Denke an Trennung - möchte aber meinen Sohn nicht "hergeben "

Ich denke aus diversen Gründen an Trennung.
Mein Sohn ist ein Jahr alt, der Papa hat selten Zeit für uns, das Studentenleben ist ihm doch etwas angenehmer, er hat immer viel Belastung durch die Uni und den Nebenjob (ich arbeite 30 std die Woche u kümmere mich sehr häufig alleine um unseren Sohn, auch wenn Papa da ist, denn der muss sich dann erholen oder mt Freunden etwas unternehmen).
Wenn es auf eine Trennung hinauslaifen sollte, möchte er das Wechselmodell, eine Woche bei mir, eine Woche bei ihm. Alleine der Gedanke daran zerreißt mir das Herz. Ich weiß gar nicht so wirklich was ich eigentlich hören möchte - sagt mir einfach eure Meinung dazu.

Sry dass ich so doof frage - wieso sind zwei, drei Tage Wechsel besser?

Lies mal den Artikel, wenn du ihn findest.
Ob jetzt 2/3 Tage gut sind weiß ich nicht, aber eine Woche ist für ein so kleines Kind zu lang.
Wir sind ab 4 auf den Wochenwechsel gegangen.

https://m.urbia.de/magazin/familienleben/trennung-und-scheidung/trennung-unser-kind-hat-zwei-zuhause

Hier ist der Artikel...

Danke 😊

Dann lebt doch erst mal "Wechselmodell" bevor ihr euch räumlich trennt. Wenn er sich "so" eine Woche kümmern muss, so richtig von früh bis spät und in der Nacht, wird er doch erst mal merken, ob er überhaupt schafft, eine Woche am Stück auf seine Freiheiten und Freunde zu verzichten. Und dann schaut ihr mal weiter.

LG

Das wollte ich auch gerade schreiben.

Ich bin nicht per se gegen das Wechselmodell. In der Familie haben wir auch einen Fall, wo es gut klappt. Habe aber oftmals den Eindruck, dass manche Männer das erstmal in den Raum werfen, weil sie wissen, was der Gedanke daran in den Müttern auslöst und sie sie so weiter an sich binden.

Super Antwort#pro

So wie du ihn beschreibst, wäre meine größte Angst, dass der kleine bei ihm nicht richtig versorgt ist...klingt so als regelst du alles in seinem Leben...Essen, schlafen gehen etc.. Weiß dein mann darüber überhaupt bescheid?

Als aller erstes solltest du an deiner Einstellung arbeiten.

Es ist EUER Sohn, NICHT DEIN Sohn.

Stimmt u ich würde mir wünschen, dass er mehr zeit mit ihm verbringt.

Richtig! Gemeinsames Kind, gemeinsame Verantwortung! Mit zeugen allein ist es nicht getan.

Dann probiert es mit dem Wechselmodell.

Wer es probiert, kommt da in der Regel nicht mehr raus, auch dann nicht, wenn das Kind Auffälligkeiten zeigt. Es sei denn, es besteht ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern. Scheint hier aber nicht der Fall zu sein.

Toller Beitrag! Ehrlich, selbstkritisch, reflektiert! Dein Sohn hat eine tolle Mutter!

#blume

Lass dich nicht brainwashen. Ein Wechselmodell für Kleinkinder ist gesundheitlich äußerst bedenklich.
Herzliche Einladung in unsere Gruppe https://www.facebook.com/groups/1870196346588645/.

Sorry, aber wer das Befinden von getrennten Vätern als "widerliches Mimimi" abtut, der hat sich grundsätzlich diskreditiert. Dass du Forschungsergebnisse unterschlägst, die zu ganz andern Befunden kommen, muss man dabei gar nicht mehr erwähnen.

Was die auf facebook treibt ist einfach nur gruselig.

In diese Gruppe kommt man aber nur, wenn man gegen das Wechselmodell ist, da wird man wohl kaum hilfreiches bekommen...

Top Diskussionen anzeigen