Austausch gesucht: Kinderwunsch und Endometriose

Hallo ihr Lieben,

im Oktober 2018 wurde die Endometriose bei mir entdeckt. Im November 2018 wurde ich dann operiert. Mein Frauenarzt sagte dann direkt: wenn Sie Kinder haben möchten, warten Sie nicht länger. Ich habe aber zum Januar 2019 den Job gewechselt und habe mich dann doch entschieden, noch etwas zu warten. Ende April 2019 habe ich dann meine Spirale ziehen lassen und schwupps, im zweiten Zyklus danach war ich schon schwanger. Wir haben uns sehr gefreut, aber leider war es nach sechs Wochen schon wieder vorbei. Und dann habe ich einfach sehr lange gebraucht, mich wieder besser zu fühlen.. letztendlich versuchen wir es erst jetzt wieder. Aktuell sind wir im 5. Übungszyklus. Den ES bestimme ich mit Ovus. Ich bin "erst" 28 Jahre alt, habe aber durch die Endometriose das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt und es dann irgendwann (gefühlt: ganz bald) einfach nicht mehr möglich sein wird, schwanger zu werden. Daher ist halt sehr viel Druck dahinter. Geht es einer von euch ähnlich? Ich habe nicht so wirklich jemanden, mit dem ich darüber sprechen kann. Lese jetzt seit ein paar Tagen hier mit und dachte, ich versuche es einfach mal..

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Also ich kann dir nur empfehlen zum Osteopathen und zur TCM zu gehen. Meine Bauchspiegelungen waren alle katastrophal und seit Sommer gehe ich den Weg der alternativen Medizin und siehe da, das Ergebnis der Bauchspiegelung im September ist spitze.
Schwanger bin ich noch nicht, sind im 12. Zyklus fürs zweite, aber ich glaube vorm Sommer konnte ich gar nicht schwanger werden. Weiß nicht. Bei mir waren die Eileiter immer direkt zu

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Hey,

danke für deine Antwort!

Seit der Bauchspiegelung vor zwei Jahren habe ich eigentlich gar keine Endometriose-Beschwerden mehr. Ich mache mir halt nur Sorgen, dass ich jetzt schon zu lange gewartet haben könnte. Danke für die Anregungen mit TCM und Osteopathie! Und euch viel Erfolg! 🍀

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Auch wenn man keine Beschwerden hat, kann sie weiter wachsen und die Eileiter verkleben

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Hey meine Liebe, ich kenne das alles sehr gut. Ich hatte im November 2018 einen frühen Abord und bin dann nicht wieder schwanger geworden. Im November 2019 sind mein Mann und ich dann in die KiwuKlinik gegangen. Es war soweit alles in Ordnung und es sollte eine Insemination gemacht werden. Vorab erneuter Ultraschall: Polyp in der Gebärmutter und ein mit Flüssigkeit gefüllter Eileiter. Also musste ich zur Bauchspiegelung. Als ich aufgewacht bin, teilte man mir mit, dass ich auf der rechten Seite so stark Endometriose hatte, dass man mir beide Eileiter entfernen musste. Den Linken ja sowieso. Es war schon mit der Darmwand verwachsen und ganz schlimm. Ich habe es nicht gemerkt und im Ultraschall konnte man es nicht sehen. Ich kann dir nur raten, in die Kiwu zu gehen, falls du da noch nicht bist. Jetzt habe ich meine 1. IVF hinter mir. Befruchtung war erfolgreich. Montag bekomme ich zwei Eizellen eingesetzt und hoffe, es wird was. Drücke dir die Daumen ✊🏼 Meld dich gern, wenn du Fragen hast 😊

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Was ich damit auch sagen wollte. Geschädigte Eileiter verhindern sehr oft eine Einnistung. Daher würde ich das abklären lassen 😊 mir hat man nach der Bauchspiegelung gesagt, dass ich nun beste Voraussetzungen hätte durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden.

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Hey und danke für deine Antwort!

Ich würde das auch gerne abklären lassen, befürchte aber, dass ich wieder weggeschickt werde, weil wir ja erst im 5. ÜZ sind und die Tatsachen mit der Endometriose und dem frühen Abgang letztes Jahr dann einfach außer Acht gelassen werden. Habe jetzt einfach mal einen Termin bei meiner FÄ vereinbart, der ist aber erst Mitte November.

Das klingt ja jetzt super bei dir - drücke euch ganz fest die Daumen! 🍀

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Hallo ☺️,
auch ich habe Endometriose. 2007 (da war ich 27) hatte ich eine Bauchspiegelung (Zyste etc wurde dabei entfernt-es war ziemlich massiv), danach habe ich bis 2018 die Pille genommen. Die Ärzte hatten mir 2007 das gleiche gesagt-nicht zu lange warten bei Kinderwunsch. Ich hab dann doch sehr lange gewartet & war schon 38 als ich die Pille abgesetzt habe🙄. Es hat 8 ÜZ gedauert (meine FA wollte mich nach 6 Monaten zur Bauchspiegelung schicken-ich wollte noch nicht, weil das auch Verwachsungen macht) und dann war ich schwanger. Was ich gemacht habe:1. war 2 mal bei der Osteopathie 2. war bei der Akupunktur (weil ich -berechtigterweise-Panik hatte, die Zeit läuft mir weg-kann dich also sehr gut verstehen. Die Akupunktur hat mich ruhiger gemacht u es wurden Nadeln zur Unterstützung der Einnistung gesetzt (aber ich wusste ja nicht, ob die Eileiter überhaupt frei sind etc). Bin dann durch die ganze Schwangerschaft noch dahin gegangen) 3. hab meine Blutwerte (Eisen, Vit D, Foldäure/B-vitamine, Selen) checken lassen (eigene Rechnung, aber nicht so teuer) 4. hab Fruchtbarkeits-Yoga gemacht (🙈 schau mal bei YouTube-das von damals find ich leider nicht mehr). 5. Nahrungsergänzungsmittel (gibt so Kombipräparate speziell bei KiWu. 6. hab auch mit Ovus getestet 7. hab mir irgendwann das AVA-Armband gekauft (das war hilfreich fand ich). Ob das alles geholfen hat oder was geholfen hat-ganz ehrlich ich weiß es nicht! Es gibt noch von einer Ärztin eine Seite (Google Endometriose-Heilung ist immer möglich-da kann man kostenlos Fragen stellen). Das war jetzt sehr lang... Aber ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es klappt (es hat ja schonmal geklappt-ein gutes Zeichen).Versuch ein bisschen den Zeitdruck rauszunehmen-du bist noch jung☺️ Bei Fragen gerne melden, Alles Liebe!!! (Ach und meine Kleine liegt gerade schnarchend neben mir)

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Danke auch dir für deine Antwort!

Super, dass es dann geklappt hat mit dem Wunder!
Bisher nehme ich nur Folio, wollte jetzt aber auch mal nach einem Präparat mit Eisen schauen, da ich eigentlich chronisch Eisenmangel habe. Vielleicht sollte ich dann auch mal ein Blutbild machen lassen. Von Fruchtbarkeits-Yoga habe ich noch nie gehört 😃, aber Yoga mache ich ganz gerne. Lieben Dank für deine vielen Tipps!

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