Wieviel Prozent arbeitet ihr?

Hallo zusammen,

mich würde einfach mal interessieren, wieviel Prozent ihr arbeitet und wann ihr nach der Geburt wieder in den Job einsteigt bzw. wieder eingestiegen seid. Oder bleibt ihr erstmal zu Hause?
Vor allem interessieren mich die Antworten derer, die ein Kleinkind (oder mehrere) haben oder ihr erstes Kind bekommen. Und geht das Kind in eine Kita/ einen Kindergarten?

Bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße,

Finchen411

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Wir haben ein Kind. Die Kleine geht mit 15 Monaten in die Kita. Ich starte dann mit einer 1/3 Stelle bis zu den Sommerferien. Nach den Sommerferien werde ich 2/3 arbeiten und nach einem Jahr gibt es entweder ein Geschwisterchen oder eine volle Stelle :-) Ich bin Lehrerin und da ist es leider so, dass dir Teilzeitarbeit im Vergleich zum Einkommensverlust nicht so viel bringt, da man außer dem Unterricht ja trotzdem alle Zusatzveranstaltungen hat.

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"man außer dem Unterricht ja trotzdem alle Zusatzveranstaltungen hat. "
Das scheint glücklicher Weise sehr Bundeslandabhängig zu sein, in Berlin soll darauf nämlich Rücksicht genommen werden und somit bin ich z.B. nur zu den Gesamtkonferenzen, nicht aber zu Stufenkonferenzen und nur Teilweise zu Fachkonferenzen anwesend.

Statt 3 Präsenztagen in den Sommerferien hatte ich auch nur zwei usw.

Also für mich lohnen sich die 39% schon (wobei ich weniger arbeite, aber vier Ermäßigungsstunden habe).

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Das ist aber eine gute Regelung. Hier in Hessen wird da kein Unterschied gemacht. Dafür haben wir aber keine Präsenztage in den Sommerferien.

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Bei meiner Tochter habe ich damals nach 6 Monaten wieder voll gearbeitet, bei meinem Sohn nach 6 Monaten mit 75%. Bis zum ersten Geburtstag hatte sich mein Mann um die Kleinen gekümmert, danach ging meine Tochter in die Krippe, bzw. mein Sohn kommt jetzt in die Krippe. Ging leider nicht anders, da ich Hauptverdienerin bin und mein Einkommen nicht für die Elterngeldberechnung anechenbar ist... außerdem gibt es in meinem Job nicht wirklich Elternzeit!

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Hallo,

Ich arbeite, seit unsere Tochter 13 Monate, ist 50% bzw. 19,5 Std. Ich arbeite 2 halbe Tage und einen ganzen.
Mom. wird sie von den Omas betreut.
Ab November (sie ist dann 26 Monate) geht sie an vier Tagen ca. 30 Stunden in die Krippe; meine AZ behalte ich dann vorerst so bei.
Wenn sie ab 09/2017 an 5 Tagen in den Kiga geht, werde ich meine AZ erhöhen. Zumindest ist so der Plan.

LG Steffi

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Hallo,

der Wiedereinstieg ist bei mir schon eine Weile her - ich antworte dennoch mal...

Beim ersten Kind bin ich nach 5 Monaten auf Minijobbasis wieder in meinen Beruf eingestiegen (ein Nachmittag die Woche) und habe nebenbei noch eine dreimonatige Qualifizierung zur Tagesmutter gemacht (immer 3,5 Stunden am Vormittag - Kind war dann in der Krippe), danach hatte ich 20 Stunden die Woche das eine Tageskind, das andere für einen NAchmittag = gesamt 24 Stunden + 2,5 Stunden alter Arbeitsplatz, bis ich mit Kind Nr. 2 schwanger war. Mein erster Sohn ging nach Ablauf der Qualifikation nicht mehr in die Krippe sondern wurde mit den Tageskindern zu Hause betreut.
Nach dem 2. Kind (haben 3 Jahre Abstand) war ich 1,5 Jahre zu Hause und habe danach -noch während der Elternzeit- ein Studium begonnen (3-Tage-Woche ca. 22Wochenstunden Vorlesung + jeweils 1,5 Stunden Anfahrtsweg) - mein Jüngster war so lange bei einer Tagesmutter, der Große in der Kita, der Papa hat an Studientagen abends abgeholt.
Als ich mit Studium fertig war, waren die Kinder 4,5 und 7,5 Jahre alt - der Große also schon in Schule und OGS am Nachmittag, der Kleine ist mit 3 Jahren in die Kita gewechselt und hatte die Tagesmutter dann nur noch als Randzeitenbetreuung.

Ich hoffe, das hilft Dir irgendwie weiter;-)

LG

a79, deren Kinder mittlerweile knapp 7 und knapp 10 Jahre sind und die nun wieder auf 80% Teilzeit arbeitet.

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Ich bin wieder 30 Stunden (vier Tage die Woche) arbeiten gegangen, als unser Sohn sechs Monate alt war, mein Mann - Freiberufler - hat sich um ihn gekümmert, da er meist am Wochenende arbeitet. Bei den Terminen unter der Woche hat sich seine Mutter um unseren Sohn gekümmert.

Letztlich zeigte sich aber, dass mein Mann einfach nicht genügend Zeit für seinen Beruf hatte (so gern er sich auch um unseren Sohn gekümmert hat), so dass wir ab dem 11. Lebensmonat eine Vormittagsbetreuung in einer kleinen privaten Kinderbetreuung (10 Kinder) hatten. Danach war dann Kindergarten, und als wir dort zum vierten Lebensjahr einen Tagesplatz hatten, bin ich wieder Vollzeit arbeiten gegangen und mein Mann konnte wieder mehr Aufträge annnehmen.

Zu den Gründen: Zum einen hätte ich mich so nur zu Hause nicht wohl gefühlt - für ein paar Monate war das schön, aber für ein paar Jahre nicht mein Ding. Zum anderen bin ich die Hauptverdienerin, so war es schon faktisch notwendig, dass ich schnell wieder arbeite.

LG

Anja

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Ich habe nach den ersten beiden Kindern nach dem Mutterschutz wieder mit 50 Prozent angefangen und bin dann als die Kinder jeweils 1 Jahr waren auf 100 Prozent.

Beim dritten war ich gerade dabei einen Karrieresprung zu machen da hab ich schon 1 Woche nach der Geburt wieder von zu Hause aus ein paar Stunden am Tag gearbeitet.

Hab dann nach acht Wochen 60 Prozent und nach 6 Monaten offiziell wieder voll gearbeitet.

Wobei Vollzeit relativ ist.

Mit 40 Stunden komme ich nicht aus.

Das ist schon mehr.

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Ach so.
Die Kinder waren bei einer Tagesmutter, die beiden Großen sind mit 3 in den Kindergarten gekommen, ganztags, die Kleine schon mit 1 Jahr.
Außerdem hatten wir als die Kinder klein waren eine Kinderfrau, die ab 16.00 da war und die Kinder vom Kiga abgeholt hat.

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Bei meiner Tochter habe ich wieder angefangen zu arbeiten, als sie 14 Monate alt war - Vollzeit, weil ich das 2 jährige Studium für den gehobenen Dienst (ich bin Beamtin) begonnen habe. Das ging problemlos, es war eher ein gut bezahlter Teilzeitjob, weil ich spätestens um 14 Uhr Zuhause war und ich nicht wirklich viel gelernt hab #hicks. Mein Mann hat in dieser Zeit auf 50 Prozent reduziert.

Nach dem Ende meines Studiums habe ich bis zum Mutterschutz meines Sohnes auf 50 Prozent reduziert, mein Mann hat wieder voll gearbeitet.

Bei meinem Sohn war ich 1 Jahr daheim und arbeite seitdem Teilzeit mit 45 Prozent, das entspricht 18 Stunden verteilt auf 2 Tagen.

Meine Kinder sind jetzt 7 und 2 1/4 und es klappt sehr gut.

VG
Claudia #sonne

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Hi,

meine Zwilinge sind jetzt 10 Jahre alt.
Ich hab sie mit 1,5 Jahren 2 Vormittage in die Krippe getan..nach und nach dann länger.
Ich würde das nur noch machen, wenn ich 100% zufrieden bin, denn es war im Nachhinein das Schlimmste, was ich den Kinder angetan habe. Eher eine Aufbewahrungsstation, da der Erziehungsschlüssel schlecht ist.
Dann der Druck von den lieben anderen Müttern, so schnell wie möglich wieder zu arbeiten....ich hab angefangen als die Kids zwei waren.....würde ich auch nicht mehr machen, denn in diesem Alter ist diese " ein Kiga kann mehr bieten, soziale Kontakte..." echt ein Schmarrn. Kinder spielen nicht zusammen und eine Erzieherin auf 7... Kinder kann nicht so viel bieten wie ich. Ausserdem entstehen diese ganzen Infekte nur im Kiga, da viele kranke Kinder immer wieder abgegeben werden. Sogar mein Kinderarzt meintr, das diese Satistik " ein gesundes Kind hat bis zu 6 Infekte im Jahr" Schwachsinn ist, damit wird nur schön geredet, da Krippe/Kiga Kinder ständig krank sind.

Als die Kids 8 waren, stabil in der Schule, ....habe ich auf 30 Std. erhöht. Hatte aber Glück, das ich Homeoffice hatte. Jetzt mit 10 Jahren der Kinder arbeite ich auf 35 Std. außer Haus.
Für mich war es super wichtig bis zu diesem Alter für die Kinder da zu sein, schulisch zu helfen, Nachmittags Verabredungen zu unterstützen, Hobbys zu ermöglichen und die Erziehung nicht Dritten zu überlassen.

Für uns war es das Richtige aber wie gesagt, never ever mehr Krippe oder Ganztagskindergarten! Auch das erste Jahr Hort in der Schule war gruselig, so dass ich sie schnell wieder raus genommen habe.

Sicher gibt es Mütter, die keine andere Chance haben ....

lisa

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"Sicher gibt es Mütter, die keine andere Chance haben ...."

Hallo lisa,

es gibt aber auch Tageseinrichtungen für Kinder, die konzeptionell und personell besser aufgestellt sind! Nicht jeder Hort ist "gruselig", nicht jeder Kindergarten eine "bakterien-verseuchte Aufbewahrungs-Station".

Die so genannten "schwarzen Schafe" wirst Du- leider- überall finden. Es gibt aber auch viele positive Beispiele. Innerhalb unserer Familie haben wir angefangen mit unseren Neffen & Nichten vor über zwanzig Jahren bis zum aktuellen Zeitpunkt sowie seit Jahren auch durch unsere eigenen Kinder viele Kindergärten und Grundschulen (mit Betreuungs-Angeboten in verschiedenen Formen) kennen gelernt. Dazu kommt unser Freundeskreis, viele unserer Freunde haben ebenfalls Kinder- der "Aktionsradius" ist entsprechend groß. Wirklich "desolate Zustände" oder überwiegend negative Erfahrungen haben wir bisher nicht mitbekommen. Sicherlich gibt es mal Dinge/Abläufe/Entscheidungen, die Einen stören bzw. mit denen man nicht einverstanden ist. Das hielt sich bei uns bisher allerdings sehr in Grenzen, wir haben die betreffenden Situationen dann entsprechend mit Kindergarten oder Schule kommuniziert und es ließ sich das Meiste regeln/klären.

Dass alle Kindergarten-Kinder (Kita- und Tagesmutter-Kinder einbezogen) dauer-krank sind, kann ich auch nicht bestätigen. Es gibt immer Kinder, die anfälliger sind für Infekte u.ä.- unsere hatten damit selten Probleme. Mal eine Erkältung oder ein MD-Virus, aber alles zum Glück eher harmlos, nicht lange andauernd und nicht ständig wiederkehrend.

Unsere Ansprüche an das Personal in Kindergärten und OGS sowie die entsprechenden Konzeptionen sind, ebenso wie an die Lehrer unserer Kinder, sehr hoch. Das liegt daran, dass wir neben unserer "elterlichen Wahrnehmung" einen beruflichen background haben, der es uns ermöglicht, neben dem "Wohlfühl- und Spaßfaktor" für unsere Kinder auch die fachlichen Grundlagen/Rahmenbedingungen sowie deren Umsetzung in der Praxis genau zu erfassen und entsprechend zu reflektieren. Und es uns "umgekehrt" quasi unmöglich macht, über potentielle Kritik-Punkte einfach hinweg zu sehen ;-)! Und ja- es gibt in unseren Städten/Landkreisen bzw. den Bundesländern, in denen wir bisher tätig waren, durchaus Schulen/Kindergärten, die unseren Ansprüchen/Vorstellungen überhaupt nicht entsprechen. Aber eben auch sehr positive Beispiele.

Wir sind in der glücklichen Situation, nicht zwingend auf eine Ganztags-Betreuung für unsere Kinder angewiesen zu sein. Da unsere Erwartungen/Ansprüche sowohl im Kindergarten als auch der Grundschule unserer Kinder jedoch erfüllt werden und sie sich dort wohl fühlen, bleiben sie zwei Mal/Woche bis 14 Uhr (Schule) bzw. bis 15 Uhr (Kindergarten) und ich habe die Möglichkeit, in dieser Zeit meine beruflichen Termine wahr zu nehmen. An den Nachmittagen sind mein Mann und/oder ich zu Hause, aus den von Dir genannten Gründen. Es gibt also nicht nur "entweder ganz oder gar nicht" ("Ganztags"-Betreuung), sondern auch ein bequemes "teilweise" :-).

Das ist sicherlich nicht selbstverständlich und die Kombination aus "gezwungen zu arbeiten und miesem Betreuungs-Angebot" betrifft durchaus auch einige Eltern. Das ist aber zum Glück nicht an der Tagesordnung (die qualitativ schlechte Betreuung).

Last but not least kann ich Deine Aussage, die Kinder im Kindergarten würden "nicht zusammen spielen" auch absolut nicht bestätigen! Hier ist das schon bei den Zweijährigen oft ein harmonisches Miteinander. Klar gibt es auch mal Streit und die Jüngsten brauchen die Begleitung der Erzieherinnen beim Spielen mit Anderen sowie beim erste Freundschaften schließen. Unsere älteren Kinder haben ihren zwei, drei "besten" Freunde nichtsdestotrotz quasi seit Kindergarten-Beginn, unsere älteste Tochter inzwischen fast die komplette Grundschul-Zeit hindurch (also jetzt seit 6,5 Jahren). Unsere Siebenjährige ihre beste Freundin seit fünf Jahren und auch unsere jüngste Tochter (3 1/4) hat bereits seit etwa einem Jahr drei Mädels, mit denen sie sowohl im Kindergarten als auch nachmittags zu Hause regelmäßig und gern spielt. Ja, andere Kinder brauchen zum Teil etwas länger, um im Kindergarten "anzukommen", Spielpartner und Freunde zu finden. "Klappt gar nicht" ist jedoch auch da die Ausnahme und nicht die Regel!

Es tut mir wirklich leid, dass Ihr scheinbar durchgängig negative Erfahrungen machen musstet. Das ist sehr schade, aber definitiv nicht die Norm!

Viele Grüße,

Kathrin

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es wäre nett, wenn du nicht deine persönlichen erfahrungen als vollumfänglich geltende tatsachen hinstellst und vor allem mit jedem satz wertest.

gruss

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Hi,
August 2006 Entbunden.

August 2008 - 16 Std. /Woche. Alle Urlaubsvertretungen gemacht, die angefallen sind.

2 ganze Tage sind die Omas eingesprungen, ab März 2009 dann Kindergarten. Aber mit 12 Uhr holen, 14 Uhr wieder bringen.

Januar 2010 Entbunden.

Januar 2011 - 18 Std./Woche - 3 Monate lang, dann 26 Std. Woche.

Ab Okt. 2010 in Krippe zur Eingewöhnung, aber Januar 2011 dann von 7.40 - 16 Uhr. Da er, wenn ich durch den Ort bin, geschlafen hat. Freitags musste ich ihn um 13.50 h mitnehmen, da der Kiga dann Schloss. Gejängel den Rest vom Freitag, deswegen unter der Woche so.

Gruß Claudia

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