Haus verkaufen und anderes Haus kaufen

Hallo zusammen!

Wir haben vor etwas über ein Jahr (Ende November 2010) ein kleines Haus günstig geschossen.

Wir haben es voll finanziert und noch einen Renovierungsbetrag aufgenommen und ein Darlehen von insgesamt € 72000,-- bekommen.
Das Haus ist sehr klein und wir tragen uns schon länger mit dem Gedanken, es im nächsten Jahr auszubauen. Das haben viele in der Nachbarschaft gemacht und ca. € 60000,-- reingesteckt und haben die Wohnfläche von ca. 70 qm auf das doppelte vergrößert.
Allerdings könnte man ja auch das Haus verkaufen und ein größeres kaufen.
Da wir neue Fenster eingebaut haben, Steingut in Flur und Küche und in den anderen Räumen Laminat gelegt haben und eine neue Küche drin ist, werden wir wohl mehr bekommen als wir bezahlt haben (€ 60.000,--).
Wenn man das über ein und dieselbe Bank abwickelt (Haus verkaufen, neues Haus kaufen), ist das ohne große finanzielle Einbußen möglich?
Wird der Erlös vom alten Haus genommen und der Kredit dann auf den Betrag des neuen Hauses aufgestockt oder wie läuft das?
Ist das überhaupt ratsam?

Über Antworten freue ich mich!

LG
bruchetta

wie ds mit dem darlehen ist, kann ich dir nicht sagen (ob du für das eine dann vorfälligkeitsentschädigung zahlen mußt und für das andere dann einen neue vertrag brauchst usw)
da solltest du dich bei der bank erkuindigen und auch überlegen, ob es nicht dennoch sinnvoll ist, sich ander angebote einzuholen

allerdings muß ich sagen, sehe ich durchaus ein problem. du müßtests ja in etwa gleichzeitig dein neuens haus kaufen und das alte verkaufen.
das kann gut klappen, wenn du ein attraktives haus in einer attraktiven gegendzu einem attraktiven preis verkaufst- sollte das nicht so sein, kan nes u:u, zu monatelanger doppelbelastung führen für euch (darlehen von beiden häusern, dei dann bedient werden müssen)

bei einer 100% finanzierung (oder sogar noch mehr?) könnte dsa sicehr ein problem werden, oder?!

Hallo,

#und ca. € 60000,-- reingesteckt #
#mehr bekommen als wir bezahlt haben (€ 60.000,--)#

Das ist aber eine Milchmädchenrechnung - das bezahlt dir keiner.

freundliche Grüsse Werner

1. die Nachbarn haben im Schnitt € 60,000,-- für den Ausbau investiert.
2.. Unser Haus hat € 60.000 gekostet.

Es ist zweimal der gleiche Betrag, wo ist die Milchmädchenrechnung?

Ich bin davon ausgegangen, dass du bereits Reparaturen für 60.000 zusätzlich zum Kaufpreis gemacht hast. War wohl ein Missverständnis.

sorry wieso kauft man denn so ein minihaus, beginnt es auszubauen und dann fällt einen ein dass es zu klein ist??

ich dachte einen hauskauf muss man sich gut überlegen, vorallem wenn man es vollfinanziert.

aber anscheinend bin ich altmodisch.

Wir haben es noch nicht ausgebaut, werden wir aber auf jeden Fall, wenn wir kein anderes Haus kaufen. Das stand für uns aber schon immer fest.

warum habt ihr es denn überhaupt gekauft wenn ihr jetzt lieber ein anderes hättet?

ihr habt 60.000 bezahlt und der anbau würde nochmal 60.000 kosten?

dann hättet ihr doch gleich für 120.000 ein großes kaufen können?

sorry, ich steig da nicht ganz durch ;-)

Hallo,

auch ich trage mich mit dem Gedanken, ein 3-Fam. Haus zu kaufen und mein Reihenhaus zu verkaufen. Allerdings wohne ich schon 23 Jahre in meinem Haus.

Ich weiß nicht, ob bei so kurzer Zeit (wie bei dir) das Finanzamt nicht auch an einem Verkauf "mitverdienen" möchte. Man kann dir evtl. Spekulation unterstellen (bin mir aber nicht sicher, ob es das noch gibt)? Als wir gekauft haben, wurde uns ein Zeitraum von ca. 10 Jahren genannt, danach wäre das FA nicht mehr zu "beteiligen".

LG

Also die Spekulationsfrist von 10 Jahren greift nur bei einer Vermietung, nicht bei Selbstnutzung es Hauses!!

Danke,

da war ich mir eben nicht mehr so sicher!

LG

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Hallo,

Ihr könnt leider nicht davon ausgehen, dass ihr mehr bekommt, als das was ihr bezahlt habt. Eure Küche und der Bodenbelag muss dem Käufer nicht gefallen und er reisst es wieder raus. Die Fenster sind das einzige, wo man ein wenig ansetzen kann. Vermutlich werdet ihr dann noch auf einem Restdarlehen sitzen bleiben.

Auch fallen bei einem neuen Haus wieder etwa 10 % Gebühren an. Ihr müsst mit der Bank einen neuen Kredit abschließen, weil auch auf diese die Grundschuld eingetragen wird. Auch werdet ihr nicht so einfach aus dem alten Kredit rauskommen.

Außerdem zeitgleich ein neues Haus zu finden und das alte zu verkaufen, ohne vorübergehend in eine Mietwohnung zu ziehen, ist äußerst unwahrscheinlich.

LG
Sini

Hi,

Es muss nicht mit Gewinn verkauft werden, diese Zeiten haben sich leider geändert.
Das ist wie ein Neuwagen, kaum gekauft und Nummernschild angeschraubt und schon eine Wertminderung vo. Mehreren tausend Euro.

Auch wenn Küche neu ist....sie ist gebraucht.

Und laminat ist nicht für jeden ein Traum......

Ich würde vielleicht zuerst mit der Bank reden, dann über eine Zeitung anbieten und schauen ob Interesse da ist.
Grüße
Lisa

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