bereit.


Du mußt die Vorteile hervorheben die sie haben, wenn dein Kind mit in deiner Einrichtung ist.

Und signalisiere daß dein Kind in eine andere Gruppe kann. Denn daran scheitert es meistens, wenn Erzieherinnen das Kind mit in die eigene Gruppe nehmen.
Selbst wenn die Erzieherin alles richtig macht, kommt oft von anderen Eltern Ängst im Bezug auf Bevorzugung auf.

Grüße Silly

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Hallo,

ich hatte die Tochter einer Kollegin in der Gruppe. Es war furchtbar.
Das Gerede der Eltern, Kollegen, Chefs#schock#augen.
Das Problem mit Elterngesprächen, Teamsitzungen, Fortbildungen,...
Überlege dir das gut.
Ich würde das weder meinem Kind noch mir antun.

Gruß Conny

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Hallo Melanie

Ich würde ehrlich gesagt nicht in der Bewerbung erwähnen, dass du deine Tochter mit in die Einrichtung nehmen willst. Bei unserem Träger z.B. kommt sowas gar nicht gut an. Wenn, dann würde ich diesen Wunsch im Vorstellungsgespräch einbringen. Aber versteif dich nicht darauf.
Ich arbeite seit November wieder. Auch in einer Krippe.
Eigentlich wollte ich ebenfalls nur in eine Einrichtung, wo ich Marie mitnehmen kann. Das wäre allerdings nur in der Einrichtung bei uns im Dorf möglich, wegen dem Einzugsgebiet. Da ist unser Träger bei neuen Mitarbeiterinnen sehr korrekt. Bei langjährigen Mitarbeiterinnen ists eher möglich über das Einzugsgebiet hinwegzusehen.
Ich arbeite nun ein paar Orte weiter und habe Marie bei uns im Dorf in der Krippe angemeldet, wo sie ab Herbst hingehen wird.
Ist mir auch lieber, da sie mit 3 Jahren sowieso hier in den Kiga gehen wird. Es wäre sonst ein Hin und Her. Sie würde sich bei mir im Kiga eingewöhnen, Freundschaften schließen und dann, mit 3 müsste ich sie da wieder rausreißen und sie müsste bei uns im Dorf wieder von vorne anfangen. Das möchte ich Marie ersparen und habe mich deshalb für die Krippe bei uns im Dorf und gegen die, wo ich arbeite entschieden.
Auch, wenn ich mittlerweile das Okey von meiner Chefin bekommen habe, sie mitzubringen. Sie kann zwar ab und an mal mit mir zu den Kindern gehen, sprich ich hole sie manchmal mit zur Arbeit, aber auf die Dauer möchte ich das nicht, auch wenns gut funktioniert.
Ich kenne auch viele Negativbeispiele von Kolleginnen, wo es überhaupt nicht funktioniert hat. Zum einen haben wir die Erfahrung gemacht, das es halt von den anderen Eltern nicht immer positiv aufgenommen wird. Manche hatten Angst die betroffene Kollegin würde ihr Kind bevorzugen und das eigene Kind würde dadurch vernachlässigt. Zum anderen kenne ich aber auch eine Kollegin, bei der die eigene Tochter so sehr geklammert hat, dass sie nach kurzer Zeit aufgegeben hat und wieder zurück in Elternzeit ging.
Ich hätte meine Tochter auch sehr gerne bei mir, aber wie gesagt, es kommt nicht immer positiv an und ist auch sehr schwer eigenes Kind und Gruppe unter einen Hut zu bekommen.
Überleg dir, wie du es machst. Auch, we es weitergehen wird, wenn deine Kleine 3 Jahre alt ist (sprich, ob sie dann in den Kiga bei euch im Ort gehen soll oder weiter bei dir in der Einrichtung bleiben soll). Und auch, was du machst, wenn du nur einen befristeten Vertrag bekommst bzw. in eine andere Einrichtung wechselst / wechseln musst.

Liebe Grüße und viel Glück bei der Arbeitssuche

Bianca mit Marie Danielle

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Vielen Dank für Eure Antworten -
auch wenn ich jetzt total am Grübeln bin.
Malina soll wenn aufjedenfall in eine andere Gruppe.
Früher habe ich auch immer gesagt, dass ich mein Kind nie mit in der Einrichtung habe möchte, wo ich arbeite. (Ich hatte auch mal die Tochter einer Kollegin und einmal den Sohn der Chefin in der Gruppe und es war schon teilweise sehr schwierig.)
Aber es wäre so schön praktisch ;-)
Mal gucken, was ich nun machen werden....

Einen schönen Abend noch

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