Unfall Firmenwagen, was jetzt?

Hallo Leute,
Ich Tollpatsch hab wieder mal was angestellt..
Unzwar arbeite ich im ambulanten Pflegedienst und habe gestern, während dem Dienst, in einer einbahnstrasse auf der rechten Seite kurz gehalten, um zu einer Patientin zu gehen. Links war ein BMW im halteverbot und ich bin mit meinem „Hintern“ vom Firmenwagen an ihn ran gekommen. Kleine paar Kratzer die aber gut sichtbar sind. Hab gesagt ich übernehme das privat. Das Auto ist aber komplett eigentlich verkratzt und geschädigt also bevor ich dran gefahren bin. An meinem Geschäfts Auto sah ich später auch einen kleinen Riss. Ich teilte es meiner Chefin mit. Sie sagte das Auto ist geleast und wir müssen das der Versicherung mitteilen. Sie war zum Glück garnicht sauer und wirklich locker aber ich kenn mich mit diesem ganzen versicherungsgram nicht aus. Ich bin übrigens noch in der Probezeit also mein Führerschein...
was passiert jetzt? Wer bezahlt das? Was passiert mit meinem Führerschein?

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Wurdest du nicht gebrieft, dass bei Unfällen mit einem Firmenwagen immer die Polizei zu holen ist?

"hab gesagt ich übernehme das privat."

Das war denkbar ungünstig und kann uU echt teuer werden.
Deswegen ist eine Haftpflicht bei Autos Pflicht, die übernimmt Schäden an anderen Autos. Das lernt man aber auch in der Fahrschule ;-)

Also: abwarten: der Schaden wird nun der Versicherung gemeldet und dann kommen sie schon auf euch zu.

Zu deinem Führerschein weiß ich es nicht. Mir ist sowas auch schon passiert und ich habe noch einen Strafzettel bekommen, weil ich einen Schaden um ruhenden Verkehr angerichtet habe. Das war aber glaube nur eine kleine Ordnungswidrigkeit.

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Wie kommst du denn auf die blöde Idee, den Schaden selber zahlen zu wollen?
Warum hast du denn nicht die Polizei geholt?

Wurde dir nicht klar das Procedere mit einem Firmenwagen durch den AG im Vorfeld erklärt?

Deine Probezeit? Hm, hast du dich denn verkehrswidrig verhalten?

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Ich hatte einfach Angst und wollte nicht dass wir die Polizei rufen für so kleine paar Kratzer, und meine Patienten haben gewartet ich musste auch schnell wieder weiter, habe aber Fotos noch schnell gemacht.
Ich glaube nicht dass ich mich verkehrswidrig verhalten habe. Rechts von der Einbahnstraße war ein großer Parkplatz und weil gegenüber Fahrradfahrer kamen bin ich rechts rein gefahren um die durchzulassen weil es war eng aufgrund des Fahrzeugs welches links im halteverbot stand. Als ich rückwärts rausfuhr um geradeaus weiterzufahren bin ich mit dem hintern meines Fahrzeugs an das andere gekommen....

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"So ein paar kleine Kratzer" können verdammt teuer werden, ohne Polizei. Der Besitzer des BMW reibt sich garantiert schon die Hände. Wenn der im Halteverbot stand, dann ist auch klar, warum er auf dein "keine Polizei" eingegangen ist.
Himmel, lernt man denn heutzutage nicht mehr, wie man sich vernünftig in solchen Situationen verhält?
Was war denn nu die Vorgabe des AG im Bezug auf Unfall mit Firmenwagen? Ich kenne es auch so, nix ohne Polizei, egal wie harmlos es erscheint.
Nun ja, und die Patienten wären auch nicht weggelaufen, sofortiger Anruf im Firmensitz und alles ist gut.
Nun denn, ich drücke dir die Daumen, das die Versicherung jetzt nicht muckt.

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Immer bei Unfall mit Firmenwagen die Polizei rufen.
Habt ihr keine Unterlagen zur Nutzung eines Firmenwagens? Da müsste drin stehen ob es eine Selbstbeteiligung gibt.
Dein AG kann dir hier mehr sagen.

Wenn du Pech hast, lässt er seine ganze Seite von dir lackieren. Ob das nun vorher war oder nicht, ist so privat immer schwer zu beweisen.

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Das es eine blöde Idee war, auf die Polizei zu verzichten, weißt du ja jetzt.

Nachdem deine Chefin es über die Versicherung laufen lässt, sollten da keine Kosten mehr auf dich zukommen.

Wie naiv es war, zu glauben, es handelt sich nur um paar kleine Kratzer, die du selber bezahlst, siehst du ja jetzt. Die Frau wird nun ihr halbes Auto lackieren lassen ...
Übrigens kostet lackieren lassen eigentlich immer mehr als 1000 Euro wenn der gegenüber zu einer Fachwerkstatt geht.

Wegen der Probezeit : es hängt ab, ob der Unfall im Fliessverkehr passiert ist oder nicht.
Wenn ja, dann bekommst du eine Probezeit Verlängerung samt Nachschulung.

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hmmm... sorry, falls ich falsch liege...

mitr kommt das hier seltsam vor.

Wieder ein Führerscheinanfänger in Probezeit, wieder ein Schaden in einer Einbahnstraße, wieder lag der Fehler bei anderen, wiedermal keine Polizei geholt, wieder ein Unfallgegner der "wahnsinng" ist bzw. "jemanden fertig machen will", wieder mal ein junger Mitfahrer...

Ich glaube, hier trollt es... sehr ähnliches gab es erst vor kurzem... vielleicht kopiert und abgewandelt?

https://www.urbia.de/forum/11-allgemeines/5460614-autounfall
https://www.urbia.de/forum/11-allgemeines/5463277-nochmal-bezueglich-autounfall

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Den von dir geschickten Beitrag sehe ich jetzt erst, was hätte das für mich für einen Vorteil das zu kopieren und nochmal zu schreiben, hat doch garkeinen Sinn?😂 hätt ich den Beitrag vorher gesehen, hätte ich die Frage garnicht gestellt, ich les mir das mal durch. Hör auf Dedektiv zu spielen ignorier‘s doch dann einfach.

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Da du keine Polizei geholt hast passiert mit der Probezeit des Führerscheins gar nichts. Welche staatliche Stelle sollte von dem Unfall jetzt überhaupt noch etwas mit bekommen?

Ansonsten ist das jetzt die Gelegenheit mal mit deinem AG zu klären, wie genau mit den Firmenwagen umzugehen ist. Was passiert bei Unfällen? Was ist bei Selbstverschulden?...

Ich muss immer die Polizei rufen. Alle Kosten bei Selbstverschulden übernimmt der AG bzw. die Leasingfirma/Versicherung. Maximal die 35€, die man als Verursacher vor Ort der Polizei zahlen muss, bleiben bei mir hängen. Und Knöllchen für falsch Parken, zu schnelles Fahren, etc. muss ich auch selbst zahlen.

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Hallo, in meinem Unternehmen besteht eine extra Klausel für die Führung von Firmenwagen. Bei selbstverschuldeten Unfällen wird in der Regel eine Beteiligung an der Schadenssumme fällig. Die Versicherung für Firmenfahrzeuge ist immens hoch, weil die Gefahr von Unfällen einfach hoch ist. Die Versicherung passt je nach Schaden die Summe an. So ist es bei uns. Und das kenne ich aus vielen Pflegediensten. An deiner Stelle würde ich mir nochmal den Arbeitsvertrag anschauen. Bzw. gibt es zum Teil auch Dienstanweisungen die hier rechtlich greifen.

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Bei uns im Pflegedienst war es so, dass man die Selbstbeteiligung von 300€ selbst zahlen musste