Kann ich Wohngeld bekommen? (alleinerziehend, Elterngeld erhaltend)

hallo,

eine schnelle frage.

werde das natürlich beantragen, aber vielleicht kann mir das schon jemand beantworten..

bekomme ab märz 870 euro elterngeld, meine miete ist 500 euro, ich wohne mit meiner tochter (2 monate) allein..

kann mir jemand sagen, ob anspruch auf wohngeld besteht?

habe mir schon den antrag runtergeladen, aber da steht nix von wegen elterngeld, ist ja alles noch neu..

vielleicht weiss das hier jemand..

danke für eure hilfe

sandra mit lea aufm arm ;-)

1

Du hast Anspruch auf ergänzendes ALG2!!!!!!!!!!

Gruß

Manavgat

2

Hallo,

kann mich anschließen.
Du muss erst überprüfen lassen, ob Dir ergänzendes ALG II zusteht (was, wenn dem so ist, höher ist als das Wohngeld), da dieser Anspruch vorgeht.
Also, bei der ARGE einen Antrag abholen.
Dort bekommst Du dann auch eine Liste der benötigten Unterlagen.

Hier kannst Du Deinen Bedarf und Anspruch schon mal errechnen:
http://www.sozialhilfe24.de/alg2-rechner.html

Sollte ergänzendes Alg II abgelehnt werden, kannst Du auf der Grundlage Wohngeld beantragen.

In diesem Sinne,
juliafranziska

P.S, Zu Deinem Elterngeld kommen aber noch Kindergeld und Unterhalt, bzw Unterhaltsvorschuß hinzu, die bei der ARGE voll angerechnet werden.
Das Elterngeld wird bis auf den Sockelbetrag von 300,. angerechnet.

3

Hallo,

danke!

Aber ich bekomme bisher weder Unterhalt, noch Unterhaltsvorschuss...

Den beantrage ich auch gerade..

mein Gott ist das alles kompliziert...

LG

4

Hallo,

dann achte darauf, dass der Unterhalt. bzw der Unterhaltsvorschuß von der ARGE erst als Einkommen angerechnet wird, wenn Du das Geld auch bekommst (das gleiche gilt für´s Kindergeld) - es also auf Dein Konto eingeht!

Wenn Du keinen Unterhalt, bzw Unterhaltsvorschuß beantragst, wird die ARGE ihn irgendwann trotzdem anrechnen, weil Du Dich, bzw Dein Kind bewusst bedürftigt machst, wenn Du Deinen Anspruch auf dieses Geld nicht durchsetzst.

Bei einer Miethöhe von 500,- könnte es sein, dass die ARGE Dich auffordert innerhalb einer Frist von einem halben Jahr die Unterkunftskosten zu senken, also umzuziehen in eine günstigere Wohnung (zumindest wäre das so bei 500,- in Hannover - erkundige Dich nach den Mietobergrenzen in Deiner Kommune).
Wenn Du das nicht tust, übernimmt die ARGE nur die Unterkunftskosten in angemessener, statt tatsächlicher, Höhe und Du muss die Differenz selbst tragen.
Wenn Du die Unterkunftskosten über einen Umzug senkst, kannstz Du Wohnungsbeschaffungskosten, wie. z.B. Umzugskosten und Meitkaution (als Darlehen) geltend machen.

In diesem Sinne - Melde Dich, wenn Du noch fragen hast.
juliafranziska

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