Was ist pms? Muss oft aufstoßen, ist das ein SS anzeichen?

Hallo. Ich verstehe net was pms sein soll?
Ich bin jetzt seit 3.2.09 überfällig. Muss seit gestern heftigs aufstoßen, ja sogar entschuldigung rülpsen#hicks
ist mir echt peinlich. Außerdem muss ich dauernd auf die Toilette. Tests waren bisher aber negativ.

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Der Begriff prämenstruelles Syndrom (PMS) bezeichnet ein typisches, mit jedem Monatszyklus sich wiederholendes, äußerst komplexes Beschwerdebild der Frau, das vier Tage bis zwei Wochen vor dem Eintreten der Regelblutung einsetzt [1] und das nach der Menopause meist verschwindet. Etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden an einem prämenstruellen Syndrom, wobei vor allem Frauen über dem dreißigsten Lebensjahr betroffen sind.
Der Grad der Schwere variiert. Ein Viertel der betroffenen Frauen klagt über ernste Symptome und drei bis acht Prozent dieser Frauen leiden unter einer besonders starken Form des PMS, dann auch als prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) bekannt. Erstere leiden unter einer regelmäßigen Befindlichkeitsstörung, letztere sind in ihrem Arbeitsumfeld und sonstigen sozialen Kontakten erheblich behindert.

* Körperliche Symptome:
o Gewichtszunahme durch Wasseransammlungen im Gewebe
o Hautveränderungen
o Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfungssymptome
o Übelkeit und Kreislaufbeschwerden
o Magen-Darm-Beschwerden
o Krämpfe im Unterleib
o Kopf- und Rückenschmerzen
o Heißhunger oder Appetitlosigkeit
o Schmerzhafte Spannungen, Schwellungen oder extreme Empfindlichkeit gegenüber Berührung der Brüste - die sogenannte Mastodynie
o erhöhte Sensibilität auf Reize (Licht, Berührung, Lärm, Geruch, Zeit- und Arbeitsdruck)
o Migräne
o Ohnmacht
o Völlegefühl
o Schmerzen im Bereich von Geschlechtsorganen und kleinem Becken beim Geschlechtsverkehr - eine sogenannte Dyspareunie
o Flüssigkeitsansammlung im Gewebe der Scheide, ein sogenanntes Vulvaödem, mit Juckreiz
o Schleimhautreizungen ähnlich Erkältungssymptomen
o Aktivierung von latenten Entzündungsherden im Körper

* Seelische Symptome:
o Stimmungsschwankungen (Gemütslabilität)
o Antriebslosigkeit
o Hyperaktivität, Ruhelosigkeit
o Depressionen oder manische Phasen
o Angstzustände
o Reizbarkeit
o Aggressivität
o grundloses Weinen/Lachen
o vermindertes Selbstwertgefühl
o Heißhungerattacken

Der Zusammenhang zwischen seelischem Befinden, insbesondere aber bestimmten Störungen und dem Menstruationszyklus ist seit langem bekannt. Hippokrates erklärte vor rund 2.500 Jahren die Stimmungsschwankungen in Abhängigkeit von der Monatsblutung als Folge eines „verhinderten Abflusses des Menstruationsblutes“. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden menstruationsabhängige seelische Erkrankungen wissenschaftlich exakter erforscht. Im 19. Jahrhundert gingen die Psychiater sogar davon aus, dass rund zehn Prozent aller seelischen Störungen aufgrund organischer Veränderungen (etwa Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Störungen der Gehirnfunktion) bei Frauen mit ihrer Monatsblutung in Verbindung stehen. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts erkannte man schließlich den engen Zusammenhang zwischen bestimmten seelischen Symptomen und Veränderungen im so genannten ovariellen Hormonhaushalt (siehe Menstruationszyklus). Im Verlaufe dieser Forschung fand man schließlich heraus, dass depressive und ängstliche Verstimmungen hauptsächlich in der zweiten Zyklusphase nach dem Eisprung (luteale Phase oder Gelbkörperphase) auftreten, während sich psychisches Wohlbefinden häufiger in der ersten Hälfte (Follikelphase) des Menstruationszyklus beobachten lässt.

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Oh das ist ja fies.:-(

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