Ärger wegen Krankmeldung

Hallo,

ich glaub, da brennt jemandem der Hut. Heute komme ich nach 3 Tagen Krankmeldung auf Arbeit und Chefin spricht schon mal nichts mit mir. Nach dauerndem Nachfragen sagt die mir, wie ich mich krankmelden kann ich würde doch die Personalsituation kennen. Da kommt man krank auf Arbeit. Ja ich nicht und schon gar nicht mit Mandelentzündung!! Nachdem das Antibiotika wirkte bin ich wieder auf der Matte gestanden. Wie seht ihr das?

LG

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Hallo

Kommt drauf an wie ich mich fühle.

Aber eine Mandelentzündung ist für mich keine Krankheit wo ich zu hause bleiben muss.

Aber
Jeder muss für sich selber entscheiden ob er arbeitsfähig ist oder nicht.

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also ne Mandelentzündung ist eine Angina
und wenn sie AB bekommen hat, dann war das schon schlimmer
mit einer Angina gehe ich nicht auf Arbeit... zum einen, weil man sich da echt nicht gut fühlt, zum anderen, weil ich andere nicht anstecken will

LG

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Mandelentzündung mit Antibiotika bedeutet Angina und Bettruhe. Da geht man nicht auf Arbeit.

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Du warst ja sicher beim Arzt und hast eine AU bekommen, da bist Du also kaum aus Spass zu Hause geblieben. Ich würde das als dummes Gefasel abtun und garantiert nicht mehr ohne AU fehlen. Bei einer Krankschreibung geht es nicht ausschliesslich um einen selbst, sondern auch darum, dass man niemanden ansteckt.

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Das würde mir an deiner Stelle mal gründlich am allerwertesten vorbeigehen!
Krank ist krank!
Ich hab mich in der Vergangenheit oft genug krank und mit fieber auf arbeit geschleppt und es hat mir niemand gedankt!
Auch bei uns ist die Personalsituation katastrophal aber es beingt niemandem etwas wenn man gesundheitlich völlig dekompensiert und dann noch länger als nötig ausfällt!
Natürlich sollte man mit krankmeldungen auch nicht zu locker umgehen und ich glaube jeder von uns hat einen Kollegen bei dem man schon fast wetten darauf abschließen kann das dieser sich krank meldet!
Aber gerade wenn schon Antibiotika im spiel sind braucht der klrper auch mal etwas ruhe und zeit zu genesen!

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Solche Diskussionen würde ich gar nicht führen.

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Krank ist krank! Da gehört man meist ins Bett mit Einer Tasse Tee...

Wenn ich mich scheiße fühle melde ich mich krank egal ob ich "nur" eine Erkältung habe oder eine Mandelentzündung. Verschleppte Krankheiten darf man nicht unterschätzen und vorallem steckt man gerade im Großraumbüro ja meist auch noch ein paar Kollegen an wenn man sich zur Arbeit schleppt.

An deiner stelle würde ich mit der Chefin auch nicht diskutieren. Du warst krank und basta! Mit solchen Äußerungen wie "wie ich mich krankmelden kann ich würde doch die Personalsituation kennen. Da kommt man krank auf Arbeit." bewegt sich die gute Frau auch arbeitsrechtlich auf seeeeeehr dünnem Eis...

Also lass dich nicht verrückt machen!

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Eigentlich unverantwortlich von Dir, nach 3 Tagen Krankenschein mit einer Angina jetzt schon wieder zu arbeiten #nanana

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Uff, findest du? Also wenn ich am 1. Tag gleich mit dem Antibiotikum beginne, dann bin ich am 2. Tag fieber- und am 3. Tag beschwerdefrei. Dann kann ich locker am 4.Tag wieder im Büro sitzen und arbeiten.

Wirkt bei dir das AB nicht so schnell?

LG
Jenx

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Es geht ja nunmal auch darum, diese Angina ordentlich aus zu kurieren und das dauert nunmal keine 3 Tage. Ich hatte schon Angina, da war mit der 1. Einnahme des AB schon alles schick und letzten Sommer hab ich 5 Tage gebraucht, bis es gewirkt hat.
Kurz um...mein Arzt sagt mir, wie lange ich zu Hause bleiben muss und daran halte ich mich.

LG

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Hallo,

ganz ehrlich?
Krank ist krank! Niemand würde es Dir danken, wenn Du Dich krank zur Arbeit schleppst, dann vielleicht auch noch nicht voll einsatzfähig bist oder Fehler machst, geschweige denn andere ansteckst - was wiederum der ja ohnehin nicht guten Personalsituation, wie Du schreibst, schaden würde...
Wenn Du Dich doch hinschlepptest, wäre es ziemlich wahrscheinlich, dass Du die Erkrankung verschleppst und dann ein paar Tage später erst recht und vermutlich noch länger ausfällst - nein, DEN Hut würde ich mir nicht aufsetzen...

Ich arbeite in der Kinder- und Jugendhilfe. Wir sind normalerweise zu 8 und decken ein stationäres 24-Stunden-Angebot ab. Nun sind zwei Mitarbeiter langzeitkrank, eine Mitarbeiterin kurzfristig krank und unsere Praktikantin verlässt uns nach dieser Woche...und DENNOCH würden wir Mitarbeiter, die sich krank zum Dienst schleppen, nach Hause schicken. Sie sollen ja nicht nur DA sein sondern auch ARBEITSFÄHIG...lieber 3 Tage verzichten als 3 Wochen...

Irgendjemand sollte Deiner Chefin mal den Kopf zurechtrücken - habt ihr eine Mitarbeitervertretung? An die würde ich da vielleicht mal herantreten.

LG

a79

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