Mit Minusstunden in den Mutterschutz

Hallo!

Ich bin derzeit als Vollzeitkraft in einem ambulanten Pflegedienst angestellt. Anfang dieses Jahr wurde ich aus einem Team heraus genommen und hatte vorübergehend nicht genug Arbeit für eine volle Stelle. Dadurch bin ich mit meinen Stunden ins Minus gerutscht. Hinzu kam, das mein neuer Patient kurz darauf für längere Zeit im Krankenhaus war und ich einige Wochen kaum noch Dienste zugeteilt bekam. Ich habe mich in dieser Zeit mehrfach bei meinem Arbeitgeber gemeldet und ihn gebeten, wenigstens vorübergehend einen anderen Einsatzort für mich zu finden. Dies hat er nur bedingt in Anspruch genommen.

Nun stehe ich kurz vor meinem Mutterschutz (Beginn am 9.11.) und sehe keine Möglichkeit mehr, die inzwischen rund 150 Minusstunden bis dahin wieder aufzuholen. Meinen Vorgesetzten ist dieser Status bekannt, er hat sich aber bisher weder zu einer Lösung bemüht, noch dahingehend geäußert, was aus diesen Minusstunden werden soll.

Verfallen diese Minusstunden irgendwann automatisch? Oder kann es mir passieren, dass sie vom Gehalt abgezogen werden? Hat jemand von euch bereits eine ähnliche Situation erlebt?

Ich würde mich über eure Meinungen oder Erfahrungen freuen.
Viele Grüße

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Minusstunden sind unzulässig.

Ich habe das auch durch ...
Ich arbeite als Krankenschwester im Nachtdienst...
als ich schwanger war,musste ich ja in d.Tagesdienst
wechseln...
Meine Chefin hat mir "wunderschöne" Dienstpläne geschrieben...
ich hatte als ich in d.Mutterschutz ging ca. 120 Minusstunden...
Ich habe sie Monat für Monat darauf angesprochen ...
nix passierte.
Sie hat den Dienstplan grundsätzl. auf Minusstundenbasis geschrieben...

Nach d.Elternzeit fing ich dann mit 120 Minusstunden an zu arbeiten...
ich habe mich erkundigt ,es ist NICHT ZULÄSSIG ...
So durfte sie die Minusstunden schön "behalten" ,ich musste sie
nicht nacharbeiten...

Die AG versuchen es halt immer wieder ....

Die gleiche Situation hatte ich dann noch einmal ...ich fing nach der Elternzeit dann mit 30h die Wo an zu arbeiten...
Unsere Nachtschichten gehen 10 h ....
Sie hat mir immer nur 5 Nächte in d.Doppelwoche eingetragen...
ich hätte ja 6 Nächte gebraucht um auf meine Stunden zu kommen...
ich hatte dann wieder schön Minusstunden angesammelt ...
Sie hat es dann nach d. 2. Elternzeit wieder versucht ....
Sie war nämlich bockig *gg* ...
Sie fragte mich ,ob ich in meiner restl. Elternzeit schon mal 2 Nächte zum Einarbeiten kommen würde ...klar,kein Problem...haben dann geschaut ,wann es passt ...
Ich fragte sie dann ,wann sie mir d. 20 h dann im Dienstplan "festhalten" möchte ....daraufhin meine meine Chefin doch ernsthaft ,ich hätte ja
noch Minusstunden u. diese 20h würden verrechnet ...
Da war ich richtig sauer.
Ich hab's mir nicht gefallen lassen ...
Die Minusstunden wurden fallen gelassen,die 20h habe ich natürl.
bezahlt bekommen...



Ich habe folgende Passage ergoogelt:

Weit verbreitet ist der Eintrag von Gut- oder Minusstunden im Dienstplan. Doch Vorsicht: Gutstunden entsprechen dem MTV und geben für 3 Monate eine große Flexibilität. Minusstunden sind hingegen unzulässig. Sie müssen den Mitarbeiter so einsetzen, dass er zum Monatsende mindestens die vereinbarte Arbeitszeit geleistet hat. Wenn Sie ihn für weniger Stunden eingeteilt haben, ist das Ihr Risiko und der Mitarbeiter hat für diesen Monat Anspruch auf vollen Lohn. Übertragene Minusstunden könnte er später mit Erfolg einklagen.

LG Kerstin

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