Wir wollen berichten...Krankenhaus - Intensivstation-Lungenentzündung

Hallo Foris und Kleinkindmamas.


Da unsere Motte seit Ihrem ersten Geburtstag im November ständig erkältet war, waren wir nicht nur einmal damit beim Kinderarzt. Jedes Mal litt sie unter schwerem Husten, wo es so richtig krachte inkl keuchen.

Eine Erkältung jagte die nächste... Kaum 2 Tage gesund... wieder krank.

Laut Kinderärztin normal und kein Grund zu Besorgnis.

Anfang Januar wollten wir nun Mittags zur "Oma" fahren und gemütlich Kaffee trinken und Kuchen essen.


Im Auto schlief Anna, wie sonst auch immer. Dort angekommen setze sofort ein keuchen ein und pumpende Atmung. Aus "Erfahrung" nahm ich meiner Mutter die "Sorgen" die sie deswegen hatte und besänftigte, dass es bestimmt gleich besser ginge.


Wurde es aber nicht.

Instinktiv beschlossen wir ins Krankenhaus zu fahren.

Die Atemnot war nun deutlich zu hören.

Dort angekommen kamen wir gleich in die Aufnahme. Schon während der Untersuchung wurde der Verdacht auf eine Schwere Bronchitis oder gar Lungenentzündung geäußert. Von jetzt auf gleich.

Im Laufe der Untersuchung wurde Anna immer blasser, nörgeliger, weinerlicher und unkontrollierbar.

Wie mussten aufgenommen werden und noch in der Aufnahme begann es mit "Schreiatacken", heftigem wehren gegen alles etc. aufgrund der Atemnot.

Auf der normalen Station angekommen sank die Sauerstoffsättigung im Blut unter 70 % und sie wurde zunehmend schlaffer.

SOFORT mussten wir auf die Intensivstation. Auch nicht im Bett. Nein - Kind auf den Arm und HOCH!!!!!

Meinem Mann und Oma und Opa, die gerade eintrafen (waren Sachen packen, die Hunde heim bringen etc) drückte ich noch die Sachen in die Hand und verschwand im Aufzug.


Bis zu diesen Zeitpunkt war ich trotz Blutabnahme bei der ich dabei war und geholfen habe, recht relaxed und gut beeinander.

Auf der Intensivstation hielt ich mein schlaffes, teilnnahmsloses Kind im Arm inkl Sauerstoffzufuhr, Inhalation und sämtlicher Kabel.

Sie bekam Beruhigungsmittel, damit sie sich nicht wehrt oder weiter aufregt und die Atemzufuhr sich noch verschlechtert.

Sie bekam die Maximale Sauerstoffzufuhr, trotzdem hielt sich die Sauerstoffsättigung nicht immer oben.


Das Röntgenbild war zum Glück besser, als der Befund den sie zeigte.


Bis Mittwoch mussten wir auf der Intensivstation bleiben inkl Sauerstoffzufuhr und komplettter Monitor überwachung.

Tapfer wie unsere Maus ist, hilt sie 2 mal am Tag ihren Finger freiwillig zum Pieksen hin :-(

Aber auch sonst war sie der Sonnenschein auf der Station und lächelte jedem Arzt hinterher und grinste alle frech an. Trotz ihres Zustandes.

Ihr Zustand besserte sich stetig und schon Freitag durften wir nach Hause.

Fazit: Lungenentzündung infolge einer verschleppten bakteriellen Bronchitis, die schon vorher hätte behandelt werden müssen!

Ob unsere Tochter evtl anfällig ist, müssen Erkältungsprotokolle erst zeigen. Denn sie ist von November bis Januar ständig krank gewesen und seit dem Krankenhausaufenthalt Anfang Januar schon 2 mal "fast" Erkältet gewesen. Würde mich hier auch freuen, falls jemand mit sowas Erfahrung hat.


Meiner Kinderärztin glaube ich kein Wort mehr und ich lege jedem Elternteil ans Herzen, auf sein Innerest zu hören und lieber einmal zu oft zum Arzt / ins Krankenhaus zu fahren, als einmal zu wenig.

Gerade hier wird so oft gefragt was man tun soll.

ZUM ARZT FAHREN!!!!


Ich will nicht dran denken, wie es gewesen wäre, wenn wir erst gefahren wären, als sie schon schlapp, nicht mehr ansprechbar und weggetreten war. (Sie hat nichts mehr wahrgenommen - war total abwesend!)

Vom Auftreten der ersten Sympthome (Atembeschwerden) bis zum "Zusammenbruch" und Intensivstation war es nur 1 Stunde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Sicher gibt es schlimmeres als "bloß" eine Lungenentzündung. Aber sein Kind jenseits von Gut und Böse zu sehen ist sicher für keinen schön. Am wenigsten fürs Kind.

Ein Großes Danke an meinen Mann, der trotz Krankenhausphobie jeden Tag tapfer zu uns kam und seine Motte so gut es ging tröstete und aufheiterte.#herzlich

Alles Liebe euch Mamis und Papis da draußen!


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Hallo du,

letztes Jahr,Leo war damals 7 Monate,hatte Leo auch eine Lungenentzündung.

Ich war 3 mal beim Arzt,jedes Mal hieß es,dass ein harmloser Infekt sei.
Am 5ten Tag bekamm er hohes Fieber,war total apathisch und hatte riesige rote Flecken.

Das Ende vom Lied,eine Woche KH,Infusionen,Inhalationen....

Ich kann also ziemlich gut nachvollziehen wie es dir geht.Noch heute bin ich bei jedem Huster oder Schnupfen panisch und renne sofort zum Arzt und ich denke mal,dass mir das auch noch länger bleiben wird.

Ich wünsche dir alles Gute,Barbara

4

Ja, heute Abend hat sie viel würgend gehustet, ist aber doch eingeschlafen, glaube sonst wäre ich auch wieder ins Krankenhaus....

Danke

Alles Gute :-)

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Oh Gott wie schrecklich!
Wünsche euch alles gute!
Lieben Gruss Sarah

5

Danke

3

Hallo!

Lasst euch mal #liebdrueck.

Da kann man ja von Glück sagen, dass dann doch noch schnell gehandelt wurde.

Bei Laura schleppt sich das auch schon seit etwas mehr als einem Jahr.
Immer Erkältungen, schwere Atemwegsinfekt, min. 4 Bronchiten und vor knapp 2 Wochen eine beginnende Lungenenztündung - komischerweise ohne vorherige Anzeichen und nicht solche schweren Symptome - auch von jetzt auf gleich - nur das wir mit dem KH verschont blieben.

Nun endlich wurden mal ein paar Tests mehr angeordnet. Wir hatten einen Schweisstest (auf Mukoviszidose) zum Glück ohne Befund und die Blutabnahme blieb bisher auch negativ (sind noch einige Werte offen).

Auf jeden Fall soll Laura erstmal ne Kur bekommen, damit sie sich mal komplett erholen kann.
Zudem bekommt sie jetzt über ein viertel Jahr erstmal 2 Medis (Singulair und Budes Inhalierspry), damit die Bronchien ausheilen können.

Hoffe das wir dann von folgenden schweren Infekten erstmal verschont bleiben.

Euch drück ich die Daumen, das ihr das gröbste überstanden habt und viel Erfolg bei der weiteren Behandlung bei nem anderen Kinderarzt.

Alles Gute.
LG Doreen + Laura ( 2 1/2)

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Wir werden jetzt auf jeden fall den KIA wechseln...

Danke dir...

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Hallo!

Als Jonas letztens so pumpte, bin ich mit ihm auch zum Arzt.
Ich hatte das ne knappe Woche zuvor und wusste, wie gefährlich das werden kann.

Ich hab auch immer Angst, mit ihm zum Arzt zu gehen, weil wir auch schon recht oft waren... Seine Impfung steht immer noch aus, aber er ist nun mal ständig krank...

Da ich es selbst erlebt habe, wie es ist fast gar nicht aus- und einatmen zu können und dann nur noch schnelsstmöglich zum Inhalator zu stürzen, werde ich IMMER sofort mit Jonas zum Arzt gehen, wenn er kurzatmig wird. Wir haben auch Prednisolonzäpfchen für den Nottfall zu Hause, weil man den Kleinen im Notfall noch nichtmal beatmen könnte - die Atemwege sind ja bei so einem akuten Anfall zugeschwollen #schock

Ich hatte immer so gehofft, dass ich dies Asthma-Belastung nicht an Jonas vererbt habe, aber dahingehend hat er wirklich alles schlechte von mir :-(

LG
Kathrin + Jonas Antares *24.10.06

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Alles Gute


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