E.on.....Ist das wirklich rechtens?

Hi,

also ich hab vor ein paar Tagen eine Mahnung von E.on bekommen und der stand auch gleich netterweise, dass es die letzte ist und sie meinen Anschluss sperren, wenn ich nicht bezahle. Als ich den offenen Betrag gesehen habe, bin ich fast aus den Latschen gekippt. Es sollen knapp 700€ offen sein. #schock

Ich muss dazu sagen, dass ich die ganze Zeit einen Dauerauftrag laufen habe und die monatlichen Raten somit nachweislich immer gezahlt habe.

Habe dann bei E.on angerufen und die nette Frau am Telefon hat dann auch gleich in ihren PC geschaut und mir auch bestätigt, dass ich die Mahnungen davor sowie die letzte Jahresabschlussrechnung wohl nicht bekommen habe, denn sie wurden zu einer falschen Adresse geschickt. Sie konnte auch sehen, dass ich E.on schon vor längerer Zeit die richtige Adresse mitgeteilt hatte, so dass der Fehler mit den falsch zugestellten Mahnungen eindeutig auf deren Kappe geht.

Sie hat jetzt eine Mahnsperre bis 8.2 gesetzt und mir die Abschlussrechnung zugeschickt. Laut dieser Abrechnung hätte ich ca. 180€ nachzahlen müssen...damit hätte ich ja leben können.

Das Problem ist allerdings, dass E.on zu spät abgerechnet hat (das hat sie mir auch so am Telefon gesagt) und somit mein letzter Abrechnungszeitraum nicht von April bis April geht, sondern bis Nov. Demzufolge geht mein aktueller Abrechnungszeitraum von Nov bis April und dann wird neu abgerechnet. Ich zahle also jetzt 5 Abschläge statt normalerweise 11 und die sind jetzt natürlich extrem hoch(180€ im Monat).

Da ich die Mahnungen nicht bekommen habe und natürlich auch nicht wusste, dass die monatlichen Gebühren hochgeschraubt wurden, ist jetzt natürlich einiges zusammen gelaufen...sprich knapp 700€ +180€ für Feb und dann im März nochmal 180€. Im April wird ja neu abgerechnet.

Jetzt meine eigentlich Frage...Ist das denn alles rechtens so? Ich meine, können die einfach auf 5 Abschläge im Jahr gehen? Es ist ja nicht meine Schuld, dass die zu spät abrechnen. Habe ja bis jetzt immer gezahlt und jetzt häng ich in dem Mist drin. Ich bin Azubi und ich hab keine Ahnung wie ich das jetzt stemmen soll...

LG

Hallo,

wenn E.on mit schuld ist und das auch eingesteht, dann sollte zusammen an einer für dich akzeptablen Lösung gearbeitet werden. Ich würde denen erklären, dass du so hohe Beträge als Azubi nicht stemmen kannst und gleichzeitig eine alternative Ratenzahlung anbieten. Ich denke nicht, dass E.on das ablehnt.

Grüße Abo55

PS: Bei uns flatterte vor einem Jahr ein Wisch von EnBW rein. Dort stand, dass wir knapp 3000 EUR zahlen sollten, da sie einen Wasseranschluß seit 2007 vergessen zu berechnen hatten. Schön und gut, nachdem wir uns auch mit einem Anwalt (was ist rechtens) besprochen hatten, haben wir am Telefon angeboten den Betrag über ein Jahr in Raten abzubezahlen. Im Gegenteil, die waren dankbar, dass wir eine Lösung hatten und sie - wenn auch nochmal ein Jahr später - an ihr Geld kommen.

Ruf nochmal bei Eon an und sage denen das du azubi bist und das alles nich so zahlen kannst.
Mach ihnen einen Vorschlag damit, wie du das alles bezahlen kannst.
Und in den Firmen ist es eigentlich so, dass du ja mit deiner Kundennummer auch dein Konto bei der Firma hast.
Sprich wenn du jeden Monat immer ein Teil des Abschlags zahlst dann ist das bei denen wenn der Abschlag fällig ist als eine Summe aufgelistet.
Sprich wann du genau das Geld überwiesen hast oder wie ist denen dann auch egal.

Aber anrufen, nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

LG

Hat es dich nicht gewundert, das du weder zur Nachzahlung aufgefordert wurdest, noch ein Guthaben bekommen hast?

Ehrlich gesagt nicht. E.on lief die ganze Zeit über meinen Exfreund bzw und ich hatte da keinen Überblick. Hab es dann nach der Trennung auf mich umgemeldet und weiter die Raten bezahlt. Und da ja nichts an Post kam, dachte ich, alles wäre in Ordnung.

Gehe zu Deinem zuständigen Amtsgericht und bitte um einen Beratungsschein (kostet Dich lediglich 10 €) oder fülle das online aus und schicke das mit Deinen Verdienstunterlagen zum Amtsgericht.
Dann erfährst Du, ob das Amtsgericht die Kosten übernimmt.
Hast Du nen ok: Anwalt suchen.

Parallel schickst Du Eon ein Schreiben, dass Du das einem Anwalt übergeben wirst, und sie sich bitte nochmal zu der Sachlage äußern sollen.

Rede aber genau so: Ich WERDE das einem Anwalt übergeben, sofern von Ihnen keine andere Stellungnahme kommt.
Nicht dass die das aussitzen, und Du bekommst keine Beihilfe und kannst den Weg evtl. nicht gehen.
Dann hättest Du nur Zeit gewonnen, aber vielleicht noch Kosten in die Höhe getrieben.

Was vielleicht auch geht, eine Ratenzahlung mit Eon vereinbaren.
Energiekonzerne machen das ziemlich gern.
Besser, als wenn sie jahrelang aufs Geld warten.

Lg
SE

"Ich bin Azubi und ich hab keine Ahnung wie ich das jetzt stemmen soll..."

Die Forderung an sich wird schon rechtens sein. Und wenn du den Betrag nicht in einer Summe zahlen kannst, solltest du um Ratenzahlung bitten. Wird die abgelehnt, würde ich mich mit einem entsprechenden Brief an die Geschäftsführung wenden, denen schildern, wie das zustande gekommen ist, und erneut um Ratenzahlung bitten.

Ich kapier den Sachverhalt nicht.

Du hast Abrechnungen erhalten die bis einschl. November 2011 eine Nachzahlung in Höhe von 180,-- vorsehen.

Von welchem April bis welchem November geht die Abrechnung?

Wie können seit November bis jetzt 700,-- aufgelaufen sein? Je 180,- für Nov 2011 bis Jan 2012?

Und was heißt "5 Abschläge im Jahr"? Du sollst doch anscheinend weiterhin monatlich zahlen?

Verlangt Eon die zukünftige ungefähren Jahreskosten in nur 5 Monatsraten weil es "übersehen" wurde, dass die Kosten nicht in 1 sonder 1 1/2 Jahren anfielen? Dann musst Du die Abschlagsraten anpassen lassen.

Hi,

also das Probelm war einfach, dass E.on zu spät abgerechnet hat. Also als Beispiel...mein letzter Abrechnungszeitraum ging von April bis April..aber anstatt dann abzurechnen wurde erst im Nov abgerechnet. Also zahle ich jetzt praktisch meinen Jahresverbrauch in 5 Abschlägen anstatt in 11. Und im April wird dann neu abgerechnet. Ab dann werde ich auch wahrscheinlich weiter meinen monatlichen Beitrag zahlen, den ich vorher auch schon hatte..

Eon nimmt doch anscheinend die Kosten für ca. 1 1/2 Jahre als Berechnung für die jährlichen Kosten und die darauf beruhenden Abschläge.

Dann musst Du also auf Anpassung der Abschläge drängen.

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