Entscheidung 2.Kind wenn postpartale Depression

Ich habe eine Frage an die Eltern, bzw Mütter die eigentlich ein sehr pflegeleichtes Kind haben, aber unter postpartaler depression leiden und sich wahnsinnig schwer tuen, wie ich, mit der entscheidung, 2.Kind ja/nein.
Mein 1.Kind ist so gesehen super pflegeleicht, sagen zumindest immer alle :-p
musste aber als der kleine 5 monate war medikamente nehmen und habe auch hilfe zu hause bekommen einige wochen lang.
Ich wünsche mir wahnsinnig gern eine 2.Schwangerschaft bzw ein 2.Kind, habe aber wirklich angst, wenn ich dann 2 Kinder habe. das eine gewisse angst vor dieser situation normal ist, weiß ich. aber ich habe das gefühl, sollte ich wirklich ein 2.kind bekommen, dass die kinder vllt unter der situation dann leiden, weil ich überfordert bin, nur weil ich halt gern keine einzelkind hätte?

weiß einfach nicht, ob es richtig ist, ein 2.kind zu bekommen? das mir die etnscheidung keiner abnehmen kann, weiß ich, aber vllt gibt es die eine oder andere, die in dieser situation steckten und mir berichten können, wie sie sich entschieden haben und wie es dann geklappt hat?
mein sohn ist jetzt 14 monate und ich wollte das thema 2.kind im sommer angehen, sodass der erste dann 2jahre und 3 monate ist ETWA. kann man ja nicht so genau planen.;-)

Ich antworte mal mit Gegenfragen ;-)...

Was sagt dein Partner zum KiWu?

Hast du einen behandelnden Arzt oder Psychologen, der eine fachliche Meinung zu deinem "Gemütszustand" (hört sich voll doof an, weiß aber nicht wie formulieren) hat?

Ich find's aber gut und es spricht sehr für dich, dass du dir viele Gedanken dazu machst!

Und noch eine Frage....wünscht du dir WIRKLICH das 2. Kind, mit allem was dazu gehört oder sehnst du dich doch einfach nur nach dem "schwangersein"? Mir musst du das nicht beantworten ;-)....aber dir selbst...und zwar ganz ehrlich.

mein partner hilft mir sehr viel, bilderbuchpapa. gott sei dank, sonst wäre der wunsch nach einem 2.kind schon längst abgehakt. und ja ich habe einen arzt, normaler hausarzt, der das ja auch diagnostiziert hat und mir die medikamente damals verschrieben hat...muss sie aber nicht mehr nehmen.

Ich denke, einmal Wochenbettdepression heißt auf jeden Fall nicht IMMER Wochenbettdepression. Nächstes Mal kan alles ganz anders ablaufen. ;-) Da würde ich auf jeden Fall sagen: Nur Mut!
Und: Pass' gut auf dich selbst auf! Achte auf Dich und Deine Bedürfnisse!#blume

Zur Entscheidungsfindung an Sich können nur die Menschen beitragen, die dich gut kennen. Also dein Mann und du selbst!

Ich wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute

Ich habe nach der Geburt zuerst doll unter dem Baby Blues und dann auch unter Depressionen glitten und lange gebraucht, um wieder zu mir selbst zu finden, mich mit dem veränderten Körper und der neuen Situation anzufreunden. Dass hat über 3 Jahre gedauert.

Ich für mich bin heute froh, daß es nicht so schnell mit dem 2. Kind geklappt hat. obwohl ich so gern wollte, hat es einfach nicht klappen wollen. Jetzt bin ich froh, daß ich die Zeit hatte, um mich zu orientieren und wieder meinen Platz zu finden. Sowohl zu Hause, als auch im Beruf.

Baue Dir Ruhephasen ein und versuche Deine Gedanken bei Dir zu halten, was Du willst und was Du nicht willst....

Ich bin mit meiner kleinen immer große runden spazieren gegangen. Während sie geschlafen hat, wußte ich, daß meine Verantwortung und Umsichtigkeit auch für eine Weile schlafen kann und ich bei mir sein kann.

Probiere es mal aus ;-)

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