Dringend! Wie funktioniert das mit Nachzahlung bei der Arge ?

Folgendes...
vor einigen Monaten ist meiner Mutter bei einem Berechnungsbogen der Arge aufgefallen das ich zu wenig Geld von der Arge kriege da diese mir seit über einem Jahr ausversehen zu viel angerechnet hat.
Also bin ich dorthin und habe unten an diesen Schaltern mein Anliegen berichtet undhatte zum Glück auch schon Kontoauszüge sowie das Schreiben mit,wo drauf steht das ICH persöhnlich keinb Kindegreld bekomme,sondern nur für meinen Sohn. ( mir wurde angerechnet da sich sowohl für mich als auch für meinen Sohn jeweils Kindergeld kriege.)
joa.. dann habe ich gewartet, habe ab und zu angerufen & als dann die Bearbeitungsfrist ablief, bin ich jede Woche dort hin, ich wurde nie hochgelassen, immer nur unten am Schalter. & Obwohl ich es bereits einrechte, und auch eine Bestätigung hatte,forderte man wieder das Schreiben über mein Kindergeld auslauf..Habe es also wieder eingereicht..
Meine Frage ist einfach.. Mu7ss ich es vielleicht schriftlich einreichen dasich eine Nachzahlung "fordere?" ich habe keine ahung wie das von statten geht. Und die Menschen am Schalter will ich auch nicht anmaulen, die sind immer freundlich die können im Prinzip nie was dafür,oder?
Ich warte nun schon Monatelang darauf das sich da was tut. Ich weiß nicht weiter.

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P.S: ich bin neu hier, endschuldigt falls ich es im falschen Thema postete :o

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Ich würde sowas IMMER schriftlich machen, mit Datum und unten am Schalter gibst Du einen Brief original und eine Kopie ab und lässt Dich auf der Kopie abzeichnen, dass das Amt den Brief auch wirklich bekommen hat.

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"vor einigen Monaten ist meiner Mutter bei einem Berechnungsbogen der Arge aufgefallen das ich zu wenig Geld von der Arge kriege da diese mir seit über einem Jahr ausversehen zu viel angerechnet hat."

Ich vermute, dass du nach so langer Zeit nichts zurückfordern kannst. Du hast ja damals sicher einen Bewilligungsbescheid bekommen, gegen den du innerhalb der Frist (ich glaube, es sind vier Wochen) Widerspruch hättest einlegen müssen...

Ohne Gewähr auf rechtliche Richtigkeit.

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Doch. Die Arge muss für bis zu vier Jahre rückwirkend nachzahlen. Rechtsgrundlage ist Paragraph 44 SGB X.

Ich würde es aber sicherheitshalber auch nochmal schriftlich fordern. Vielleicht kommen die dann endlich mal aus der Hefe ;-)

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Hallo,

der § stimmt.
Allerdings nur rückwirkend bis Jahresanfang des letzten Jahres.

Das wurde vor einiger Zeit geändert.

Grüße

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Ich weiß das nicht, ich verstehe von sowas auch nichts, ich habe bei diesem Berechnungsbogen auch garnicht verstanden, was was bedeutet. sind ja ewig viele Briefe und Zahlen.. Und die rechnen mir ja selbst jetzt noch das Kndergeld an,sauch Elterngeld etc.

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Die Menschen am Schalter geben die Sachen auch nur weiter. Lass dir doch einen Termin geben direkt bei der Leistungsabteilung! Du möchtest mit deinem Bearbeiter sprechen das ist ja möglich. (vllt. haben die im Moment nur so viel zu tun das das noch liegt) Ansonsten gibt es bei uns eine Auskunfts- und Beratungsstelle (Termin vereinbaren) die helfen auch und dann muss das auch schnell umgesetzt werden was da festgestellt wird. Sollte alles nicht helfen dann (und das sag ich nicht oft) hilft nur der Gang zum Anwalt. Nimm deinen aktuellen Bescheid und alle die falsch sind. Kostet dich auch nix. Manchmal muss es eben so sein.

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Ach und nimm dir zu Gesprächen immer wen mit der am besten auch "durchsetzungsfähig" ist. (scheinst du nicht sooo sehr zu sein) Zudem auch als Zeuge. Und außerdem lass dir alles quittieren was du abgibst.

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Hallo,

bist du denn noch kindergeldberechtigt?

Wenn du noch kindergeldberechtigt bist, ist dein Kindergeld auch dein Einkommen. Denn dann hast Du einen Unterhaltsanspruch als außer Haus lebendes Kind i. H. v. 670 Euro, wenn du noch studierst oder in Ausbildung bist. Von den 670 Euro wird das KG abgezogen, den Rest müssen im Normalfall die Eltern erbringen.

Wenn du ALG2 beziehst gilt Folgendes (hier wohl Fall 3):
Hierzu stellen die fachlichen Hinweise der Bundesagentur für Arbeit zu § 12a SGB II fest: Bei volljährigen hilfebedürftigen Kindern, die nicht im Haushalt der Eltern leben, ist festzustellen, ob die Eltern Kindergeld für sie beziehen. Ist dies der Fall, ist das volljährige Kind aufzufordern, von den Eltern die Weiterleitung des Kindergeldes an sich selbst zu verlangen. Das Kind ist nicht unbedingt gezwungen, diesen Antrag zu stellen. Tut es das nicht, prüft die Bundesagentur für Arbeit, ob das Kind einen wichtigen Grund hatte, den Antrag nicht zu stellen. Gibt es diesen wichtigen Grund nicht, kann das Kindergeld beim Kind als fiktives Einkommen berücksichtigt werden. Das heißt: Das ALG II kann entsprechend gekürzt werden.(Quelle:http://www.geldtipps.de/geld-vom-staat/arbeitslosengeld/kindergeld-fuer-volljaehrige-wem-gehoert-das-geld)

Dann wäre der Bescheid korrekt, du solltest einen Abzweigungsantrag stellen, damit dir und nicht deiner Mutter das KG ausgezahlt wird.

LG

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Hallo, Einschreiben mit Rückschein verschicken, 2 Wochen Frist setzen, nach 4 Wochen zum Anwalt gehen. Viel Erfolg!

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