Ovulationsblutung- warum auf einmal?

Hallo ihr lieben,

Ich wollte mal fragen, ob jemand vielleicht aus eigener Erfahrung berichten kann bzw. eine Erklärung für mich hat (Termin beim Gyn hatte ich vor vier Wochen, mache aber Montag noch einen, da er im Urlaub ist).
Und zwar habe ich nun schon den dritten Monat in Folge, relativ starke Unterleibschmerzen ab ES, begleitet von einer leichten, bräunlichen Schmierblutung. Die Unterleibsschmerzen halten dann bis zur Mens an. Ich bin 37, verhüte seit über zehn Jahren ohne Hormone, habe drei Kinder entbunden und nie Zyklusunregelmässigkeiten gehabt. Warum ist es plötzlich so?

Liebe Grüße
Tinkerbelle

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Hallo Tinkerbelle,
ich schreib dir einfach mal, was bei mir seit einigen Monaten so los ist. Ich bin 36, keine Kinder, hormonfrei verhütend seit auch 10 Jahren. Mein Zyklus war in all den pillenfreien Jahren und auch vor der Pille super regelmäßig. Periodenschmerzen kannte ich nicht. Selten hatte ich leichte Eisprung-Rückenschmerzen. Ab ca. 30 fing es an, dass ich immer wieder mal Brustspannen max. 1 Woche vor Mens hatte, von Jahr zu Jahr zunehmend. Dieses Jahr im Januar kam dann der Bruch. Von den jahrelang genau 27-Tage-Zyklus kamen Zyklen zwischen 24 und 32 Tagen. UL-Schmerzen während der MEns habe ich auch seit ein paar Montagen - meist 2 Tage. Nach der Mens habe ich bis zu 5 Tage Schmierblutungen. Eisprung-Rückenschmerzen die letztes Jahr noch max. 4h dauerten bin ich nun bei 1 1/2 Tagen. Brust spannt spätestens ab ES+4, manchmal so sehr, dass ich nachts wenn ich mich umdrehe davon wach werde. Dazu versuchen wir seit 15 Monaten schwanger zu werden. Diesen Juli hatte ich eine MA in der 6ten Woche. Als ich mit all diesen Symptomen besorgt beim Gyn war, hat er mir eigentlich nur eingeredet, dass ich mich zu krampfhaft auf den Kinderwunsch versteife und deshalb viele der Zustände nur in meinem Kopf sind. Denn in seinen Augen hat eine Frau mit rel. regelmäßigen Zyklen und Eisprüngen keine Hormonprobleme. Noch habe ich keinen neuen Arzt gefunden (ich hier auf dem Land nicht so einfach) doch ich habe mich inzwischen mit viel Fachliteratur eingedeckt. Ab 30-35 ist es scheinbar nicht unwahrscheinlich langsam bereits in eine Östrogendominanz (Progesteronmangel) zu fallen - was sehr zu meinen Beschwerden passt. Ich habe mir nun mal einige an Nahrungsergänzungsmittel geholt, die den Progesteronspiegel erhöhen um die Dominanz abzuschwächen. Damit bin ich jetzt im zweiten Zyklus. Die Schmierblutung nach der Mens war dieses eine Mal zumindest schon mal weg. Sollte dieser Monat noch besser laufen überlege ich, in Selbstregie einen Hormen-Speicheltest zu machen. DIe sind angeblich am Besten dazu geeignet, eine Östrogendominanz aufzudecken. Ob mir dann hinterher ein Gyn ersthaft zuhört steht dann auf einem anderen Blatt.
Als Auslöser im Januar nehme ich bei mir das große Stresslevel an, in dem ich seit Jahresanfang beruflich gefangen bin.
Wenn du dich weiter mit mir austauschen magst, meld dich einfach.
Liebe Grüße,
Mogi-82

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