Vorstellungsgespräch beim Personalvermittler

Guten Morgen,

Ich habe mal eins Frage. Ich habe mich auf eine Stelle als Büroleiterin in einer Kanzlei beworben. Alles lief über einen Vermittler. Nun hatte ich vor 2 Wochen bereits ein seeehr ausführliches Vorstellungsgespräch per Telefon, Dauer ca 45 min. Nun bekam ich heute ein Mail, dass ich in die engere Auswahl gekommen bin und es nun ein richtiges persönliches Vorstellen zustande kommt. Allerdings wieder nur mit dem Vermittler (in einer Lounge) und Dauer da 2 std.... Ich finde das ziemlich komisch, ich will doch in der Kanzlei anfangen und nicht als Vermittler...???

Ist dieses heute so Gang und gebe??

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Die grundsätzliche Vorgehensweise mit Telefoninterview -> pers. Gespräch beim Vermittler -> pers. Gespräch beim Arbeitgeber ist völlig normal, zumindest für etwas verantwortungsvollere Stellen. Da kann gut und gerne noch ein 2. persönliches Gespräch beim Arbeitgeber hinten dran stehen...
Das Telefoninterview wird gemacht, wenn sich viele potentiell gute Bewerber beworben haben, um eine Vorselektion zu treffen. Das Telefonat war bei Dir ziemlich lang, ich persönlich wickele diese meist zwischen 20 bis max. 30 min ab.

Das der Vermittler dich auch persönlich treffen will ist, normal, denn er hält ja für die Kandidaten, die er seinem Auftraggeber vorschlägt, den Kopf hin. Ein Kandidat kann noch so nett und kompetent am Telefon wirken, von Angesicht zu Angesicht erlebt man da als Personaler trotzdem manchmal eine böse Überraschung.
Also: viel Glück für die nächste Runde und hoffentlich dann auch für die Gesprächsrunde beim eigentlichen Arbeitgeber!

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Ja das kann ich bestätigen, wird bei uns in der Firma auch so gemacht.
Leute werden über den headhunter gesucht, der selektiert, lernt die Leute persönlich kennen (mit ohne ohne Telefoninterview-abhängig von Stelle) und erst dann kommen die letzten 3-4 Bewerber zu uns in die Firma.

Also...freu Dich auf die nächste Runde und viel Glück!

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Hallöchen #winke
kann dir gerne von dem Vorstellungsgespräch meines Mannes berichten.
Er hat sich bei einer bekannten und seriösen Dienstleistungsfirma für Ingeneure und Techniker beworden und wurde darauf zurück gerufen. Beim Telefonat hat er seinen ganzen Lebenslauf preis gegeben. Die Firma hat sich somit Stichpunkte gemacht und die Bewerber anhand dieser Stichpunkte aussortiert.
Die engere Auswahl wurde dann zum persönlichen Gespräch eingeladen.
Dort wurde alles ausführlicher Besprochen. Aber an sich genau dasselbe. Dann wurde wieder aussortert. Das letzte Gespräch fand dann in der Firma statt, wo mein Mann die ersten 6 Monate ein Projekt leiten soll. Dort waren der Chef der Dienstleistungsfirma, der Chef der Projektleitung der anderen Firma und mein Mann dabei.

Dann war erst mal 2 Wochen Funkstille. Erst dann kam eine Email mit der Einladung zum weiteren Gespräch. Dort wurde mitgeteilt, dass er unter Vertrag genommen wird und die einzelnen wichtigen Punkte wurden durchgenommen.

Es ist also bei einer Dienstleistungsfirma (ähnlich wie Vermittler) genau dasselbe.
Nur ist mein Mann unbefristet bei der Dienstleistungsfirma angestellt und muss Projekte in anderen Firmen führen. Beim Vermittler wird dein AG wohl die neue Firma sein.

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Hallo,

ja bei größeren Firmen oder höher gestellten Stellen wird oft über so Vermittlungen gearbeitet. Weil viele keine eigenen Personaler haben oder weil die Flut an Bewerbern so groß ist.

Es gibt sogar solcher Vermittler wo man sich direkt melden kann und wenn die Stellen haben die auf deine Angaben passen bekommst du ne Mitteiling. (ähnlich wie beim Jobcenter)

Der Vermittler nimmt also nur die Selektion vor damit der Chef keine Hundert Bewerber druchleuchten muss. Sprich zum Gespräch mit dem Chef sind dann meist 5 oder 10 Personen nur noch. Ist also weniger Arbeit für den Chef.

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