Wie fühlt sich eine Eileiterschwangerschaft an?

Hallo und schönen guten Abend,

ich frag mich grad bei meinem Rumgeziepe und Gebrummle im Unterleib, wie fühlt sich eigentlich eine ELSS an? Kann man da vielleicht was verwechseln?

Ich würde nämlich gerne erst in der 6. oder 7. SSW zum Arzt gehen, wenn ich positiv testen sollte. Aber vielleicht schade ich auch so meinem Körper, .....

lg lene

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Guten Morgen!
Also bei einer ELSS merkt man erstmal gar nix spezielles....
Und wenn die Schmerzen auftauchen, dann geht man freiwillig sofort zum Arzt!
Geziepe und Gegrummel schiebe ich erstmal nicht in die Ecke ELSS.
Aber reingucken kann niemand.
Ich wusste bei beiden ELSS, dass etwas nicht stimmt. Mein Gefühl scheint da gut zu funktionieren.
Liebe Grüße
💫

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Bei meiner ersten elss habe ich nicht gewusst, dass ich überhaupt schwanger bin. Ich hatte zwar so 4 Wochen schmerzen, aber aushaltbar. Als die Schmerzen schlimmer wurden, bin ich zum Hausarzt. Der konnte nichts feststellen und hat mich zum gyn geschickt. Dort habe ich aber erst eine Woche später einen Termin bekommen. 3 Tage vor dem Termin wurden die Schmerzen unaushaltbar und ich bin ins kh. Dort dann op und sie haben die elss entdeckt. Laut Größe des Embryos schon 12/13 Woche. Bei meiner 2. hatte ich an nmt leicht positiv getestet. Die Tests wurden auch täglich stärker, aber nicht so, wie ich es von meinen intakten ss kannte. Schmerzen hatte ich keine. Bin dann bei 5+2 zum Arzt. Nichts zu sehen. Blutabnehme. 2 Tage später wieder hin. Immernoch nichts zu sehen und keinerlei Schmerzen. Ich wusste aber trotzdem das da was nicht stimmt. Hatte gleich so ein Gefühl. Dann ins kh. Dort haben sie mich bei 6+0 operiert. Bis dahin hatte wirklich nichts. Außer einen hcg wert, der so hoch war, dass man hätte was sehen müssen. Selbst der Eileiter sah beim Ultraschall ganz normal aus. Was ich damit sagen will, es hilft dir nichts früher zum Arzt zu gehen. Man kann eh nichts ausschließen, wenn man so früh dran ist.

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Guten Morgen,
ich hatte im August eine Eileiterschwangerschaft.
Ich hatte, so dachte ich zumindest, normal meine Periode. Danach noch 3 Wochen lang SB und Schmerzen im Unterleib rechts. Das kam mir komisch vor, also habe ich getestet: positiv. Aufgrund der Schmerzen und der SB dachte ich mir, dass es nicht normal sein kann. Am nächsten Tag war ich bei der FÄ, sie konnte auf dem US nichts sehen und meinte, es könnte sich noch was entwickeln, wäre abgegangen oder eine ELSS. Bei Schmerzen solle ich bitte direkt ins Krankenhaus (es war freitags).
Bereits am selben Abend bekam ich so starke Schmerzen unten rechts, dass sich gar nicht mehr die Frage gestellt hat "gehe ich ins Krankenhaus oder ist es nicht so schlimm?" Die Schmerzen waren unerträglich. Zu dem Zeitpunkt war ich Ende der 6. Woche.
Die OP fand allerdings erst am Sonntag statt, da sich auch die Ärztinnen nicht schlüssig waren, ob es noch im Eileiter sitzt oder von selbst abgegangen ist (kann bei einer ELSS auch sein).
Blut war Freitag Abend bereits im Bauchraum, ich habe mich auf eigene Verantwortung nachts um 4 wieder selbst entlassen (die Schmerzen sind bei mir untypischer Weise wieder weg gegangen).
Samstag Vormittag habe ich mit der Ärztin telefoniert, sie hat mir den HCG Wert durch gegeben und betonte auch: kommen die Schmerzen wieder, wieder ins Krankenhaus kommen.
Bereits 1,5h später war ich wieder im KKH.
Sie haben dann bis Sonntag beobachtet, was meine Schmerzen machen, ob der HCG Wert sinkt oder steigt und ob der HB Wert weiter fällt (was bedeutet, dass es weiter in den Bauchraum blutet).
Sonntag stellte sie mich vor die wahl: OP, noch eine Nacht beobachten oder auf eigene Verantwortung heim gehen. Sie betonte aber, dass sie die OP machen würde, weil es sein könnte, dass schon Dienstag eine Notop nötig sein kann. Also zugestimmt zur Bauchspiegelung.
Der Eileiter war bereits angerissen, früher oder später wäre er komplett explodiert sagte mir die Ärztin nach der OP. Daher kamen auch die Schmerzen.

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