Schwanger werden trotz Polyp in Gebärmutter? Tröpfchenblutungen wg Polyp,SS,Hormone?

Hallo zusammen,

ich bin erstmals in so einem Forum und hoffe auf Hilfe. Ich bin 35 und versuche seit zwei Monaten, schwanger zu werden. Im Januar habe ich nach 15 Jahren die Pille abgesetzt. In den ersten 2-3 Monaten schien mir der Zyklus (28 Tage) normal ohne Zwischenblutungen. Ich habe seit über 5(?) Jahren mehrere Myome. Daran "erinnerte" mich meine Frauenärztin, die ich seit 2 Jahren habe), beim letzten Besuch im März, sie sind alle mittig in der Gebärmutter und das größte ist 3 cm groß. Beschwerden konnte ich nicht feststellen.

Im Juli versuchte ich erstmals schwanger zu werden. Meine Periode hatte ich am Sonntag, 30.06. und der Ovulutionstest zeigte Sonntag eine Woche später, also am Sonntag, 7.7. an, dass der Eisprung kurz bevor steht. Am Dienstag war der Strich wieder blasser.

Ich hatte somit meinen Eisprung am 9. Zyklustag.

5-9 Tage später ein bis zwei Tage lang 2-3 mal minimal Tropfen hellrotes Blut am Klopapier. Ich hoffte, dass das eine Einnistungsblutung war. Ich fühlte mich auch schwanger. Meine Periode kam dann genau am 28. Zyklustag, Sonntag, 28.07.

Der nächste Eisprung fand wieder um den 8.-9. Zyklustag statt. Vier Tage später wieder dieses Blut (nur Tropfen), hoffte, dass es eine Einnistungsblutung war. Aber diese Blutungen (echt nur Tropfen, die ich beim Abwischen nach dem Pipi machen sah), hatte ich dann 1, 5 Wochen (10 Tage) lang, 1-5 mal täglich, an ca. 2-3 Tagen war gar nichts.

Sie hörten dann nach ca 10 Tagen komplett auf (21.-22.Zyklustag). Eine Woche später Sonntags hätten meine Tage kommen müssen. Dann wären 28 Tage rum. Jedoch hatte ich dann drei bis vier Tage früher Blutungen, nur hellrotes Blut, die tageähnlich waren von der Stärke. Pro Tag brauchte ich ca. 4 Binden, nachts reichte sogar eine aus. Nach 3 Tagen war alles vorbei. Ich hoffte, dass die Tröpfen Blutungen bedeuten würden, dass ich vielleicht schwanger bin und die der Periode ähnliche Blutung nicht die Periode war sondern irgendwas anderes - ich wollte ja schwanger sein. War ich aber nicht.

Um zu klären, woher dieses Blutungen kommen, war ich dann heute beim Frauenarzt. Ich hoffte, dass sie was mit Schwangerschaft zu tun haben und nicht mit den Myomen. És wurde dann ein Polyp in der Gebärmutter gefunden.

Die Blutungen hielt sie für eventuell hormonell bedingt. Sie verschrieb mir ein Gelbkörperhormon, weil sie meinte, ich KÖNNTE vielleicht eine Gelbkörperschwäche haben. Irgendwie glaub ich, sie dachte, meine zweite Zyklushälfte wäre zu kurz. Die Fakten sind aber folgende.

In den letzen zwei Zyklen hatte ich am 9 Zyklustag meinen Eisprung.

Im ersten Monat kamen die Tage am 28. Zyklustag, im zweiten Monat kamen die Tage am 26. oder /27. Zyklustag.

Meine erste Zyklushälfte war somit im Juli und August (vorher habe ich nie getestet, wann ich meinen Eisprung habe) immer nur 9 Tage lang, die zweite Zyklushälfte im Juli dauerte 19 Tage an, im August dauerte Sie 17-18 Tage an. Ich dachte schon ich wäre schwanger, gefühlt habe ich mich nicht schwanger aber aufgrund der Tropfenblutungen hoffte ich, dass Grund hierfür eine Schwangerschaft sei.

Ps: Die Frauenärztin konnte sehen, dass heute, am Zyklustag 11 die Gebärmutterschleimhaut schön dick ist und mein Eisprung maximal in den letzten 48 Stunden (Zyklustag 9 - wie sonst auch also) stattgefunden hatte. Die Myome sind nicht an der Gebärmutterwand sondern mittig verteilt, Polyp auch irgendwo da.

Jetzt meine Fragen:
1) Warum verschreibt die Frauenärztin ein Gelbkörperhormon (Utrogest) , wenn meine zweite Zyklushälfte mit 16-19 Tagen ja überdurchschnittlich lang ist (oder wofür ist das Hormon überhaupt gut?) und meine Gebärmutterschleimhaut ein bis zwei Tage nach dem stattgefundenen Eisprung gut dick ist ?

2) Was würde dieses Gelbkörperhormon machen (bzw. was würde sich verändern) und können diese Tröpfenblutungen von einer Gelbkörperhormonschwäche kommen??

3) Kann der Polyp (der in den letzten 4 Monaten entstanden sein muss) solche Tröpfchenblutungen verursachen (oder die Myome) oder kann er die Einnistung verhindern?

4) Könnten es Schwangerschaftsblutungen gewesen sein (in dem Fall wäre das "Baby" dann aber mit der ersten Periode wieder abgegangen, sonst wäre ich ja jetzt schwanger.
Und ... wenn es abgegangen ist, kann es dann an einer Gelbkörperhormonschwäche - sollte dieses bestehen - liegen, dass zwar eventuell eine Einnistung stattfindet, es dann aber nicht weiter geht?

5) Meine Verunsicherung kommt nun daher, weil ich mich frage, ob die Einnahme des Gelbkörperhormon (Utrogest) zum einen sinnvoll ist, wenn meine zweite Zyklushälfte doch lang genug ist und zum andern vielleicht sogar meinen Zyklus verändert. Ich finde, einen Eisprung am 9. Tag zu haben und dann zwischen Tag 16-19 meine Periode zu bekommen ist doch nicht unnormal bzw. hinderlich fürs Kinderkriegen oder??

Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Sorry, dass es so lang geworden ist. Meine Frauenärztin war irgendwie etwas kurz angebunden und ich habe es nicht richtig verstanden bzw. glaube, sie hat mich vielleicht auch nicht richtig verstanden. Vielleicht sind ja hier Leute, die Antworten oder Vermutungen zu meinen Fragen haben oder eigene Erfahrungen mit Gelbkörperschwäche, Myomen, Polypen gemacht haben. Das wäre toll;)

Liebe Grüße
SandraKinderwunsch

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Mit einem Polyp, der mittig in der Gebärmutter sitzt, sind die Chancen auf eine SS sehr gering, weil sich die Zelle leider dadurch nicht einnisten kann. Selbst wenn es gelingen sollte, wird sich die SS nicht lange halten. Da hilft echt nur die Entfernung des Polypen durch eine AS.

Vielleicht versucht deine FÄ mit dem Gelbkörperhormon die Schleimhaut ordentlich aufzubauen, in der Hoffnung, dass der Polyp somit bei der nächsten Mens mit abblutet. Meine FÄ hat mir erklärt, dass ein Polyp wie ne Pflanze sei. Also mit tiefer Wurzel und somit auch nicht von alleine verschwinden wird.

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