Jobwechsel ja oder nein

Hallo,
iCh habe im Juni den Job gewechselt und habe die Stelle unter anderen Voraussetzungen angetreten. Diese sind auch nach 2 Gesprächen mit dem BR eingetreten. Im Gegenteil mein Job besteht daraus, dass es keine Einarbeitung gibt und ich mir alles selbst beibringen muss. Oben drauf gibt es dann noch immer Gemecker vom Chef, warum ich Fehler mache. Mein Job besteht also daraus, dass ich mich ständig rechtfertigen muss für alles was ich tue und getan habe.
Das verrückte ist, dass die Arbeit Spass macht, aber de Chef völlig daneben ist. Und ich mittlerweile magendrücken, Kopfschmerzen etc bekomme u es mir teilweise auf meine Stimmung schlägt.
Jetzt habe ich die Möglichkeit mich intern auf meine alte Stelle zu bewerben. Aufgrund dessen, dass sich die Situation mit dem jetzigen Chef nicht ändert, spiele ich mit dem Gedanken dieses zu machen. Dort hatte ich einen sehr netten Chef, die Arbeit war auch ok. Allerdings mehr routiniert. Geredet habe ich schon mit ihm u er sagt es ist nicht der erste, der sowas macht.Was meint ihr?

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Ich würde wechseln

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Ich würde erst mit dem "neuen" Chef nochmal das Gespräch suchen.

Klar kannst du dich auf die alte Stelle bewerben, aber ich finde, sowas hat immer einen seltsamen Beigeschmack.
Sieht irgendwie so aus, als ob du eingestehst, dass es in keiner anderen Firma/Abteilung so toll ist, wie bei ihm und du einen Fehler gemacht hast als du weg gingst.
Ich weiß ja nicht, wie der "alte" Chef so drauf ist. Das Ganze KANN gut gehen. Du wärst aber nicht die Erste, die danach auf der alten Stelle unglücklich wurde, weil man mit ihr machte, was man wollte. Nach dem Motto "Die ist ja froh, überhaupt wieder hier arbeiten zu dürfen".#zitter

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Wie stehen die Chancen, dass du wieder genommen wirst?
Bleibt dein alter Chef dein Chef dann oder gibt es kurz danach auch einen Wechsel.

Bleibt deine alte Stelle so wie sie ist, wenn du zurück kommst, dann würde ich wechseln. Körperliche Symptome sind nicht zu unterschätzen.

Steht dort aber auch ein Chefwechsel an, würde ich abwägen. Nicht, dass du vom Regen in die Traufe kommst.

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@Zahnweh

Mein Alter Chef bleibt mein Chef. Es sei denn es wird urplötzlich irgendwas geändert. Was ich aber nicht glaube. Mit Sicherheit weiß man nicht, ob er in 10 Jahren da noch der Chef ist, aber er macht es mindestens schon 10 Jahre von daher denke ich, er wird auch da bleiben.
Die Stelle ist hat in der Beschreibung noch 2 weitere Tätigkeiten, die aber früher schon immer Standardmäßig mitleiden. Insofern ist es nichts Neues.
Mit Sicherheit hat es einen negativen Beigeschmack und darüber mache ich mir auch Gedanken. Nur ich werde diesen jetzigen Job nicht dauerhaft machen können unter diesen Bedingungen, ich schlafe jetzt schon schlecht, kann nicht abschalten etc.
Irgendwie ist es alles blöd gelaufen, denn eigentlich wünschen wir uns auch in naher Zukunft nochmal Nachwuchs. Wenn ich wieder zurück wechseln, wäre das auch erstmal auf Eis gelegt. So denke ich zumindest. Mein Mann sieht es anders.
Ich bin hin u hergerissen...

Ach wie wahrscheinlich wäre es, dass ich zurück gehen könnte. Ich Durchläufe das normale bewerberverfahren, d.h gleiche Chance wie der Rest, nur eben, dass ich die Abläufe, Arbeit etc kenne.

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Die gesundheitlichen Symptome würde ich auf jeden Fall ernst nehmen!

Für das Bewerbungsverfahren aber gut überlegen, wie du es glaubhaft und souverän rüberbringst, dass du zurück möchtest.
Es auf den neuen Chef zu schieben, fände ich gefährlich und unprofessionell (auch wenn es die volle Wahrheit ist).

Einmal zurück wechseln, fände ich durchaus ok. Das kann ja viele Gründe haben (gut überlegen, welche du nennst!). Diese Frage würde ich sehr wahrscheinlich erwarten.

Zu häufiges Wechseln 1 - 2 - 1 - 3- 4- 2- 1- 5 .... würde ich vermeiden. 1 - 2 - 1 kann vorkommen.

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