Trennung, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Kind

Hallo, mein Lebensgefährte und ich haben einen mittlerweile fast vierjährigen Sohn. Wir waren schon einmal getrennt, ich bin mit meinem Kind in meine Heimatstadt zurückgezogen. Dort sind wir auch gemeldet. Dann haben wir einen Neuanfang gewagt, diesen habe ich beendet und wollte Anfang dieser Woche eben mit meinem Sohn wieder in meine Heimatstadt ziehen. Letzten Donnerstag ist er mit der Polizei einmarschiert, ich habe einen Platzverweis bekommen. Diese haben das Jugendamt eingeschaltet, wegen Kindeswohlgefährdung. Es war eben nicht komplett aufgeräumtbringt ein geplante Umzugmit sjch. Mein Lebensgefährte hat richtig schlecht geredet, ich bin seit gestern zurück, er hat meinem Kind Dinge eingeredet, die einfach nicht stimmen. Ebenfalls hat er Dinge dem JA gesagt,die nicjt der Wahrheit entsprechen. Er hat auch bereits das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht eingefordert und möchte dass ich ausziehr,ohne kind. Wir sind noch in der Heimatstadt gemeldet, jetzt möchte er mein Kind aber hier in einer Kita anmelden. Wie stehen meine Chancen, dass ich mein Kind jemals wieder bekomme? Was kann ich tun? Am Montag müssen wir zusammen beim Jugendamt erscheinen, was kann ich da sagen, was hilft mir weiter? Er hat seine Meinung eben komplett geändert, und jetzt diese Nummer durchgezogen, damit wir nicht gehen, obwohl es anders besprochen war. Mir scheint das Jugendamt aber derzeit nicht zu glauben..Tipps für mich?
Danke

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Es ist nicht dein Kind, es ist euer Kind!
Ihr solltet eine Lösung finden, die für das Kind die Beste ist.

Wer hat das Sorgerecht?

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Beide. Aber stellt falsche Tatsachen dar und ich habe mittlerweile Notizen gefunden das es geplant war von ihm.

3

EUER Kind!

Wenn ihr beide das gemeinsame Sorgerecht habt, dann habt ihr automatisch das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht!

Er hat die selben Rechte wie du.

An deiner Geschichte scheinen Fakten zu fehlen.

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Oh gott, selbiges gilt dann bitte aber ebenfalls für ihn, mal eben so einen Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht loszubrechen und das Jugendamt zu informieren ist schon keine Kleinigkeit und ziemlich daneben, da gibt es auch andere Wege sich zu einigen, zumal die TE ja schrieb, dass er kein Problem mit dem Umzug hatte.
Wie weit sind die Städte voneinander entfernt? Ob ihr hier als Eltern noch eine Einigung findet ist fraglich.

Bei einem Antrag auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht sind deine Sorgen schon begründet. Vielleicht kann man ihn da bei dem Gespräch noch dazu bringen den Antrag fallen zu lassen.
Kommt es vor Gericht, bist du hoffentlich anwaltlich gut vertreten und dann wird halt geprüft wie die Betreuungssituation aussieht und ob der Umzug seinen Umgang erschwert usw. Das Jugendamt befragt ein Verfahrensbeistand käme hinzu usw.
Schon eine richtig große Nummer von deinem Ex.
Am besten wäre man bringt ihn zur Vernunft den Antrag fallen zu lassen aber im Gegenzug musst du eben auch bestätigen können, dass sein Umgangsrecht zu dem Kind sich nicht verkürzt oder verschlechtert. Wäre dem so könnte man den Vater zwar ein Stück weit verstehen aber um zu prüfen wer wie im Recht ist haben wir hier zu wenig Infos ist auch nicht unsere Aufgabe.

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Nimm Dir unbedingt einen Anwalt.

Ich verstehe nicht, was da gelaufen ist. Platzverweis? Von wo?
Kind ist in deiner Heimatstadt gemeldet, lebt also offiziell gar nicht bei ihm?

Anwalt! Und in keinem Fall ohne Kind gehen, damit werden Fakten geschaffen.

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