Operation uterus bicornis

Hallo,

nach der Diagnose uterus bicornis in 2011 und zwei FG in 2014 und 2016 wurde mir nun nach einer Bauch- und Gebärmutterspiegelung zu einer OP der Gebärmutter geraten.

Da meine Felhbildung sehr ausgeprägt ist, ist die OP aufwendig und ich habe danach auch keine Garantie, dass es klappt. Da das aber meine letzte Chance sein wird, risikiere ich es doch.

Wer hatte schon so eine OP und kann mit mir seine Erfahrungen teilen?

Deckt die gesetzliche Krankenkasse diese OP? Muss ich vorher einen Antrag oder ähnliches Stellen?

Wie lange habt ihr nach der OP mit wieder SS werden gewartet? Wie sieht der Bauchschnitt dazu aus? Längst oder wie beim KS quer?
Wer war danach wieder SS und bis zu welcher Woche konntet ihr dann austragen?

Fragen über Fragen :) Würde mich freuen eine Leidensgenossin zu finden!

LG

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Hallo tomoko,#winke

ich habe deinen Beitrag leider erst jetzt gesehen.
Wie geht es dir? Hattest du die OP schon?
Ich hatte heuer auch schon eine FG in der 10 SSW. In der SS hat meine Ärztin das erste mal gesehen, dass meine Gebärmutter ein Septum hat. Bei bei der AS ist man drauf gekommen, dass meine Gebärmutter stärker geteilt ist als gedacht. Wurde danach operiert und es wurde dann viel mehr gemacht als nur bei der Gebärmutter.

Leider versuche ich noch immer schwanger zu werden, ist alles ein bißchen verhext bei mir, zumindest fühlt es sich so an. Hab jetzt auch meine Ärztin gewechselt, weil ich meiner nicht mehr vertraut habe, vielleicht zu spät. Wenn man so liest, lassen sich viele ja nicht operieren und es klappt trotzdem ohne Probleme. Jedenfalls ist meine Gebärmutter trotz dieser OP sehr stark geteilt. Die eine Seite ist ganz klein, die andere Seite dafür recht groß.

LG

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Hallo liebe Kimmy!

ja ich hatte nun genau vor einem Monat meine OP und es lief alles gut. Jetzt muss ich ein gutes Jahr warten bis ich wieder schwanger werden darf (die Angaben waren selbst bei den Ärzten im Krankenhaus unterschiedlich).

Ich glaube mit einer anderen Ärztin wäre es bei dir auch nicht unbedingt anders gelaufen. Bei mir wurde das nie auf dem US in Untersuchungen beim Frauenarzt festgestellt. Normale FÄ haben einfach zu wenig Erfahrung damit und es führt ja nicht jeder Fall zu Fehlgeburten.

Ich habe ... ähm hatte einen sehr ausgeprägten Uterus bicornis - die beiden Uterushälfen waren jeweils nur so breit wie die Cervix. Das Problem ist einfach das gerade ausgeprägte Fälle selten sind. Ich habe es in einer guten Uniklinik machen lassen, und auch dort machen sie nach Strassmann (also komplett aufschneiden und beide Enden zusammennähen) nur alle paar Jahre diese OP.

Was wurde denn bei dir alles operiert? Wie lange sollst du warten mit dem schwanger werden?

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Hallo,

freut mich, dass du dich meldest. Klingt super, dass deine OP gut verlaufen ist. Du hattest wohl einen sehr ausgeprägten Uterus bicornis. Aber du wirst sehen, 1 Jahr ist gleich mal um.

Bei mir wurde das Septem so gut wie möglich entfernt und man hat dann noch so einiges gefunden was gleich mitoperiert wurde (Myome zB). Ich habe dann zum Aufbau der Gebärmutterschleimaut ca. 3 Monate Tabletten bekommen und danach durften wir wieder loslegen. Leider ist bei mir die Gebärmutter (auch nach der OP) noch immer sehr stark geteilt, war sehr gut sichtbar auf dem Ultraschall meiner neuen Ärztin, das konnte sogar ich sehen.
Leider hatte ich im November noch einen Abgang, meine Gebärmutterschleimhaut ist leider noch nicht immer so wie sie sein sollte. Muss jetzt zusätzlich Tabletten nehmen und hoffen, dass ich wieder schwanger werde und sich das Kleine dann auch festbeißen kann und hoffentlich auch auf der großen Seite einnistet.

Aber man darf die Hoffnung ja nie aufgeben.

LG

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