Umgang mit unsympathischen unangenehmen Zeitgenossen

Guten Abend,

wie kann ich denn entspannt mit wirklich unangenehmen Zeitgenossen, sehr unsympathischen schwierigen Menschen umgehen bzw. auf "Durchzug" schalten?

Ich muss mich immer so stark aufregen, auch wenn sie mich nicht direkt angreift.

Genau geht es um meine Schwägerin. Ich versuche nun schon den Kontakt auf das nötigste zu reduzieren, aber es gibt doch die ein und andere Familienfeier. Auch schade halt für meinen Mann, es ist seine Schwester...

Ich muss auch dazu sagen, sie ist wirklich ein sehr komischer Mensch, was man auch von anderen Seiten hört. Null Freunde - nur ihre Eltern, speziell die Mutter - mit denen Sie eigentlich auch ihre komplette Freizeit verbringt.

Der Punkt ist, sie ist so stark von sich überzeugt - in allen Dingen und dies wird voll und ganz von den Eltern auch so "gepämpert".

Wie kann ich zukünftige Aufeinandertreffen und Bemerkungen durchstehen - ohne hinterher zu Hause wieder zu platzen - wie schafft man es auf Durchzug zu schalten?

Danke!

LG

Ignoranz?!

Guten Morgen, ja klar - das mach ich ja schon - bzw. rede "übers Wetter" und so belanglosigkeiten, wenns irgendwie geht.
Nur muss ich mich mittlerweile so stark zusammennehmen um nichts zu sagen - und innerlich platz ich.
Zu Hause dann bin ich nur am motzen.
Wie kann mir der ihre Art einfach egal sein - ich möchte einfach, dass ich mich nicht mehr aufregen muss - also meine Nerven schonen....

Ich kenn dein Problem nur zu gut. Meine Schwägerin hat zwar Freunde, glaubt aber auch das sie allwissend ist. Gespräche mit ihr sind immer total anstrengend. Mittlerweile sage ich zu allem nur noch Ja und Ahmen, weil ich einfach keinen Lust auf Diskussionen habe. Oder ich sage gar nichts, wenn ihre Meinungen mal wieder total außer Kontrolle geraten.

Leider kann ich dir auch keinen wirklichen Rat geben. Mein Mann schafft das irgendwie, indem er sowas ignoriert, ich schaffe das nicht. Ich rege mich über bescheuerte Kommentare und Besserwissereien übel auf. Als meine Schwägerin mir geraten hat, ich solle das Baby mal schreien lassen (4 Wochen alt damals) und auf die Uhr gucken, wie lange sie schreit, damit ich "ein Gefühl dafür bekomme", habe ich gelächelt und mich für den Tipp bedankt. ...danach hab ich mich zuhause total aufgeregt. Keine AHnung wie man sowas macht....

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