Elternzeit , Arbeitgeber möchte andere Monate als genehmigt

Hallo, vielleicht kennt sich jemand aus.
Mein Mann hat für die ersten zwei Monate nach der Geburt Elternzeit beantragt. Dies wurde auch genehmigt. Jetzt fragt der Arbeitgeber ob es beide Monate hintereinander sein müssen, es fehlt wohl Personal. Neu beantragen können wir doch gar nicht mehr, die sieben Wochen vor Geburt sind um. Wie regeln wir das jetzt? Hinterher gibt es Probleme weil der Antrag ja anders lautet als nachträglich besprochen.

Können uns irgendwelche Nachteile entstehen wenn wir uns darauf einlassen?

Liebe Grüße

Sarah

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Ich glaube, hier läuft was gewaltig schief, ihr beantragt nicht und es wird nichts genehmigt, sondern ihr teilt dem AG etwas mit. Ihr könnt ihm entgegenkommen, aber dann haltet das einfach schriftlich fest, dass das so vereinbart ist, dann gibt es keine Fristen, denn so etwas ist im Gesetz eh nicht vorgesehen!

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Schon klar, trotzdem muss man sieben Wochen vorher dem Arbeitgeber mitteilen , dass man in Elternzeit geht. Wenn ich das jetzt mit neuen Daten erneut mitteilen müsste, ist die sieben Wochen Frist ja nicht mehr gegeben und somit könnte mein Mann den ersten Monat schon mal nicht mehr nehmen.Wenn wir die Mitteilung jetzt einfach mit den alten Daten so stehen lassen und mein Mann dann andere Monate mit dem Arbeitgeber abstimmt, wie halten wir das fest?

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Nochmal, ihr habt die Frist eingehalten. Wenn der AG euch jetzt um etwas anderes bittet, dann habt ihr keine Frist mehr an die ihr euch halten müsst.

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Die Frage ist doch, was ihr wollt?

Ich würde mich nicht unbedingt nach den Chef richten ganz ehrlich. Was dann wird der 2. Monat jedesmal verschoben, wenn es eng ist?

Seine Wünsche tun nichts zur Sache, ihr teilt nur mit, wenn ihr 2 Monate am Stück machen wollt, dann tut das!

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Wir haben das ja bereits mitgeteilt, mein Mann wäre aber auch bereit die zwei Monate nicht am Stück zu nehmen um dem Arbeitgeber entgegen zu kommen. Die Frage ist nur, wie man das jetzt festhält ,denn eigentlich waren die zwei Monate schon angekündigt. Die sieben Wochen vor Geburt sind um, wenn wir das jetzt neu mit anderen Monatsdaten mitteilen müssten, müsste der Arbeitgeber dem ersten Lebensmonat schon nicht mehr zustimmen da zu knapp mitgeteilt.

Ist das irgendwie verständlich was ich sagen will?

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Nein, ist es nicht, denn nicht ihr wollt eine Änderung, sondern der AG. Also warum solltet ihr euch an Fristen halten müssen.

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Ruft bei der Elterngeldstelle an und frag ob es noch machbar wenn der Antrag noch nicht raus ist dürfte es kein Problem sein das jetzt noch zu splitten. Aber ich würde die Änderung schriftlich festhalten mit dem Wortlaut

Änderung der Angemeldeten Elternzeit auf LM x und LM y auf Wunsch des Arbeitgebers. Weitere Änderungen werden nicht aktzepiert aus Antragsgründen für das Elterngeld.

Bedenkt wenn das Kind am 20. zum Beispiel kommt geht die Elternzeit auch an einem 20. des Monates los und endet am 19. des Folgemonats. Also definitiv nix mit vom 1.-30. eines Monats

Ich hätte von vorneherein die Monate gesplittet denn als mein Mann beim Großen in Elternzeit ging 2 Monate hatten wir finanziell ganz böse einbußen.
Beim splitten konnten wir es besser auspuffern.

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Was hat denn die Eltergeldstelle bzw. das Elterngeld mit der Elternzeit zu tun??

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Ich denke, dass sind eben die 2 Monate, wo der Vater Elterngeld bekommen soll, statt sein Lohn.

Ich würde das auch mit der Elterngeldstelle klären.

LG,
Natalia

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Ach so nachfrage noch

Wann ist der errechnete Termin?
Dein Mann würde für die 2 LM ja im Grunde nur 1 Monat komplett und 2 nur Anteilig fehlen wenn Kind eher Mittig eines Monats kommt.

Diese Info fehlt hier. Und ehrlich? Auch wenn ich der Meinung bin die 2 Monate splitten wäre eh besser aus finanzieller Sicht.

Es gibt für Notfälle noch immer die Möglichkeit sich Leiharbeiter zu holen denn es liegt immer am Chef Personaltechnisch so zu planen das es geht.

Mein Mann sagt inzwischen selbst. Ich habe mir viel zu viel gefallen lassen, aber jetzt auf die letzten Monate bevor er wechselt kuscht er nicht mehr um zu "gefallen" denn wo bleibt der Respekt dann vom Chef an deinen Mann?

Will er geliebt oder geachtet werden?

Geliebt= Mädchen für alles wird ausgenutzt
Geachtet= Vertritt seine Meinung, sagt auch mal nein , wird nicht ausgenutzt

Ich würde meine geplante Elternzeit nicht verlegen nur weil der Chef die Personelle Planung nicht hin bekommt. 7 Wochen vor Antritt ist genug Zeit sich über Zeitarbeit , Mini Jobber usw für die kurze Zeit Ersatz zu beschaffen

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Das sehe ich auch so!

Und wenn es danach ginge, dann würde ich von meinem Chef nicht einen Tag Elternzeit bekommen, weil es immer eng ist, oder irgendwas anderes.

Aber das schert mich eigentlich nicht, ich komme immer meinen Pflichten nach und habe auch Rechte.

Meine Kollegen tun mir zwar leid, aber mein Problem ist es nicht. Ich habe es nicht versäumt genug Personal einzustellen.

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Man kann den Elterngeldantrag einmal ohne Angabe von Gründen ändern.

Das geht allerdings nciht rückwirkend. Ein weiteres Mal wenn unerwartet Arbeitslosigkeit, Tod eines Partners, etc. auftritt.

Soweit ich weiß, muss die Elternzeit nicht genehmigt werden, sondern man kündigt die fristgerecht 7 Wochen vorher an. Ablehnen ist nicht.

Am besten rufst du bei der Elterngeldstelle an und fragst da mal nach?

Abgesehen davon finde ich das unmöglich vom Chef und ich würde ihm ganz klar eine Absage erteilen.

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Du hast doch den Unterschied zwischen Elternzeit und Elterngeld selber gut erklärt, mit hat die Elterngeldstelle mit der Elternzeit auch nichts zu tun und hier et es gar nicht um rückwirkend und noch weniger um Elterngeld, was man übrigens generell 3 Monate rückwirkend beantragen kann!
Ansonsten sehe ich das wie du, ich würde es für keinen AG der Welt mehr machen!
Dankt einem eh niemand!

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