Kinder in die Krippe geben / schlechtes Gewissen

Hallo Ihr Lieben,

habe gerade weiter unten Beiträge zu dem o.a. Thema gelesen und würde mich gerne dazu mal austauschen.

Mein Sohn Leon wird Ende Oktober zwei und ich gehe auch seit einem Jahr wieder arbeiten (halbtags nachmittags), weil es finanziell nicht anders geht. Ich habe immer mit meinem schlechten Gewissen zu kämpfen, weil ich immer Sehnsucht nach ihm habe, wenn ich auf der Arbeit bin. Habe aber trotz allem Glück, weil meine Arbeitsstelle direkt neben an ist und ich das Babyphone mitnehmen kann. Wir haben zwei Tage die Woche ein Kindermädchen und ein Tag ist er bei Oma. Sonst guckt mein Mann nach dem Kleinen.

Ich frage mich, wie man es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ein Kind mit ein paar Monaten in die Krippe zu stecken, weil man Lust aufs Arbeiten hat. Ich habe auch mehrere Bekannte, die das so handhaben. Ich versteh das einfach nicht.

Dann braucht man sich doch keine Kinder anschaffen.

Natürlich ist es was anderes wenn es finanziell nicht anders geht.

Wie seht ihr das denn?

LG Dani

Hallo,

ich bin auch dafür, dass unsere Kurze erst mit 3 Jahren ganz normal in den KiGa geht. Ich gehe auch wieder arbeiten im Schichtdienst, 20,5 Std die Woche, und sie ist in der Zeit bei ihren Omas oder dem Papa.

Trotzdem würde ich nie jemanden ver-/beurteilen, der seine Kinder aus welchen Gründen auch immer in die Kita gibt. Es gibt viele Kinder, die in die Kita gehen, denen es besser geht und die eine bessere Bindung zu ihren Eltern haben, als Kinder, die Ganztags zu hause betreut werden.

Jeder muss das nach bestem Wissen und Gewissen machen und meiner Meinung nach sind die Zeiten vorbei, indenen die Mama sich nur nach ihrem Kind zu richten hat. Sonst würde es wesentlich weniger Kinder geben. Und warum werden eigentlich NIE die Väter verurteilt. Die können doch auch zu hause bleiben.

LG Lulu

Natürlich muss das jeder selber wissen. Ich verstehe es nur nicht.

Du schreibst z.B.:

"die Zeiten sind vorbei, indenen die Mama sich nur nach ihrem Kind zu richten hat"

das will man doch von sich aus. Natürlich richte ich mich nach meinem Kind. Ich wollte es doch auch!

Klar können die Väter auch zu Hause bleiben, aber erfahrungsgemäss verdienen die einfach mehr.

#pro

Dem Kind ist es doch total schnurz ob Mama Spaß an der Arbeit hat oder nicht. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß es von einer "arbeitet gerne und ist ausgeglichen" Mama mehr profitiert als von einer "ich hab ja so ein schlechtes Gewissen, mein armes Schätzchen" Mama oder einer "mir fällt die Decke auf den Kopf" Mama.

aber darüber muss man sich doch im Klaren sein, bevor man ein Kind zeugt, dass man dann zu Hause bleibt und nicht von wegen:

Oh, das ist nix für mich nur Hausfrau und Mutter, dann geht das Kind in die KITA und ich geh wieder arbeiten.

Und wieso muß man unbedingt Hausfrau sein wollen als Mutter? In welchem Jahrhundert lebst Du denn?#kratz

Du tust ja so, als ob arbeitende Mütter das Kind ins Heim geben würden statt ein paar Stunden in die Krippe #augen

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Hallo,

ich gehe seit letzter Woche wieder arbeiten und mein Sohn seit vier Wochen bis mittags um 14 Uhr in die Kinderkrippe.

Ich hätte nicht wirklich arbeiten müssen, sicherlich wären wir auch ohne mein Gehalt über die Runden gekommen, doch dann hätten wir uns ganz schön einschränken mussen auf Dauer.
Außerdem liebe ich meinen Beruf über alles (bin Lehrerin) und habe lange und hart dafür lernen müssen um so weit zu kommen.
Mein Sohn wird in der Krippe optimal betreut (10 Kinder in einer integrativen Krippengruppe mit 3-4 Erzieherinnen). Was er dort sozial lernt, könnte ich ihm zu Hause niemals bieten.
Sicherlich gibt es Momente, wo es mir leid tut ihn abzugeben (wenn er nachts schlecht geschlafen hat und morgens noch müde ist, oder eine besonders anhängliche Phase hat), doch ich denke die Kinder gewöhnen sich schnell an andere Umstände und ich habe den ganzen Nachmittag Zeit für meinen Sohn. Ich arbeite erst für die Schule wenn er abends im Bett ist, korrigiere, bereite Unterricht vor und erledige noch meinen Haushalt.

Ich habe kein schlechtes Gewissen, weil mir meine Arbeit auch wichtig ist und ich wollte mir trotzdem bewusst ein Kind "anschaffen", denn ich denke, dass sich das sehr wohl nicht gegenseitig ausschließt.

Liebe Grüße,

Eisibaby

ich finde ja auch, dass es auch aufs Alter ankommt.

Mein Sohn geht auch seit einigen Wochen 2x die Woche zur Spielgruppe, wo ich nicht dabei bin. Weil ich denke, dass es gut für seine Entwicklung ist.

Denke aber, du warst seit der Geburt doch zu Hause bei deinem Baby und das finde ich halt sehr wichtig.

Und du bist ja auch nicht den ganzen Tag weg!

LG Dani

Das Kind sitzt ja auch nicht den ganzen Tag alleine rum und fragt sich, was es jetzt noch alles machen könnte, bis Mama wieder kommt. #augen

Ich sehs ähnlich wie du.
Meine Tochter (1 Jahr) bleibt auch noch eine Weile zuhause. Auch wenn wir uns finanziell ein wenig einschränken müssen, halte ich es für sinnvoller, dass sie in den ersten 2-3 Jahren ihres Lebens die Mama hat und nicht eine Krippentante. Außerdem haben wir außer den Windeln kaum Kosten für sie im Monat (sie stillt und isst ein paar Brocken vom Familientisch...Klamotten hat sie bergeweise geschenkt bekommen), die Kinder werden ja erst später teuer, und dann will ich auf jeden Fall wieder halbtags arbeiten ;-)
Allerdings besuche ich mehrmals wöchentlich verschiedene Krabbelgruppen, damit sie unter Gleichaltrige kommt, das finde ich persönlich sehr wichtig und förderlich für Kinder. Im Prinzip ist das ja wie Krippe, nur halt mit Mama.

LG

das finde ich gut, genauso habe ich das auch gemacht. Ich denke, wenn du wieder arbeiten gehst, bist du froh, dass du die Zeit zu Hause geblieben bist. Und wie schon gesagt, man hängt ja nicht den ganzen Tag zu Hause und ist frustiert, dass man Hausfrau und Mutter ist. Man kann soviel mit den Kleinen machen.

LG Dani

Du verallgemeinerst.

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Hallo!

Ich finde deine Argumentation merkwürdig.
Wenn man wieder arbeiten gehen möchte (freiwillig), hätte man sich keine Kinder anschaffen sollen.

Wenn man arbeiten muss (finanziell), dann ist es okay? Da kann man doch genauso sagen, dann hättest du dir kein Kind anschaffen sollen, wenn du dir das finanziell nicht leisten kannst.

Ich wäre eine schlechte Vollzeitmutter, da ich immer das Gefühl hätte zu verkümmern. Mal ehrlich, den ganzen Tag Kinderpuzzel und Bilderbücher ist doch nicht erfüllend.

Ich brauch den "geistigen" Ausgleich und auch mal Gespräche die sich nicht ums Kind drehen.

Wenn ich die Kinder aus der Kita abgeholt haben, bin ich voll für sie da und das mit Freuden!

LG kanakilu

ja, da ist schon was dran, aber das mit dem finanziellen kann man aber nicht so voraussehen. Und es war schon ganz sicher (finanziell), dass ich mindestens das erste Jahr zu Hause bleibe.

Natürlich sind Kinderpuzzle und Bilderbücher nicht erfüllend, aber Spielgruppen/Krabbelgruppe und einfach nur bei seinem Kind zu sein ist für mich sehr erfüllend.

Ein geistigen Ausgleich und mal über was anderes reden hat man ja nicht nur auf der Arbeit.

#pro #pro #pro

Wäre ich NOCH LÄNGER zuhause geblieben, hätten sich MEINE Synapsen bestimmt zurück entwickelt.

Von daher kriegst Du meine Daumen!

LG Sabine!

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Ich hab zwar im anderen Thread auf dich geantwortet, poste aber hier nochmal:

Was ist dir lieber? Eine glückliche, ausgeglichene Mutter, die ihre freie Zeit, die ihr nach dem Arbeiten bleibt, mit ihrem Kind verbringt.
Oder eine frustrierte, depressive Mutter, die über kurz oder lang ihr schlechte Laune auch an dem Kind ausläßt?

Es ist nun mal so, dass man im Vorfeld nicht weiß, wie das Leben mit einem Kind ist. Es gibt nun einfach mal Frauen, denen fällt nach einem halben Jahr Hausfrauen- und Mutterdasein dermaßen die Decke auf den Kopf - auch wenn sie sich bewußt für Kinder entschieden haben!! - dass sie beschließen, wieder arbeiten zu gehen.
Deshalb lieben diese Mütter ihre Kinder nicht weniger, aber sie fühlen sich ausgefüllter.

Nicht für jeden nachvollziehbar. Aber nun mal Fakt.

Natürlich lieben diese Mütter Ihre Kinder genauso.

Aber ich finde, man macht es sich da sehr einfach.
Kein Bock mehr auf Hausfrau und Mutter, dann Kind abgeben und arbeiten. Ich finde das echt traurig.

Freie Zeit nach dem Arbeiten???? Was ist denn mit Haushalt?

Es gibt Frauen, die machen ihren Haushalt, wenn die Kinder schlafen. Hat den Vorteil, dass einem keiner zwischen den Beinen rumwuselt, während man den Boden wischt..

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Mein Sohn Leon wird Ende Oktober zwei und ich gehe auch seit einem Jahr wieder arbeiten (halbtags nachmittags), weil es finanziell nicht anders geht.


Zitat ende

also ich will dich keinesfalls angreifen, aber du sagst ja mehr und minder, zwischen den zeilen gelesen, selbst dass es ja soooo schlimm is arbeiten zu gehen mit kind...

also das es finanziel enger wird "hättest du auch wissen müssen bevor du dir kinder anschaffst"


#klatsch also mal ehrlich: kinder haben, und hausfrau sein, war vielleicht im letzten jahrhunder normal, aber heutzutage MUSS man das nich mehr. also in dieser neuzeit solltest auch du schon angekommen sein.

man kann seine kinder lieben und gern haben, großziehen und spielen, mit ihnen zeit verbringen und alles möglich AUCH MIT arbeit.

Zumal die zeit, die dann bleibt, noch intensiver genutzt wird.

also für mich klingt die aussage so, als würd das ne ur ur oma sagen...

ich hab zwei kinder, und geh ab oktober wieder arbeiten, während ich SIE ABSCHIEBE... aber die haben spaß dort. und vor allem bringt es ihnen auch was, das sie zuhause NIE andre kinder zu gesciht bekommen.

aber naja... jeder hat seine meinung...

ich finde es überhaupt nicht schlimm, arbeiten zu gehen. Ich gehe sehr gerne arbeiten. Es kommt nur drauf an, welche Umstände bestehen. Leon ist fast zwei. Das ist schon okay für ihn. Aber ich hätte es nie übers Herz gebracht, ihn in seinem ersten Lebensjahr abzugeben, vor allem jeden Tag!

Das es finanziell enger wird, war mir sehr wohl klar. Aber fürs erste Jahr war gesorgt. Und jetzt muss ich, weil mein Mann selbständig ist und es in der Fa. nicht läuft, dafür bleibt er aber zu Hause! Und ich muss Leon nicht in die KITA geben

Ich bin in dieser Neuzeit nur teilweise angekommen!
Ich gehe doch auch arbeiten! Und nutze auch die Zeit viel intensiver mit meinem Kleinen.

Er geht auch zwei mal die Woche zur Spielgruppe (ohne Mami)

Noah wird ab Mitte Oktober täglich von 9.00-13.00 Uhr in die Krippe gehen, OBWOHL ich nicht arbeiten gehen werde!

Warum? Ganz einfach, weil ich dem Spiel- und Bewegungsdrang (und auch dem Drang, sich beweisen zu können/dürfen) nicht mehr alleine nachkommen kann!

Spielgruppen, Babyschwimmen, Pekip, Mutter-Kind-Turnen etc. gibt es hier nicht! Ich kann froh sein, dass wir 1x pro Woche eine Krabbelgruppe gefunden haben. Aber 1x/Woche rumtoben und mit anderen Kindern spielen: das reicht meinem Sohn nicht mehr!

Rabenmuttergrüße aus Rom
Simone mit Noah (18 Monate)

das ist doch auch in Ordnung..... es kommt halt auf die Umstände an. Würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich auch so machen.

LG

Äh..
Also, Frauen, die arbeiten gehen, weil sie wollen, sind deines Erachtens Rabenmütter.
Frauen, die nicht arbeiten gehen, ihre Kinder aber dennoch in die Krippe geben, nicht?!

Du hast da irgendwo nen Knick in der Logik.

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hi ;)

unsere mausi ist letzten donnerstag 2 geworden und heute nachmittag habe ich angerufen bei der stadt angerufen und gefragt was mit meinem krippen platz antrag ist...!
die ansichten wann das kind in die krippe oder den kindergarten gehen soll sind unterschiedlich !
wenn es nach meiner schwiegermutter gehen würde wäre laura schon mit einem jahr in die krippe gegangen, was mir persönlich zu früh gewesen wäre !
jetzt mit 2 kann sie laufen alleine essen aus der tasse trinken und will mutti nicht mehr alle halbe stunde an der hand haben !!!
mal ehrlich ich denke mal ich spreche für jedes kind oder fast jedes wenn ich sage das es für die kleinen mäuse doch schön ist wenn sie in die krippe gehen können denn mal ehrlich wir können nicht mit unserem kind so spielen wie es kinder unter einander machen...!
und vielemkinder freuen sich in den kindergarten zu gehen !
wie viele kinder ezählen von ihren abenteuern im kindergarten oder welche freunde sie da haben... .
und bei unserer mausi weis ich das jetzt die zeit ist wo sie in den kindergarten gehen kann !!!

ganz liebe grüße

nicki und laura#herzlich

das sehe ich auch so, ab einem gewissen Alter / Entwicklung ist es für die Kinder wichtig!

LG Dani

was ich vergessen hab zu erwähnen ab den 01.11 geht laura in die krippe :)

Hallo Dani

Hast du dich eigentlich schonmal mit dem Thema Kinderkrippe ausführlich auseinandergesetzt?
So wie ich dein Post verstehe, setzt du eine Fremdbetreuung mit einer familienersetzenden Einrichtung gleich. Wir arbeiten in einer Krippe aber familienergänzend. Also mit Eltern und Kind gemeinsam.
Eine Fremdbetreuung ist nichts schlechtes. Und Eltern, die sich frühzeitig für eine solche Betreuungsform entscheiden sind keine schlechte Eltern.
Viel Mütter empfinden es als Erleichterung wieder etwas zum Lebensunterhalt beizusteuern. Sie sind dadurch ausgeglichener, weil sie einige Zeit lang auch mal was sinnvolles machen können, das sich nicht um Windeln und Co ihrer Kinder dreht.
Außerdem profitieren auch die Kinder davon, da sie viele Kompetenzen viel früher lernen müssen, als Kinder die erst mit drei Jahren fremdbetreut werden.
Ich werde auch so bald wie möglich wieder einsteigen, weil ich es momentan so empfinde, als würde ich mich von meinem Mann aushalten lassen (das ist aber nur meine persönliche Empfindung). Ich möchte wieder selbstständiger werden. Keine Frage, ich habe die Elternzeit sehr genossen, aber ich bin definitiv keine Hausfrau und möchte auch nie eine werden.
Ich respektiere die Entscheidung sich drei Jahre lang nur der Familie zu widmen. Mein Leben wäre das aber nicht!

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007)

wie schon gesagt, ich habe nicht schlechtes über KITA/Krippe gesagt und finde das auch toll, aber doch nicht für kleine Babys....

Kannst du auch begründen, warum das nix für Babys ist?
Ich meine wir nehmen Kinder ab 8 Wochen auf. Unser jüngster bisher war kanppe 6 Monate. Ihm hat es nicht geschadet und die ganze Familie hat davon profitiert.
Du würdest mich mit deiner Meinung glatt arbeitslos machen. Die mesten Kinder kommen bei uns kurz vor ihrem ersten Geburtstag an.

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Du formulierst sehr wertend.

"Kinder anschaffen"
"in die Krippe stecken"

Zudem von einem Weltbild ausgehend, von dem ich gehofft hatte, dass es langsam ausstirbt.
Da hat eine Frau eine gute, wertvolle und teure Ausbildung genossen (ich z.B. habe Medizin studiert) und da soll sie jetzt zu hause versumpfen um Ihrem Kind beim puzzlen zugucken.
Wenn sie arbeiten geht, dann bitte nur mit schlechtem Gewissen und höchstens halbtags.
Der Mann hingegen soll schön ranklotzen, am Besten mit 2 Jobs, denn dass Mutti 3 Jahre lang beim puzzlen zuguckt will ja finanziert sein.

Ich habe im Übrigen weder hier noch im richtigen Leben mal erlebt, dass jemand die Väter fragt, wie sie dass viele Arbeiten mit Ihrem Gewissen vereinbaren.

Es gibt ne Menge Länder voller glücklicher und gesunder Menschen, in denen frühe Fremdbetreuung das Normale ist.
Es gibt viele Studien zu diesem Thema die besagen, dass frühe Fremdbetreuung im schlimmsten Falle gar nix macht, im besten Falle das Kind profitiert.
Warum sollte ich als gut ausgebildete Frau also zu hause sitzen und versumpfen?
Oder gar ein schlechtes Gewissen haben?

krieg langsam echt die krise.....
du willst mich garnicht verstehen.

Habe das jetzt schon x-mal erklärt.
Wenn man studieren geht und Karriere machen will, kann man doch nicht ein Baby zur Welt bringen und es direkt abgeben. Wofür will man denn dann Kinder? Findest du es toll, wenn dein Kind zur Kita Tante Mama sagt?

Das muss man sich vorher überlegen, ob man zu Hause versumpfen will. Also ich bin nicht versumpft, habe auch meinem Kind nicht beim Puzzeln zugeguckt, sondern mit ihm gespielt. Man will doch die Entwicklung seines Kindes mitbekommen.

Und da bin ich sehr froh drum!

Also, ich bin nun schon lange eine "Kita Tante" und zu mir hatnoch kein Kind Mama gesagt! Auch meine Kolleginnen haben sowas noch nie erlebt.
Du hast überhaupt keine Ahnung, wie es bei einer Fremdbetreuung aussieht. Informier dich erst mal, bevor du hier anfängst die Leute anzufahren.
Etwas mehr Tolleranz und Information würde dir mit sicherheit gut tun.

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Hallo!
Verstehe deinen Text nicht so richtig;-)
Regst dich über Mütter auf, die ihre Kleinen im ersten Lebensjahr in die Kita bringen aber gehst selbst wieder arbeiten, bevor dein Kleiner 1 Jahr alt geworden ist#kratz
Ich kann mich den meisten Vorschreiberinnen hier nur anschließen, dass man als Mutter doch nicht nur Hausfrau und Putze sein muss, wenn auch genug finanzieller Hinterhalt gegben ist....#klatsch

Gruß
Peachii und Mia Joline (die seit einem halben Jahr in der Kita ist)

wer hat den gesagt, dass ich vorher arbeiten war. Ich gehe arbeiten, seitdem Leon 1 Jahr ist, dafür ist aber der Papa zu Hause!

Du schreibst:
Mein Sohn wird im Oktober (nächster Monat!) 2 Jahre alt und ich gehe seit einem Jahr (12 Monate) arbeiten.

12 Monate minus 1 Monat ist 11 Monate ist noch im ersten Lebensjahr.

Hallo...

meine Große sowie jetzt auch meine Kleine Tochter sind beide vor dem 1. Geburtstag in eine Kleinstkita gegangen.

Und jetzt kommt der Hammer!!!!!!!

Wir waren und wir sind nicht finanziell drauf angewiesen, dass ich arbeiten gehe.
Wir können das sehr gut mit unserem Gewissen vereinbaren, das die Maus täglich ein paar Stunden die Kita !!! G E R N E !! besucht und dort mit ihren Freunden gemeinsam frühstücken, spielen etc. kann.

Bewusst haben wir uns gegen die billige - wir reichen dich mal an Oma, mal an ne Tagesmutter und mal an eine Freundin weiter - Lösung entschieden, da wir einen geregelten Tagesablauf für unsere Kinder vorziehen.

Alles in allem finde ich, dass es jeder für sich entscheiden sollte - die Hauptsache ist doch dem Kind geht es gut!!!!

LG Tine

PS: Mit Babyphone :-D musste ich nicht zur Arbeit gehen, bei uns hat ein Telefon gereicht. Hätte gerne die Augen von Chef und Kollegen gesehen, wenn permanent mein Baby brabbelt.


Hallo,

also ich finde, es sollte jeder so handhaben, wie er es möchte.
Meine Tochter war von Anfang an sehr aufgeweckt und schwierig. Als wir mit einem halben Jahr einmal die Woche zur Krabbelgruppe gingen, war sie an diesem Tag richtig ausgelastet, mit 17 Monaten hab ich sie 4 Stunden in den Kiga gegeben, ich bin ein paar Stunden arbeiten gegangen. Das hat so gut geklappt, daß ich dann mehr arbeiten konnte, mein Kind bis Nachmittag im Kiga bleiben konnte und jeder war glücklich.
Wo ist denn das Problem, das Kind mit anderen Kindern zu kontaktieren? In welchem Alter auch immer? Zumindest für ein paar Stunden die Woche, ich red ja auch garnicht von Vollzeit...das wäre auch nix für mich von früh zeitig bis spät abends. Doch wenn es nicht anders geht...Aber für mich stand zumindest von Anfang an fest, daß mein Kind in den Kiga kommt und nicht ganztags zur Oma, denn das halte ich für weniger förderlich denn Kinder brauchen Kinder;-)

LG

du nimmst ein babyphone mit zur arbeit?!
was sagt denn dein chef bzw. kollegen dazu wenn er die ganze zeit kindergeräusche hört?

kathi

Wie ich diese Todschlagargumente hasse a lá: "Dann braucht man sich auch keine Kinder anzuschaffen!" "Wozu hast Du überhaupt Kinder gekriegt!?"

#augen

Meine Tochter geht in die Krippe seit dem sie 15 Monate ist. Natürlich hätte ich auch zuhause sitzen bleiben können und mit Hausfrau und Mutter zufrieden sein können.

War ich aber nicht. Nun bin bestimmt ne janz schlimme Mutti und mein Kind hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen riesen Schaden genommen.

Ich habe das Glück, die Zeit neben meinem Studium fantastisch mit meiner Tochter nutzen zu können, ohne groß auf das Geld achten zu müssen. Mein Kind ist sehr ausgeglichen, fröhlich und gut gelaunt und mit ihren 4 Jahren auch nicht Verhaltensauffällig oder sonst wie.

LG Sabine!

Nun mische ich mich auch mal in die Diskussion ein. Ich kann Dich verstehen! Für mich persönlich wäre es auch nicht in Frage gekommen im 1. Lebensjahr arbeiten zu gehen. Ich finde es schön, wenn Mutter und Kind ein Jahr rund um die Uhr "zusammenwachsen" und im Idealfall stillt man ja auch ein halbes Jahr voll und dann erst langsam ab. Stelle ich mir schwierig vor, wenn ein Kind schon im 1. Jahr in die KITA geht. Ich meine gar nicht, dass es unbedingt schlimm für´s Kind ist, wenn es fremdbetreut wird, aber ich hätte es persönlich nicht über´s Herz gebracht. Ich bin Teilzeit arbeiten gegangen, als mein Sohn 14 Monate alt war, aufgepasst haben Papa und Großeltern. Meine Tochter (bin wieder schwanger) wird mit einem Jahr in die KITA kommen (aber nur bis 14 Uhr), weil ich einen regelmäßigeren Tagesablauf für sie haben möchte.

Hallo Dani!
Ich bin vollkommen deiner Meinung! Und jetzt kommt's: Ich bin Erzieherin!
Und deshalb weiß ich,dass die Kinder in den Einrichtungen nicht dauernd glücklich sind und Spaß haben! Manchmal bräuchten sie ganz einfach ihre Mama und sind mit dem Krach und vielen Kindern und Erzieherinnen schlicht überfordert.
Meint ihr nicht, ein Baby wird am besten von Mama getröstet, von Mama angelacht und bewundert wenn es z.B. grade den ersten Schritt gemacht hat?
Das wollen viele nicht wahr haben, ist aber meine Meinung und meine Erfahrung!
LG,Julia

Zuhause sind die Kleinen übrigens auch nicht immer glücklich, nur so als Hinweis.

Und es gibt ja verschiedene Einrichtungen, man muß ein sehr kleines Kind ja nicht in eine Riesen-Kita stecken, sondern kann es erst mal mit ein, zwei anderen Kindern zur Tagesmutter geben. Da sind dann auch nicht mehr Kinder als in einer Familie mit mehreren Geschwistern.

Schon klar, dass die kleinen zu Hause auch nicht immer glücklich sind,ich wollte nur klarstellen,dass in Kita oder Krippe nicht immer alles so toll ist, wie es manche darstellen. Die Rede war aber hier von Kita oder Krippe.
Mit der Tagesmutter gebe ich dir recht, da ist es angenehmer für das Kind.

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Hi,
ich arbeite wieder. Ein Tag nach Justus`Geburtstag ging`s los.
Finanziell ist es nicht wirklich nötig, aber ich finde es toll. Ich bin wahnsinnig gerne Mutter, aber genauso gerne bin ich Lehrerin.
Justus ist durch die Omas versorgt, netterweise hat meine Schulleitung die Arbeitstunden auf nur zwei Tage gelegt.
Hätten wir die Omas nicht, dann wäre Justus halt ein Krippenkind oder Tagesmutterkind.
Ich arbeite (noch) nicht wieder Vollzeit, aber wenn es denn nötig wäre, müsste ich in den sauren Apfel beißen. Aber die zwei Tage in der Woche genieße ich ohne jeglichen Anflug von schlechtem Gewissen.
In dem Jahr Elternzeit hatte ich viel Kontakt zu anderen Müttern und ein großer Teil von den Frauen MUSSTEN trotz Elterngeld arbeiten gehen, finanziell total fürn A****, aber sie hätten sonst ihre gute Stellen nicht halten können. Das kommt wohl daher, dass doch der größte Teil der Deutschen recht gestrig denkt.

vlg tina + justus 17.06.07

Hallo Dani!

Vorweg: ich finde, dass man sich Kinder nicht "anschafft" wie ein neues Möbelstück, die Wortwahl ist absolut unpassend #contra!

Und Deine Sichtweise ziemlich "schwarz-weiss". Du sagst, Du arbeitest aus finanziellen Gründen und dann sei das ja auch okay. Umgekehrt ist es Deiner Meinung nach nicht okay, wenn man "nur" aus Freude am Job arbeitet. Wo ist denn für die Kinder der Unterschied #kratz? Sie werden so oder so in der Zeit, in der man als Mutter arbeitet, von jemand anderem betreut, egal, ob Mama "freiwillig" arbeitet oder nicht. Wenn ich mich als Mutter wohl fühle und zufrieden bin mit dem, was ich tue (oder nicht tue), überträgt sich diese Zufriedenheit auch auf die Kinder. Wenn ich gezwungener Maßen arbeite- oder zu Hause sitze- bin ich entsprechend frustriert oder habe ein schlechtes Gewissen- und das überträgt sich ebenso auf die Kids.

Ich bin eine dieser "Rabenmütter", die arbeiten, obwohl sie es aus finanziellen Gründen nicht müssen #schock :-p. Und zwar, seit Lina 9 Monate alt ist- habe während der Elternzeit den Job gewechselt (super Angebot). Während ich arbeite, wird Lina von einer Tagesmutter betreut und seit Juni auch öfter von ihrem Papa (unsere Arbeitszeiten sind durch seinen Job-Wechsel jetzt kompatibler). Wir haben großes Glück mit der Tagesmutter (bzgl. der "Chemie", die stimmt und der Kompetenzen) und es hat unserer Tochter bis heute definitiv nicht geschadet, dass sie an ca. drei halben Tagen pro Woche (zurzeit etwas weniger) dort ist. Im Gegenteil, die TM ist eine wichtige Bezugsperson für Lina, die Kleine fühlt sich dort wohl und hat auch mal Kontakt zu anderen Kindern (ebenso oft eine 1:1-Betreuung, da die anderen Kids auch nicht täglich da sind). Entwicklungs-technisch ist unsere Maus ihrem Alter ein gutes Stück voraus und auch sonst zufrieden und ausgeglichen- und wir als Eltern sind es auch, weil wir uns auch mit Familie im Job weiter entwickeln können. Gerade im akademischen Bereich ist der "Zug" nach ein paar Jahren "Endlos-Elternzeit" nämlich "abgefahren" und ich habe keine Lust, mein Studium zu "verschenken", weil ich jahrelang zu Hause gehockt habe. Wir verbringen beide sehr viel und sehr gern Zeit mit unserem Kind #herzlich- und unser Familienleben leidet weder zeitlich noch bezüglich etwaiger "Mehrfach-Belastungen" durch die Arbeit.

Es "geht" also durchaus beides- man kann gleichzeitig sein Kind bewusst erleben und die Zeit mit ihm genießen- und trotzdem Erfolg im Job haben. Ich verurteile niemanden, der es vorzieht, mehrere Jahre im Job zu pausieren, um sich ausschliesslich um die Familie zu kümmern. Umgekehrt sollte sich aber auch niemand anmaßen, die Entscheidung "freiwillig" arbeitender Mütter zu kritisieren!

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & #huepf Lina Emilia (22 Monate alt) & #baby- Girl (30. SSW)

Hallo,

meine Tochter durfte nach dem Mutterschutz mit mir 20 Stunden ins Büro. Da durfte sie dann auf meinem Arm sitzen, während ich am Rechner gearbeitet habe, oder auf einer Decke liegen.
So mit 8 Monaten ist sie langsam in den Firmenhort gewechselt.

Heute ist sie 16 Monate, marschiert freiwillig von meinem Büro zu den anderen Kindern in den Hort und hat da fast immer, wenn ich den Raum betrete (muß da öfter mal rein, weil da auch Arbeitsmaterial lagert), gerade jede Menge Spaß. Sie lernt auch viel im Hort.
An den Tagen, wo ich mit ihr alleine zu Hause bin, langweilt sie sich meist spätestens nachmittags, obwohl ich mich mit ihr beschäftige.

Gut, bei uns wäre das Geld zu knapp, wenn ich nicht arbeiten gehen würde, aber ich habe auch deutlich bessere Laune, wenn ich nicht die ganze Woche nur mit einem Kleinkind und dem Haushalt zu tun habe, und davon profitiert auch meine Tochter.
Bei wem das anders ist, der darf meinetwegen gerne zu Hause bleiben. Da bin ich sehr tolerant. ;-)

Ich finde nicht, daß 20 Stunden pro Woch in einem Hort mit engagierten, liebevollen Erzieherinnen zuviel sind.

Dieses Getue um den Schaden, den die armen Kinder im Hort nehmen, während die bösen Mütter freiwillig arbeiten gehen, gibt's übrigens bloß in Deutschland. Es gibt keinerlei Studien, die diese These unterstützen.

Mal ganz böse anders formuliert: Warum schaffst Du Dir ein Kind an, wenn Du nicht das Geld hast, um bis zum Kindergarten mit ihm zu Hause zu bleiben?

LG
Heike und Merle, das "arme" Hortkind

ich kann es auch nicht verstehen und es ist mir ein graus, wenn ein wenige wochen altes baby in die kita verfrachtet wird.
und natürlich macht es einen unterschied, ob eine (womöglich allein erziehende) mutter arbeitet, um sich und das kind zu ernähren, oder ob der mutter das arbeiten schlicht wichtiger ist als die zeit mit dem baby.
denn dann tut sie sich und dem kind mit dessen "anschaffung" tatsächlich keinen gefallen und der sinn erschließt sich mir nicht im geringsten.

Hallo,

für mich persönlich wäre es auch nicht in Frage gekommen, meine Kinder früh fremd betreuen zu lassen.
Wir haben uns vorher gut überlegt, wie wir es finanziell machen, dass einer von und zu Hause bleiben kann.

Ich habe auch studiert und habe keinesfalls das Gefühl, dass meine Gehirnzellen verkümmern, weil ich 2- 3 Jahre nicht arbeiten gehe #kratz.
Das Argument verstehe ich nicht ganz #gruebel.
Ich habe mich auch niemals als "Hausmütterchen" gefühlt #schock.
Ich habe die Zeit u.a. genutzt und einen Abendkurs belegt und mir einen Mini-Job besorgt, den ich von zu Hause aus ausführen kann.
Und ganz, ganz viel Zeit mit den Kindern verbracht und diese sehr genossen #freu.

Als mein Sohn 2,5 war, habe ich wieder angefangen zu arbeiten.
Wir haben uns so arrangiert, dass mein Mann unser Kind betreuen konnte, während ich arbeiten bin.
Für ihn war das genauso wichtig und er hat dafür auch beruflich zurückgesteckt.
Ich kann also auch das Argument der Rollenverteilung von Mann und Frau nicht nachvollziehen.
Das sollte heutzutage eigentlich kein Thema mehr sein.

Meiner Meinung nach ist das Kind in den ersten Jahren am besten bei den Eltern aufgehoben, solange diese das so wünschen.

Ich wäre allerdings nicht so radikal zu sagen, dass Mütter, die ihre Kinder früh fremd betreuen lassen, sich erst gar keine Kinder anschaffen sollte.
Das sollte jeder mit sich selbst ausmachen, auch wenn sie es finanziell nicht unbedingt nötig haben.
Ich denke, wenn die Fremdbetreuung qualitativ gut ist, hat sie auch keine Nachteile für das Kind.

LG




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