"Kinder" wie lange finanzieren?

Hallo,
ich weiß nicht richtig, ob der Beitrag hier rein passt, da es doch mehrere Bereiche umfasst, es aber hauptsächlich um die lieben Finanzen geht.
ich habe mich gestern mit einer meiner Studienfreundinnen unterhalten und sie ein bisschen über Schwangerschaft und Leben mit Kind unterhalten, da ich "frisch" schwanger bin.
Wir sind dann auf das Thema Finanzen und Vorsorge gekommen, da ich auch gefragt habe, ob sie für ihre Tochter irgendwas spart und da sind wir uns nicht so richtig einig geworden, da sie das verneinte und meinte, dass sie ihrer Tochter mit 18 keine komplette Summe X zur Verfügung stellen möchte, sondern sie solange wie nötig mit monatlichen Zahlungen unterstützt.
Ich dachte mir das so, dass ich bereits kurz nach der Geburt anfange monatlich zu sparen und den Betrag der dann über die Jahre zusammenkommt, bekommt er oder sie dann mit 18 zum ausbildungs- oder studienbeginn. Und wenn das Geld aber aufgebracht ist, muss er oder sie selbst dazuverdienen unabhängig davon ob Studium oder Ausbildung schon fertig sind, also wenn es mit 18 z.b 20.000€ gibt und es wird alles für ein Auto o.ä ausgegeben hat er/sie dann Pech gehabt und muss sich zusätzlichen Luxus selbst verdienen.
Mein Ziel ist, dass mein Kind lernt was es heißt mit Geld zu "arbeiten". Da mein Freund eine sehr eigensinnige Einstellung zum Geld hat, bleibt der Teil der Erziehung also besser in meinen Händen ;)

Und jetzt zu meiner Frage: wie handhabt ihr das?

Lg :)

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Ich denke nicht, dass das so klappen wird, wenn dein Kind dich während des Studiums auf Unterhalt verklagt (falls du in der Lage bist, Unterhalt zu zahlen).

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Naja, dass mit einfach auf Unterhalt verklagen ist nun auch nicht so leicht, dass hab ich selbst durch und hab das Verfahren verloren trotz dessen, dass ich gerade ein Semester studiert hatte als das losging.
Es geht ja auch nicht darum, dass ich keine Ausbildung finanzieren möchte, sondern das ich es nicht einsehen würde 10 Jahre partystudium zu finanzieren, soll heißen ich würde eine Wohnung + Taschengeld am Studien-/Ausbildungsort für max 25 finanzieren, aber für alle luxusextras muss mein Kind dann das zur Verfügung gestellte gesparte Nutzen und wenn das alle ist gibts erst wieder luxusextras, wenn es selbst finanziert werden kann.

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Ich meinte bis zum 25. Lebensjahr

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Hallo,

Ich finde das kann man so pauschal nicht sagen!

Wir sparen für unsere Kinder, wir haben 2 Söhne.

Ob ich Ihnen das Geld mit 18 aushändige weiß ich heute noch nicht, ich denke das kommt auf die Situation drauf an bzw. was mit dem Geld gemacht werden soll!!

Grundsätzlich bin ich/ wir der Ansicht das unsere Kinder solange von uns unterstützt werden bis sie auf eigenen Beinen stehen und wie unsere finanzielle Situation das natürlich zuläßt!!!

Das heißt wer Leistung bringt wird unterstützt, wer nichts tut eben nicht!!

lg paja

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Für die Kinder sparen ist definitiv (schon früh) sinnvoll:

Während der Schulzeit kann man ihnen Sachen wie Klassenfahrten ermöglichen.

Nach dem Schulabschluss evtl. einen Auslandsaufenthalt mit Sprachkurs.

Wenn sie Interesse haben, kann man sie auch beim Studium unterstützen (Wohnung einrichten, Studiengebühren etc.) - da sehe ich allerdings schon den ersten zeitpunkt gekommen, um sich selbst etwas (bspw. durch Jobben als Kellner nebenher) dazuzuverdienen. (etwa für die Miete).

Hat man dann eine solide Ausbildung und evtl. schon eine Anstellung gefunden, würde ich das gesparte Geld auch aushändigen, wenn es an größere Investitionen wie etwa ein Auto, eine Wohnung oder Unterstützung für den eigenen Nachwuchs geht.

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Hallo,

das was du möchtest ist ein nettes zu Brot. Der Gesetzgeber sagt, dass du eine Ausbildung finanzieren musst, also hängt es vom Bildungsweg deines Kindes ab wie lange das Ganze geht.

LG Reina

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Einem 18jährigen 20 000€ zur Verfügung zu stellen halte ich für schwierig, je nach Charakter des Jugendlichen ist das Geld innerhalb weniger Wochen auf den Kopf gehauen.
Mir war es nur wichtig, dass meine Kinder direkt Geld für den Führerschen bekamen.

Ich würde Geld sparen, aber die Verwendung trotzdem noch lenken und zB etwas ausschütten wenn ausgezogen wird für eine Einrichtung oder vielleicht ein Auto für den Weg zur Uni. Je nachdem wie wichtig es ist sich zB auf Schule oder Ausbildung zu konzentrieren bzw wie zeitintensiv das gerade ist bekommen meine Kinder neben der Grundsicherung noch Taschengeld.

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Fazit:

Meine Kinder werden von mir so lange finanziell unterstützt bis sie eine vernünftige Ausbildung abgeschlossen haben. Aber auch nur solange sie dran bleiben. Eine "Auszeit" muss selbst finanziert werden.

Meine beiden Großen benötigen übrigens ganz unterschiedliche Unterstützung.

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Nein für meinen Kinder ( resp. Auf ihren Namen) sind keine Gelder angelegt. Absichtlich!

Ich finde es ist für junge Menschen viel zu früh mit 18 oder Mitte 20 über größere Summen zu verfügen.

Meine Kinder sind so erzogen, das sie sich das was sie benötigen selbst erarbeiten, seit sie 16 Jahre alt sind. Und das tun sie auch....

Meine Tochter zieht nun in 2 Monaten aus, da bekommt sie Unterstützung in so fern, das ich jetzt den Makler und die Kaution überwiesen habe, einrichten kann sie sich von ihrem , recht hohen, Ersparten.

Sie werden eines Tages entweder nett erben, oder ich werde nach und nach Schenkungen machen. Mal sehen!

An meinem Ex habe ich live erlebt, das es für Kinder besser ist sich im Leben ihre Erfolgserlebnisse selbst zu schaffen, anstatt von Mama und Papa den Zucker in den Hintern geblasen zu bekommen

Von daher, ich finde die Vorgehensweise Deiner anfreunden zielführender!

Agathe

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Seh ich genauso.

Ich habe zu meinem 18. Geburtstag von der Familie ein Auto geschenkt bekommt, welches ich leider nach einem Jahr komplett gehimmelt habe.

Dann musste ich mir ein Neues besorgen und es selbst finanzieren.#schein

Seit ich 13 Jahre alt bin, verdiene ich mir etwas dazu ... als es an den Auszug mit 19 Jahren ging, war ich gerade ausgelernt und habe mir ALLE Möbel selbst gekauft.

Lediglich für die Küche habe ich einen "Familien-Kredit" bekommen.

Ich bin im Nachhinein froh, dass ich mir das alles selbst ermöglicht habe und mir nicht alles bezahlt wurde und tatsächlich sagen kann: das hab ICH bezahlt. MEINS.

#pro

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Die Wahrscheinlichkeit dass das so nicht funktionieren wird ist hoch. Du musst eine Ausbildung finanzieren, und wenn du mit 18 20 k schenkst dann ist das nett aber nicht befreiend von dieser Pflicht. Außerdem kann das einfach zu wenig sein, das Geld reicht ja auch bei sparsamer weise maximal drei Jahre - nach heutigen kosten.

LG

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Die 20.000€ waren nur als Beispiel gedacht, dass man damit heute und auch in 20 Jahren nicht mehr weit kommt weiß ich ja.
Ich dachte mir, dass wir pro Kind jeden Monat 200€ sparen und bei 18 Jahren sparzeit kommt da schon eine nette Summe zusammen...

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Hallo

200 Euro Pro Kind jeden Monat?

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Hallo

Wir haben für unseren Sohn zur Geburt eine Summe festgelegt und zahlen monatl. was auf ein Sparbuch ein.
Zudem wird er von uns solange unterstützt, bis er mit Studium/ Ausbildung fertig ist

Bianca

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"Und wenn das Geld aber aufgebracht ist, muss er oder sie selbst dazuverdienen unabhängig davon ob Studium oder Ausbildung schon fertig sind, also wenn es mit 18 z.b 20.000€ gibt und es wird alles für ein Auto o.ä ausgegeben hat er/sie dann Pech gehabt und muss sich zusätzlichen Luxus selbst verdienen."

"Pech" wirst Du dann haben, da Du Dein Kind bis zum Ende seiner ersten Ausbildung unterstützen musst. Dein Kind kann Dich auf Unterhalt verklagen.

"Mein Ziel ist, dass mein Kind lernt was es heißt mit Geld zu "arbeiten". "

Das kann Dein Kind ja auch. Es erhält Taschengeld, mit dem er sich Wünsche erfüllen kann( Sticker, Handy, Party, Mofa-Führerschein...). Den Umgang mit Geld sollte Dein Kind bis 18 Jahren gelernt haben. Später kann er ja Zeitungen austragen, um Geld dazu verdienen zu können.

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Hi,
da wir 3 Geschwister waren, hatten meine Eltern eine Aussteuer-Versicherung für uns Mädchen und für den Sohn, eine Ausbildungsversicherung.

Das Geld gab es mit 25 Jahren, bzw. Hochzeit.

Ich fand das schön. Ich hatte gerade mit dem Freund einen Bauplatz gekauft, und so war ALLES bezahlt.

Meine Jungs haben auch was auf der Bank laufen, wo monatlich und das Weihnachts- und Geburtstagsgeld drauf kommt. Der Kleine hat vom Patenonkel noch ein Führerscheinsparen vom ADAC.

Auch heute geben unsere Eltern "Lieber mit der warmen Hand". Das hat nichts mit Zucker in den Arsch blasen zu tun, oder mit "muss im eigenen Schweiß das Geld verdienen".

Als wir den Putz fürs Haus zusammengespart hatten, hatten meine Eltern spontan die Hälfte bezahlt. Das selbe Geld, auf den Cent genau gab es für die Schwester. Die brauchten ein neues Auto, und waren auch sehr froh.

Es kann doch jeder halten wie er will. Jeder ist ja auch anders groß geworden. Meine Freundin, wurde mit 18 Jahren aus dem Elternhaus geekelt und hatte aus dem Azubi-Gehalt keinen Cent.

Sie spart mehr als jeder andere für die 2 Kinder, nicht das sie mal, aus irgendwelchen Gründen, mal mit nichts da stehen.

Zur freien Verfügung bekommen Ihre, so auch unsere mit 18 Jahren das Geld nicht. Es muss schon für was "Sinnvolles" ausgegeben werden. Führerschein, Auto, erste Wohnungsseinrichtung usw.

Gruß Claudia

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