Arbeiten nach Elternzeit

Hallo zusammen:-)

Ab dem 01.03 fange ich wieder an zu arbeiten. Es sind insgesamt 21 Stunden. Ich freue mich riesig.
Meine Tochter ist knapp 1,5 Jahre alt und ich frage mich wohl, wie ich meine Zeit am besten einteile und nutzen kann.

Was sind eure kleinen Helferlein im Haushalt und Zeitmanagment um alles bestmöglich zu schaffen und genug Zeit für das Kind zu haben?

Freue mich auf Antworten:-)

1

Ich arbeite seit dem Ende des Mutterschutzes. Da ich im homeoffice bin und keine festen Zeiten habe, bin ich zum Glück sehr flexibel. Da kann ich abends auch mal eine Stunde was machen, wenn der Kleine schläft.

Ohne meinen Mann, der sich toll kümmert, würde es aber nicht klappen.

Was uns hilft ist, dass wir uns viel absprechen was Termine, to-dos oder aber auch freie Zeit für einen selbst angeht.

Helferlein im Alltag sind z.b. unser Saugroboter, der thermomix, aber auch der Trockner.

Im Haushalt machen wir beide in etwa gleich viel, wobei ich aber schon mehr den Überblick habe. Wenn’s nach meinem Mann geht, könnten wir auch jeden 2. Tag was zu essen bestellen, aber das find ich nicht so doll...

Ansonsten würden auch gern die Großeltern mehr Zeit mit dem kleinen verbringen, aber wegen Corona ist das alles etwas runter gefahren... hoffentlich ändert sich das in absehbarer Zeit 🙏

2

Ich habe mit 25 Std. angefangen. Ich habe mir dann fest vorgenommen am Nachmittag nur noch quality time zu machen und die Zeit mit meinem Kind nicht mit Haushalt und Einkaufen zu versauen. Generell haben sie dann (bis heute) möglichst wenig mit zum Einkaufen genommen, weil so ein Kita-Tag schon anstrengend genug ist, da braucht sie keine Reizüberflutung mehr im Supermarkt. Einkaufen geht daher meist mein Mann auf dem Heimweg nach Feierabend.

Also machen wir es so: Saugroboter, generell gute Grundordnung halten und kein Chaos entstehen lassen, Haushalt/Wäsche wenn das Kind im Bett ist. Wir putzen gleichberechtigt und oft macht dann einer am Wochenende 1-2 Std. was, während der andere was mit dem Kind auf den Spielplatz geht o.ä. Ansonsten: einfach mal nicht alles so genau nehmen.

3

Ich arbeite auch ab 1.3. wieder. Mein Mann und ich haben den Ernstfall aber vorab geprobt. Wir haben einen Haushaltsplan und einen Essensplan, sowie eine Tagesroutine, was uns sehr hilft.

Unsere Tochter ist jetzt 9 Monate alt und ich weiß nicht, ob ich im Home Office wegen Corona oder im Büro sein werde. Daher wollte ich, dass sie einen Tagesablauf für den Vormittag ohne mich einübt. Mein Mann wird die Kleine während meiner Arbeitszeit betreuen und ich betreue sie nachmittags.

Wir bereiten das Mittagessen am Vorabend vor (Nudelsalat, Bohnensalat, Kichererbsen, grüner Salat). Jeder von uns erledigt eine Aufgabe im Haushalt pro Tag und was liegen bleibt machen wir zusammen am Sonntag. Papierkram erledigen wir, wenn die Kleine schläft, Post und Telefonate morgens auf dem Weg zur Arbeit.

Als Helferlein haben wir eigentlich nur einen Flaschenwärmer für meinen Mann und ein Whiteboard in der Küche. Wir nutzen aber auch den digitalen Kalender für gemeinsame Termine und geteilte Notizen für Einkaufslisten. Wir kaufen nur alle zwei Wochen einmal ein und sparen damit viel Zeit und Geld. Konserven, Nudeln, H-Milch und alles haltbare lassen wir uns von einem Discounter einmal im Monat liefern. Obst, Gemüse und Joghurt bestellen wir beim Supermarkt zum Abholen vor. Dadurch brauchen wir kaum Zeit zum Einkaufen und kaufen nichts unnötiges. Wir geben im Monat ca. 200€ für Lebensmittel, Drogerieartikel und Haushaltswaren aus (inklusive Windeln und Hundefutter).

Seitdem wir den Essensplan und Einkauf so durchstrukturiert haben, sind wir viel entspannter im Alltag.

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