Schlechtes Gewissen gegenüber Erstgeborenem

Hallo ihr lieben Urbianerinnen (oder Urbinis?)

Wie Gester bereits geschrieben, befinden wir uns im 1 ÜZ für unser zweites Wunder.

Heute ES+6 plagen mich so viele düstere Gedanken. Mein Sohn, heute genau 11 Monate alt, ist ein zufriedenes und liebes Kind, kann sich bestens alleine beschäftigen aber fordert enorm viel Aufmerksamkeit und Energie. (meine Mutter sagt immer, er hat Energie für 3 :P) Mein Gewissen meldet sich, ich fühle mich mies ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit "abzusprechen". Ich habe keinerlei Sorgen, nicht Zweien gerecht zu werden. Aber der Gedanke daran, dass mein Sohn das nicht so pralle finden könnte bringt mich echt aus dem Konzept
Andererseits, denk ich mir meim Sohn wäre bestimmt ein klasse grosser Bruder, mit jüngeren Babies ist er immer so unglaublich vorsichtig und lieb, obwohl er sonst echt ein Grobian ist.

Ich weiss gar nicht, was ich nun hören möchte. Vielleicht Mamis, denen es auch so ging und alles gut war? An der Planung halten wir fest, aber irgendwie hab ich Angst, dass ich die Beziehung zu meinem Sohn mit einem Geschwisterkind nachhaltig schädigen könnte.. Eigentlich total Banane aber ich kann den Kopf nicht abschalten :0

Hallo,

also eine Erfahrung kann ich dir nicht berichten aber ich Plage mich mit den selben Gedanken rum.

Unser kleiner wird in ein paar Tagen 11 Monate und ich bin in der 12 Woche schwanger.

Wir kuscheln viel und er bekommt sehr viel Aufmerksamkeit. Ich hab auch sorgen, dass er sich später arg zurückgestellt fühlt.

Ich denke aber dass man da bestimmt ein guten Mittelweg finden kann.

Liebe Grüße

Genau dieser Gedanke hat mich bisher auch warten lassen. Meine Kleine ist mittlerweile 2 Jahre und 8 Monate alt und ich habe auch einfach Angst, dass sie sich durch ein Geschwisterkind sehr zurückgesetzt fühlt und insgeheim darunter leidet. Ich kam bisher auch nur sehr schwer von dem Gedanken los. Ich kann nicht mal genau sagen in welchen ÜZ wir uns befinden, weil ich manchmal absichtlich so nachlässig und zögerlich im Üben bin, nur weil ich auch von dem Gedanken nicht los komme meiner Kleinen damit nichts Gutes zu tun! Und ich will ja nunmal nur das Beste für sie! Furchtbar dieses Gedankenkarusell. Sonst bin ich eigentlich nicht so der zimperliche Typ! ????

Also gleich wird man definitiv nicht mehr zu jedem Kind egal welchen altersunterschied es gibt.
Ich habe verschiedene altersunterschiede und wurde nie allen gerecht,besonders in der ersten Zeit nicht
Dazu weiss man ja nie wie das neue Kinder.d wird,schreibaby, unzufriedenes baby oder ganz ruhiges baby
Aber alle wachsen in die neuen Situationen rein,war zumindest bei mir.so
Alles liebe und viel Glück für ein zweites wunder

Hallo,

Meine Große ist mit fast 3 Grüße Schwester geworden. Ich habe sie in der Schwangerschaft immer miteinbezogen und sie ganz nah daran teilhaben lassen.
Sie ist ein pflegeleichtes aufgewecktes Mädel.
Jetzt nach fast 2 Jahren: beide Kinder hängen sehr aneinander, streiten, sind manchmal eifersüchtig aufeinander, aber sie leben auch abgöttisch. Die Grüße werde auch manchmal mehr Mama für auch wünschen, aber es funktioniert alles sehr gut.

LG, Logo

Sie lieben sich abgöttisch. blödes Handy!

Das Gute an einem kleinen Altersunterschied ist, dass die Kleinen es irgendwann nicht mehr anders kennen, als zu zweit zu sein. Natürlich ist es für das erstgeborene Kind immer eine Umstellung. Die hast Du aber auch, wenn Nr. 1 älter ist. Ich würde sogar behaupten, dass die Umstellung schwieriger wird, je älter Nr. 1 ist. Denn dann haben sich viele Abläufe einfach schon eingespielt und auf einmal ist alles anders.

Wir haben angefangen zu üben, als unser Sohn 16 monate alt war. Wir wollten keine großen Altersunterschied. Leider ist das jetzt schon 30 ÜZ und 6 FG's her. Mir wird es jetzt mulmig, wenn ich an den immer größer werdenden Altersunterschied denke.

Es gibt wohl keinen allgemeingültigen "perfekten Altersunterschied".

Was Du aber m. E. absolut gar nicht haben musst, ist ein schlechtes Gewissen ggü. Deinem Sohn. Warum? Er bekommt ein Geschwisterchen und ist nicht mehr allein. Das ist doch toll! Ja, er wird lernen müssen, auch mal etwas oder jemanden teilen zu müssen. Aber das muss er irgendwann sowieso lernen. Also besser früher, als später - meiner Meinung nach!

Ich kann zwar nocht aus meinem persönlichen Erfahrungspool schöpfen, aber bei einer Freundin war auch ein kurzer Abstand. Die Große immer highlive überall rauf runter mittendrin statt nur dabei. Jetzt ist sie in die Vorkindergartenstufe gekommen und siehe da - sie braucht die Mama gar nimma so arg viel.
Sicher wird gekuschelt gespielt getröstet und alles. Schließlich braucht man auch mit 2 noch die Mama. Aber es ging bei ihr quasi über Nacht, dass sie nicht mehr so anhänglich war wie als Einzelkind da sie ja andere Interessen im Hort entwickelt hat.

Es kann also zack gehen und die Nergie des Kleinen ist im Kindergarten voll ausgeschöpft. Kinder werden selbstständiger und wir Erwachsenen machen uns mit vielen Dingen einen zu großen Druck.

Und wie andere schon gesagt haben, man kennts ja dann nicht anders als Kind. Man gewöhnt sich schließlich ja auch wenn Mama wieder arbeiten geht oder die Eltern mal einen Abend weg sind an die Situation.
Je nachdem wie entspannt du mit der Sache umgehst, so vermittelst du das auch dem Kind.

lg lenchen

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