Woher weiß ich, ob ich nur ein Baby oder tatsächlich ein Kind möchte?

Bitte steinigt mich nicht, aber ich bin total unsicher.

Wir möchten ein Baby. leider wird das nciht so einfach gehen, mein Mann hat eine totale Azoospermie...

Ich frage mich nun manchmal, ob ich nur ein Baby möchte oder echt ein Kind. Ich will ein Baby, aber ich habe Angst davor, ein Kind zu haben - diese Verantwortung über Jahre....

Hört sich total verrückt an. Ich weiß halt einfach nicht, ob ich nur dieses kleine süße Wesen will oder auch bereit bin für ein wachsendes Wesen ....

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Ganz ehrlich: ein wenig kann ich deine Angst verstehen.
Ich bin auch noch nicht Mama, wünsche mir aber sehr ein Kind.

Manchmal frag ich mich natürlich auch, ob ich der kompletten Lebensumstellung fähig bin.
Aber dann bin ich mir auch wieder sicher: man wächst mit seinen Aufgaben.
Und wenn man ein Baby im Arm hat, glaub ich, liebt man es einfach und will es nicht mehr hergeben... und dann ists auch egal, wenn es wächst.

Man wird es genauso wenig hergeben wollen- auch wenn man die Verantwortung hat!

Deine Frage kann ich dir nicht beantworten, ich glaub aber, "Respekt" vor der Elterneigenschaft werden bestimmt viele haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein Kind über Babyalter hinaus auf einmal doof findet :-)

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Ja, ich denke auch, dass man an seinen Aufgaben wächst und natürlich liebt man sein Baby auch wenn es dann ein größeres Kind ist.

Ich habe momentan irgendwie einfach nen inneren Kampf. Ich will, dann will ich wieder nicht, dann wieder unbedingt....

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Hallo #winke

diese Entscheidung kann dir natürlich keiner abnehmen, ich kann dir nur sagen wie das bei uns war...
Vor dem ersten Kind hat man denke ich diese ganze romantisch, verklärte Vorstellung vorallem von der Babyzeit. Man hat ja schließlich so gar keine Ahnung vom Elternsein. Und daher kommen denke ich auch diese Zweifel. Man hat Angst vor Verantwortung und diesem ganz andren Leben.
Wenn dann ein Baby da ist, kommt zu aller erst der "Hormonflash" und das ist eine riesen Umstellung. Aber: das legt sich auch wieder und man gewöhnt sich dran. Und wenn das Baby zum Kleinkind wird stellt man fest, dass es sich immer besser dem eigenen Leben anpasst. Ein Kind wächst sozusagen in dein Leben hinein. ( ich weiß nicht, ob das jetzt verständlich war #kopfkratz)

Wenn dein Herz zu einem Baby ja sagt, wirst du dir mit der Zeit dein Leben ohne Kind gar nicht mehr vorstellen können.

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Hey Du,

ich antworte dir jetzt mal aus einer anderen Perspektive:
Ich HABE schon zwei Kinder (3 und 1).

Im Moment kann ich es mir nicht vorstellen, mal Teenager zu Hause zu haben. Ich wüsste garnicht, wie ich mit denen umgehen soll! #rofl
Aber da schließe ich mich meiner Vorrednerin an: Man wächst mit seinen Aufgaben. In 10 Jahren bin ich auch nicht mehr dieselbe Peron wie heute und werde (so hoffe ich doch) in die Aufgabe hineingewachsen sein, Teenager zu erziehen.

Genauso denke ich bei dir, bis dein Baby dann mal 3 Jahre alt ist, bist du auch nicht mehr dieselbe Person wie heute, bist in diese Aufgabe hineingewachsen und wirst das Kind schon schaukeln! ;-)
Hab einfach Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten (auch in die, die noch kommen werden über die Jahre) und geh dieses Wagnis "Baby/Kind" ein!

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße, Chrissy #winke

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hallo,

genauso dachte ich damals am anfang auch.
ich wollte unbedingt schwanger werden und ein baby bekommen.aber ich wollte KEIN schulkind oder ein kind über jahre habe...klingt komisch-ist aber so;-)

trotzdem hat mich der kiwu nie losgelassen...schließlich bin ich schwanger geworden.

es hat alles prima geklappt-man wächst mit seinen aufgaben und übernimmt automatisch viel verantwortung weil man dann auch muttergefühle und den mutterinstinkt hat.den haben kinderlose (logischerweise) noch nicht.man "lernt es" eine mutter zu sein.

alles gute:-)

Pacix mit Jana (4 Jahre) und Andrea (4 Monate)

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Ich schließe mich auch den anderen Antworten an.
Wir haben bereits einen 5,5jährigen Jungen. Wenn das Kind auf die Welt kommt, lernt man das Baby erstmal kennen, sich selbst und das Baby lernt die Eltern kennen. Es gibt eine Harmony zwischen allen und die Grundsteine der Familie werden gebaut. Und von da an wächst halt nicht nur das Kind weiter, sondern die Eltern mit. Man lernt selbst auch immer neues und weiß auch, wann die Zeit für "neue Schritte" in der Entwicklung des Kindes gekommen ist.

Wie meine Vorrednerin kann ich mir momentan nicht vorstellen, dass der Kleine einmal größer sein wird als ich, oder halt auch das Pubertätsalter durchkämpft. Das dauert jedoch noch, und bis wir da sind, werden wir auch auf andere Dinge hoffentlich vorbereitet werden. Nächstes Jahr gehts dann erstmal in die Schule.
Phasen wie Nuki-Entwöhnen oder Pampers-Töpfchen-Toiletten-Phase wurde prima gemeistert - wo ich vorher doch so meine Bedenken hatte, wie so etwas gemacht wird. Aber es funktioniert :) Und so wirds zukünftig hoffentlich auch klappen.

Klar verstehe ich deine Angst, die Verantwortung für einen kleinen heranwachsenden Menschen zu haben. Ich hoffe diese und die anderen Antworten haben dir aber etwas von dieser Panik genommen. Es sind immer Herausforderungen, die auf einen zukommen, die man gern auf sich nimmt , weil man sich ein Leben ohne den Kleinen nicht mehr vorstellen möchte. :)

lg

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