Entscheidungshilfe Externenprüfung

Hallo und guten Morgen,

ich brauch ein paar Meinungen von außen um zu einer Entscheidung zu kommen und dachte, da bin ich hier genau richtig.
Ich blicke auf viele Jahre in leitender Position im Büro zurück und bin dort als Quereinsteiger gestartet. Nun möchte ich gerne die Externenprüfung ablegen und schwanke zwischen zwei Abschlüssen, da ich für beide zugelassen wurde.
Kauffrau für Büromanagement - der klassische Allrounder also - oder Personaldienstleistungskauffrau.
Ich habe die meisten Erfahrungen im Personalwesen gesammelt, aber eben auch im klassischen Office und mir macht beides sehr viel Spaß.
Ich sehe mich später irgendwie schon auch weiterhin im Personalwesen.... Trotzdem reizt mich auch das Büromanagement
weil man breiter aufgestellt ist.

Vielleicht kann jemand mir ein paar Denkanstöße geben....

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Du kannst du KfB machen und danach im Anschluss noch eine Spezialisierung mittels Fortbildung vornehmen.

Ich hab bspw im Nachgang bzw Anschluss meinen Finanzbuchhalter IHK gemacht.

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Ja, allerdings wenn man sowieso in den Personalbereich möchte, wozu der Umweg?!
Hm, ein wenig mehr schlägt mein Herz für die PDK Prüfung.

Arbeitest du denn jetzt in dem Bereich, in dem du dich weitergebildet hast?

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Ja klar. Hab vorher schon in der Buchhaltung gearbeitet und es dann neben dem Beruf und Kindern abends noch gemacht ;)

Ansonsten mach das, was dein Herz dir sagt!

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Was spricht gegen beides?

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Zum einen spricht dagegen, dass ich neben der Vorbereitung auf die Prüfung noch nen Vollzeitjob und 3 Kinder habe:)
Und: es sind zwei relativ gleichrangige Ausbildungen - es würde daher vom Qualifikationsniveau wenig Sinn machen.

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Ah okay. Mein Mann musste sich damals nicht weiter vorbereiten als Handwerker. Da wäre es egal gewesen.

Ich würde den Allrounder nehmen, wenn du ohnehin schon Erfahrung im Personalwesen hast. Am Ende zählt eh die Erfahrung und nicht der Abschluss.
Mein Chef weiß nichtmal, was ich gelernt habe;-)

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Personaldienstleistungskauffrau geht ja vor allem eben Richtung Personaldienstleister... Also weniger klassisches HR, mehr Disposition und Akquise etc., wie es eben bei Dienstleistern so ist.

Ich würde die klassische Ausbildung im Büromanagement nehmen. Du hast ja Berufserfahrung, das zählt am Ende des Tages meist mehr als die reine Ausbildung. Und dann schauen, dass du sinnvolle Weiterbildungen in Richtung HR machst. Eine solide Weiterbildung im Bereich Arbeitsrecht ist beispielsweise echt eine gute Investition.

Wenn du eh schon Berufserfahrung hast, ist die Ausbildung bzw der formelle Abschluss ja eher die Basis im Hintergrund. Danach wird keiner für oder gegen dich entscheiden. Was zählt, ist die praktische Erfahrung.

Viel Erfolg! :)

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Vielen Dank für deine Antwort. Meine Idee war den Personaldienstleister zu machen und im Anschluss die Personalfachkauffrau.
Dann hätte es für mich ne klare Linie.
Bei den Personaldienstleistern spielen arbeitsrechtliche Dinge schon auch ne große Rolle. Und das Gehalt ist wesentlich höher 😁-was aber kein Hauptkriterium ist, da ich ja eine gute Stelle habe.

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Wenn du die Fortbildung zur Personalfachfrau eh noch machen willst, würde ich umso mehr Bürokommunikation machen. :D

Ich bin da aber vielleicht auch einfach ein wenig mit Vorurteilen behaftet... Bei uns sind Bewerber für HR, die aus der Personaldienstleistung kommen, meist direkt raus, da der Fokus einfach ganz anders ist als bei "klassischen Unternehmen". Deshalb würde ich die Ausbildung nicht empfehlen, wenn man "ganz normales" HR anstrebt.

Personalfachkauffrau dagegen ist n super Plan, mach das auf jeden Fall!! :)

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