Zu viel Miete?

Hallo liebes Forum,

Mein Partner und ich sind überfordert und Gespräche mit Freunden helfen nicht weiter, vllt habt ihr ja gute Ratschläge:
Wir haben uns heute ein Endreihenhaus zur Miete angeschaut, top Lage, nah am Wald und Natur, aber auch in Stadtnähe, mit eigenem kleinen Garten und unser Hund wäre auch erlaubt. Allerdings auch nur 3 Zimmer (insg. Ca 90qm), falls ein zweites Kind irgendwann kommt, könnte es zu eng werden und auch zu teuer, denn es kostet mit allem drum und dran 1300 Euro! Für die Region leider normal aber trotzdem wahnsinnig viel Geld für uns. Nach unserer Rechnung müssten wir trotzdem noch am Ende nach allen Abzügen ca 1300 euro über haben, die wir uns gerne zurücklegen wollen würden, u.a. für ein Eigenheim von dem wir so sehr träumen.. meint ihr das sollen wir machen und so viel Geld für Miete ausgeben? Wäre quasi mein komplettes Gehalt... Ich glaube auch nicht, dass wir was vergleichbares günstigeres finden, außer vielleicht eine Wohnung mit Balkon in der Stadt, aber mit Kind und großem Hund auch nicht so mega optimal.. und meine Angst ist, dass wir nichts besseres finden und am Ende gar nichts haben, da sitzt mir nämlich die Zeit etwas im Nacken, denn unser jetziger Wohnort ist nur eine Übergangsgeschichte, den wir aller aller spätestens zum Herbst verlassen möchten.. gibt es hier welche, die auch so viel Geld für Miete ausgeben?

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Hallo! Also hier bei uns ist das auch eine relativ normale Miete für ein Haus mit Garten. Ich glaube unter den Bedingungen die du schilderst würde ich es machen. Das gute an Miete ist ja, dass man wieder ausziehen kann wenn es nicht mehr passt. Also wenn ihr ein zweites Kind bekommt und das Haus zu klein wird oder wenn ihr in der Zwischenzeit was Besseres findet, dann sucht ihr euch halt was anderes!

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Ja, das stimmt, danke. Es wäre zwar auch schön, eine Wohnung zu finden in der man etwas länger bleiben kann, also die genug Zimmer hat, aber die wäre dann vmtl. Genauso teuer wie dieses haus und dafür aber ohne Garten ☹️

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Wenn ihr die finanziellen Möglichkeiten habt, ja, dann würde ich das Haus mieten.
Wie der Vorschreiber schon sagt, mit Miete seid ihr flexibel. Und wenn genug zum Ansparen über bleibt, ist doch alles prima.

Allerdings, wow, ne Menge Geld. Ich zahle die Hälfte (+NK) für 130qm Neubau-Reihenendhaus.
Ein Glück, dass ich wohne, wo ich wohne.

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Danke für deine Antwort :) ja es ist echt wahnsinnig viel geld, ist das Hamburger Umland, die Preise sind absolut nicht gerechtfertigt ..

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Richtwert sind 30% vom Gesamteinkommen für Miete.
Das finde ich realistisch und noch einigermaßen ok.
Viele sind gezwungen über diesen Satz zu gehen, weil's nicht anders geht.
Gut ist das nicht

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Ja, wir wären dann etwa 300 Euro drüber.... Ach herje

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Das heißt ihr habt ein Gesamteinkommen von 3000€.
Dann würde ich keine 1300€ Miete ausgeben! Das ist zu viel.

Wenn man 6000€ hat und dann 300€ über den dreißig Prozent liegt, also 2300€ zahlt, bleiben ja immer noch 2700€ übrig... das geht dann
Essen und Trinken, Versicherung kostet ja jeden das selbe.

Aber bei 3000€ gesamt, würde ich schauen,
dass ihr um die 800€ bezahlt

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Hallo

Was bedeutet nach allen Abzügen? Was kommt da noch zu?

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"am Ende nach allen Abzügen ca 1300 euro über haben, die wir uns gerne zurücklegen wollen würden"

Offensichtlich nichts, sonst könnten sie es nicht zurücklegen.

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Da habe ich das wohl unglücklich formuliert, also wenn wir richtig gerechnet und nichts vergessen haben müssten wir 1300 Euro am Ende über haben. Also eigentlich genug geld, sollte man meinen..

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Das heißt, ihr habt jetzt jeden Monat die Differenz von der alten Miete zur neuen Miete plus 1300 € übrig?

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Nicht ganz, weil ich aktuell noch mein volles Gehalt bekomme, aber Juni nur noch Elterngeld und das schrumpft ja um einige hundert Euro. Aber wenn wir richtig gerechnet haben, müssten wir am Ende dennoch 1300 euro überhaben, die wir uns beiseite legen könnten, wenn nichts dazwischen kommt im Monat oder ansteht ... Und irgendwas ist ja immer :/

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Ich wollte dir damit vor Augen führen, dass nach meiner Meinung diese Differenz plus 1300 € jetzt übrig sein müsste nach dem was du hier schreibst. Wenn das Geld jetzt nicht übrig ist, habt ihr bei euren Überlegungen jetzt zur Hausmiete und euren Ausgaben wohl etwas vergessen?

Ich würde vermutlich versuchen günstiger zu wohnen und Eigenkapital ansparen für den gewünschten Hauskauf.

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Nach einem Jahr Elternzeit will ich wieder arbeiten, allerdings "nur" höchstens 30 Stunden, alles andere ist für das Kind doof und möchte ich nicht. Sollte dann irgendwann ein zweites Kind anstehen, würde mein 2. Elternzeitgeld allerdings deutlich weniger ausfallen als das jetzige, weil ich vor der ersten Elternzeit ja voll gearbeitet habe.. also vllt ist es dann wirklich zu teuer

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wenn Ihr ein Haus kaufen wollt, dann werden Eure monatlichen Belastungen u.U. noch viel höher sein. -- also an der Gesamtbelastung sollte es nicht liegen, die muss drin sein, wenn ihr über ein Kauf nachdenkt.

die Frage ist: wie viel billiger wäre die Alternative? 200 Euro, wenn die Preise bei euch in dieser Höhe "normal" sind? -- also könnt ihr jährlich 240 Euro mehr sparen, wenn Ihr eine Alternative finden solltet. Ist es das wert? --- das ist gerade mal ein paar Tage Urlaub weniger ... oder hier und da etwas anderes einsparen ....
Überleg doch mal in diese Richtung... -- die alternative Wohnung wird ja sicher nicht 500 Euro kostet und das potentielle Einsparpotential wäre vermutlich auch umzuschichten?

tja: ein Umzug kostet nicht nicht Welt.
- Wenn Ihr euch total verhauen hättet mit der Planung, dann gäbe es immer noch die Möglichkeit, das Haus wieder zu kündigen und umzuziehen. Wenn Euch also die Zeit im Nacken sitzt. Was habt ihr zu verlieren? einmal Umzugskosten!

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2400 Euro mehr sparen natürlich.

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Ja eben, das habe ich auch gedacht. Wenn wir am Ende ne Wohnung für 300 Euro weniger findet wären das im Jahr 3600 Euro mehr, die man ansparen kann. Ist natürlich auch ne Stange geld, aber macht den Kohl vllt nicht mehr fett, v.a. wenn ich dafür keinen Garten und in einem nicht so schönen Stadtteil wohne. Und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob man die 300 Euro die man dann mehr hat, am Ende nicht doch so verpulvert weil "man sie ja hat", für Klamotten etc...
Dazu haben wir noch einen hund, der ist ja auch nicht überall willkommen, also fallen wieder viele Wohnungen weg.
Das einzige wäre wie gesagt, dass wir Angst haben, nichts mehr groß ansparen zu können, so dass wir kaum Eigenkapital haben für einen Kredit irgendwann den wir natürlich für Hauskauf brauchen.

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Also wenn solche Preise bei euch normal sind, würde ich das machen.

Allerdings muss ich schon sagen, dass ich jetzt erschrocken bin bei so einem Preis.

Ich hab jetzt mal bei uns geschaut, da kannste für 100 Euro weniger ein 6-Zimmer-Haus mit 230 m² mieten, gehobener Standard.

Wir vermieten selbst und verlangen 5,20 € pro m² kalt. Ist hier etwas unter Durchschnitt, allerdings für eine Wohnung.

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Ja, bei 5 euro pro qm seid ihr auf jeden Fall deutschlandweit die untere Preisklasse :) das haus ist im Speckgürtel von Hamburg, und Hamburg ist ja auch für viele unbezahlbar geworden, das wirkt sich natürlich auf die Regionen drum herum aus.. also vergleichbare Häuser oder Wohnungen kosten mindestens genauso viel :(

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Hallo,
Nachdem ich gelesen habe, dass du aus dem Hamburger Umland kommst, würde ich auch sagen, dass es leider der Preis ist mit dem ihr rechnen müsst. Ob die Miete "angemessen" ist oder nicht, finde ich ein anderes Thema. Wenn ich sehe, wie die Mieten in unserer zukünftigen Wohngegend sind (Bezirk Altona, etwas weiter westlich) kann man es sogar fast als Schnäppchen bezeichnen.
Ob mieten oder sparen für einen Kauf die bessere Wahl sind, muss jeder für sich selber entscheiden.da spielt ja auch viel mit rein.
Ich würde es trotzdem machen.
Alles Gute für euch.

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Danke dir! Ja, ich habe früher in günstigeren Stadtteilen von Hamburg gewohnt , aber selbst dort sind die mieten so angestiegen und mit Kind und hund muss ich da auch nicht unbedingt wieder wohnen, wenn ich es theoretisch schöner haben kann...
Dir auch alles gute :)

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