Eisprungzyste

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 31 Jahre alt und habe Ende August die Pille abgesetzt. Ich habe seitdem trotzdem weiterhin regelmäßig (28 Tage) meinen Zyklus
Heute war ich zum Routinecheck bei meiner FA. Sie hat beiläufig beim Ultraschall gesagt, dass man am Eiserstock eine "Eisprungzyste" sieht. Weiteres hat sie hierzu nicht gesagt und irgendwie hab ich in diesem Moment auch nicht weiter gefragt.
Jetzt frag ich mich, was genau eine Eisprungzyste ist?
Wenn man diese festgestellt hat, ca. 2-3 Tage nachdem man eigentlich einen Eisprung hätte haben sollen, ist das ein Zeichen, dass man einen hatte oder nicht?
Meine FA hat übrigens nichts festgestellt, was einer evt. Schwangerschaft im Wege stünde.
Vielen Dank für eure Antworten!
LG
Nica76

P.S. Folgendes hab ich im Netz gefunden:

Der Eierstock bildet Monat für Monat - im Laufe des normalen Menstruationszyklus - Gebilde, die kommen und wieder vergehen, daher auch nicht operiert werden müssen. Im Ultraschall können diese Gewächse wie Zysten aussehen. In Wirklichkeit sind sie aber Teil des ganz normalen Zyklusablaufes: Unmittelbar vor dem Eisprung wächst der Follikel - das Eibläschen - heran. In diesem schwimmt die Eizelle, um dann beim Eisprung freigesetzt zu werden. Weder der Eierstock noch das Ei vollziehen dabei irgendwelche Sprünge. Wohl aber "springt" das Eibläschen auf, um die Eizelle freizusetzen. Wird der Eierstock unmittelbar vor der Ovulation (Eisprung) untersucht, dann schauen diese Eibläschen im Ultraschall manchmal wie Zysten aus. In diesem Fall zu operieren wäre komplett verfehlt.

Ein ähnlicher Vorgang spielt sich auch im zweiten Zyklusteil - also in den Tagen vor der Menstruation - ab. Nach der Ovulation ist zwar das Eibläschen durch das Aufplatzen verschwunden, allerdings bildet sich in dieser Zeit die Gelbkörperzyste ("Luteinzyste"). Dieses Gebilde enthält den Gelbkörper, der einige Tage lang das Gelbkörperhormon (Progesteron) erzeugt. Kommt es zu einer Schwangerschaft, bleibt diese Gelbkörperzyste erhalten und versorgt den Embryo in den ersten Wochen mit lebenswichtigen Substanzen.

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Hallo,

du hast dir die Antwort ja schon irgendwie selber gegeben. Interessant zu lesen. Ich war letzte Woche auch bei der FÄ und sie hat das gleiche festgestellt. War auch um den ES rum. Sie hat gemeint, dass wäre völlig normal. Also wenn die Zyste nicht zu groß ist. Die hat sie nämlich ausgemessen.

Außerdem würde einem Kiwu nix im weg stehen, dass hat sie bei mir auch gesagt. Jetzt soll ich in drei Monaten nochmal zur Kontrolle kommen, ob die Zyste wieder weg ist oder um nachzusehen was sich verändert hat.

Also mach dir keine Sorgen, ich mach mir auch keine.

Lg #liebdrueck

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