Beschäftigungsverbot bei Außendiensttätigkeit

Hallo,
ich habe diese Frage bereits im Schwangerschaftsform gestellt, aber so ne richtig Antwort nicht erhalten.

Ich arbeite im Außendienst und fahre im Monat ca. 2000-3000 km.
Die Arbeit ist extrem stressig. Die Stelle ist neu und ich soll sie aufbauen.
Deswegen ist mein Chef auch ganz und gar nicht begeistert von meiner Schwangerschaft und meine Kollegen lassen mich das auch gut merken.
Weiß jemand wie es mit einem BV aussieht bzw. eine Versetzung in den Innendienst (wobei es da nicht unbedingt abnimmt mit den Unfreundlichkeiten des Chefs und der Kollegen).

Danke

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hi,

soweit ich weiß, ist streß kein grund für ein beschäftigungsverbot. und autofahren auch nicht - soweit es die gesundheit zulässt (ich konnte/durfte meist nicht wg massiven kreislaufproblemen wg extremem erbrechen in der ganzen ss).

mit den unfreundlichkeiten wirst du leben müssen bis du in den muschu gehst - bist schwanger und nicht krank ;-)... nur eigentlich darfst du keine überstunden machen... das wäre evtl. der einzige grund, weshalb dein chef dich in den innendienst versetzen könnte.

erkundige dich doch mal bei deinem frauenarzt!

gruß
kim

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hab jetzt das hier gefunden (falls es für noch jemand interessant ist):

Eine Tätigkeit mit einem Personenwagen im Außendienst wird nach gängiger Rechtsauffassung nur dann von dem Beschäftigungsverbot des § 4 Abs. 2 Nr. 7 des Mutterschutzgesetzes - MuSchG erfasst, wenn die reine Fahrzeit mehr als 50% der täglichen Arbeitszeit ausmacht. In solch einem Fall ist eine Beschäftigung auch mit einem handelüblichen Dienst-Pkw nach Ablauf des 3. Schwangerschaftsmonats nicht mehr zulässig. Als Beförderungsmittel sind im mutterschutzrechtlichen Sinn alle Arten von Fahrzeugen anzusehen, mit denen Personen oder Waren zu Lande, auf dem Wasser oder in der Luft „befördert“ werden. Darunter fallen z. B. Busse, Straßenbahnen, Lkw, Lieferwagen, Gabelstapler, Schiffe und Flugzeuge.

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