Elternzeit endet, Kollegin hat mich beim Chef schlecht gemacht

Hallo ihr Lieben,

In 2 Wochen muss ich wieder arbeiten und mir sind mittlerweile einige Dinge zu Ohren gekommen was meine Kollegin angeht... Sie ist eigentlich für mich gekommen und macht jetzt meinen Job. Genau diese Arbeit werde ich wohl nicht zurück bekommen. In der Zwischenzeit haben auch die Führungskräfte gewechselt... Meinen neuen Vorgesetzten kenne ich nicht.

Sie hat mich dort schon mehrfach schlecht gemacht.... Sachen wie "die brauchen wir hier eigentlich gar nicht mehr." bis hin zu ich werde mich eh ständig mit meinem Kind krankschreiben lassen.... Sie kennt mich nur im Schwangerschaftsmodus in dem man ja eh keinen Bock mehr hat und solche Sachen hat sie dem Chef gesagt. Teilweise weiß ich es sogar von ihr selbst... Auf Nachfrage was das soll meinte sie dass sollte ja gar nicht abwertend sein. Ich hab keine Ahnung was das soll.
Bin stinksauer und hab jetzt schon Angst vor dem ersten Tag...
Und nun? Chef drauf ansprechen und das klarstellen? Aber wie?
Oder gar nichts sagen und hoffen das er sich selbst ein Bild macht?

Vor meiner ss waren wir drei Frauen im Büro. Mittlerweile ist nur noch sie dort... Arbeit gibt es also genug für alle.

Ich bin wirklich traurig über ihr Rücksichtsloses Verhalten.

Was würdet ihr tun?

Lg

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Was bedeutet denn "Schwangerschaftsmodus, in dem man ja eh keinen Bock mehr hat"?

Wenn Deine Arbeitsmoral in der Schwangerschaft nicht mehr so dolle war, dann hast Du Dich halt denkbar schlecht in die Elternzeit verabschiedet. Und wenn sie Dich nicht anders kennt, dann kann ich auch verstehen, dass sie auf Deine Rückkehr nicht so viel Lust hat.

Ich würde es jetzt dem Vorgesetzten gegenüber nicht thematisieren und mich von meiner besten Seite präsentieren.

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Vielen Dank für deine Antwort... Ich habe mich aber nicht unmotiviert oder mit einer kein bock Einstellung gezeigt. Ich habe meine Arbeit immer gemacht. Ich war lediglich 5 Wochen vor Beginn meines Mutterschutzes im beschäftigungsverbot. Das hatte gesundheitliche Gründe...

Aber wenn mein neuer Chef auf solche Aussagen genauso anspringt wiue du, ohne mich zu kennen oder zu hinterfragen werde ich wohl meine Freude haben.

Genau darum ging es. Es entspricht nicht der Wahrheit.

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Ist denn die Formulierung mit dem Schwangerschaftsmodus und dem Bock von Dir, oder von Deiner Kollegin?

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Was ich tun würde? Mich nicht von ihr runter ziehen lassen und den Chefs zeigen, dass du den Job besser kannst als sie, dass du trotz (oder gerade wegen!) Kind motiviert und gut organisiert bist und kein bisschen verzichtbar.

Mach dich doch nicht klein. Warum lässt du dich von so einer Kinderkacke verunsichern?

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Ignorieren. Spätestens wenn sie sich mit ihren Behauptungen lächerlich macht sollte das von alleine verstummen. Noch geht es, weil Du nicht da bist.

Falls die zukünftigen Aufgaben unterhalb dessen sind was Du Dir vorstellst würde ich das sehr frühzeitig ansprechen, unabhängig von der Kollegin.

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Hallo,

mit der Kollegin Klartext reden, dass sie solche Bemerkungen zu unterlassen hat. Ansonsten ist ein Gespräch mit denm Vorgesetzten und ihr fällig.

LG

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Würde ich erst machen, wenn dadurch die eigene Arbeit behindert wird. Oder dann wenn die TE erstmal wieder fest im Betrieb verankert ist und sich das Problem nicht von selbst auflöst.

Vorher ist das Kindergarten und trägt nicht zum Aufbau der eigenen Reputation bei.

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Da bin ich anderer Ansicht: Die Te kehrt in den Betrieb zurück. Die Kollegin nutzt die Abwesenheit gezielt aus für diese Verleumdung. Und da sollte man rechtzeitig eingreifen.

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Macht sie denn aktuell die Arbeit von drei Leuten?

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Genau, ich weiß es teilweise von ihr selbst... Ich habe schon seit Monaten immer wieder von anderen Mitarbeitern gehört was sie so erzählt... Sie dann letzte Woche direkt angesprochen dass ich möchte dass wir uns Sachen direkt ins Gesicht sagen. Daraufhin hat sie mir dann gesagt dass der neue Chef fragte wie ich arbeite. Ihre Antwort... "kann ich nicht einschätzen. Ich kenn sie ja nur im ss Modus wo man eh kein bock mehr hat" und auch dass sie ihm gesagt hätte dass sie glaubt, ich lasse mich dann auch mit den Kindern krank schreiben wenn diese krank sind... Ähm ja. Sicher werde ich das. Wie auch sonst?

Zu der Frage was das mit der Einschätzung meiner Arbeit soll kam nur, so wäre sie ja damals auch gewesen.

Es is einfach nur noch frech. Sie kam 3 Monate bevor ich in den Mutterschutz gegangen bin. Ich habe sie sehr nett aufgenommen und sie eingearbeitet. Ich bin schon jahrelang dort und bisher hat sich niemand beschwert. Ich kläre solche Sachen auch gern alleine aber langsam reicht es. Sie scheint generell über so ziemlich jeden herzuziehen.
Im gleichem Atemzug hat sie mir gegenüber sehr beleidigende Sachen über den neuen Chef gesagt.
Ich weiß nicht was das soll... Aber auf solch eine Art hab ich so gar keine Lust....

Genau. Sie macht momentan die Arbeit von 3. Hat auch ziemlich Stress, meint aber sie braucht eigentlich keine Hilfe. Ich glaube sie hat Angst um ihre Arbeit. Was total ungerechtfertigt ist,sie macht ihre Arbeit gut und es ist genug da.
Mir platzt aber ehrlich gesagt bald der arsc*

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vertrau einfach darauf, dass der Chef seine Lästermäuler kennt und das bewerten kann

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Zum Thema Kindkranktage: Bist Du alleinerziehend?

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