Elternzeit, Schwangerschaft Neues Elterngeld

Hallo
Wir ist das wenn man bis Juni Elterngeld bekommen hat und jetzt erneut Schwanger ist. Zur Zeit besteht noch Elternzeit bis nächstes Jahr Juni, das Kind würde im Februar zur Welt kommen. Wenn man in der Elternzeit einen minijob ausführt bis Nov 19.
Bekommt man Mutterschaftsgeld in der Elternzeit vor der Geburt des Kindes.
Wie wird das Elterngeld berechnet?

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Mutterschaftsgeld bekommst du in Elternzeit, aber du solltest deine Elternzeit vorzeitig beenden für den neuen Mutterschutz (Enddatum 1Tag vor Beginn), dann bekommst du noch zusätzlich den vollen AG-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

Elterngeld wird wieder aus den 12 Monaten vorm Mutterschutz berechnet, hier kommt es darauf an welches Elterngeld du bekommen hast. Wenn es Basiselterngeld war bis Juni, dann werden die Monate ab Juli bis neuem Mutterschutz genommen und noch Monate von vor dem erste Mutterschutz, damit es 12 Monate sind.

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Wegen berechnen de EGs:

"Auch beim zweiten Kind ist das durchschnittliche Erwerbseinkommen des antragstellenden Elternteils in den letzten 12 Monaten vor der Geburt ausschlaggebend für die Berechnung des Elterngeldes. Für viele Paare, die nach der Geburt ihres ersten Kindes beruflich zurückgetreten sind und Einkommensausfälle hatten, heißt das möglicherweise, dass das Elterngeld dieses Mal geringer ausfällt.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch: Falls Sie im 12-monatigen Bemessungszeitraum für das ältere Kind Elterngeld bezogen haben, gilt dieses nicht als Erwerbseinkommen und die betreffenden Monate werden bei der Berechnung übersprungen.

Festgelegt ist dieser Sachverhalt in § 2b Abs. 1 Nr. 1 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes.

Der Bemessungszeitraum verschiebt sich in diesem Fall weiter in die Vergangenheit und so kann unter Umständen das Einkommen vor der Geburt des ersten Kindes in die Berechnung des Elterngeldes für das nächste Kind einfließen.

Für manche Paare, die ihre Kinder sehr kurz nacheinander bekommen, kann das heißen, dass das Elterngeld bei beiden Kindern gleich oder ähnlich hoch ausfällt.

Sollten Sie nach Ihrem ersten Kind in Teilzeit gearbeitet haben, dann fließt natürlich auch dieses Einkommen in die Berechnung ein. In jedem Fall steht Ihnen ein Mindestsatz von 300 € zu. Der Höchstsatz beträgt 1800 €.

Lebt ein älteres Geschwisterkind unter 3 Jahren (oder 2 Geschwisterkinder unter 6 Jahren) während der Elternzeit im Haushalt, gibt es zusätzlich einen Geschwisterbonus in Höhe von 10 Prozent des zustehenden Elterngeldes, mindestens jedoch 75 € beim Basis-Elterngeld oder 37,50 € beim ElterngeldPlus.3"


Lg

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