Sohn ein echtes Problemkind

Hallo ihr Lieben,

ich suche hier rat für meine beste Freundin. Sie hat zwei Kinder einen Sohn 12 und eine Tocher 9#freu. Seit zwei Jahren lebt sie und ihr mann getrennt#schmoll, was die Tochter nur schwer verkraftet hat und daher viel zeit und Zuneigung gekostet hat#schmoll.
Jetzt zum Sohn (ich kenne ihn seit GEburt:-)) Kevin war ein Schreikind:-(. War sehr schwer zu beruhigen#schwitz. Später war er sehr aggresiv, Therapien, Ärzte usw. konnten keine Besserung verschaffen:-(.
Jetzt kommt der Hammer vor kurzem war er mal wieder total unzufrieden und stand plötzlich mit einem Messer vor ihr#schock#schock#schock.
SEither wohnt er bei seinem Vater gleicher Ort wie die Mutter, der nur wenig da ist udn wo sich die Oma mehr um ihn kümmert. Zum essen nach der Schule kommt er noch zu ihr. Vorausgesetzt er war in der Schule.

Kann ihr jemand helfen tipss oder Anlaufstellen nennen. Sie hatte bereits an ein Heim gedacht und ist völlig fertig.

Vielen Dank an alle die mir Antworten#danke

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Hallo,
kein Kind wird als Problemkind geboren. Nur das alleinige versagen der Eltern ist das PROBLEM!#schmoll

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das ist ja wohl ein bisschen einfach!
natürlich gibt es eine verkettung von ungünstigen umständen. jedes kind kommt mir ihm ureigenen voraussetzungen auf die welt, sonst könnte man ja prinzipiell jedes kind so gleich erziehen, dass es alles anderen ähnlich ist...so ein quatsch!!!!! #augen

es ist schwierig hier einen rat zu geben. es ist für die eltern sicherlich immer hilfreich, sich fachkundig beraten zu lassen. man schickt das problematische kind gern immer in therapie, aber es ist mindestens so wichtig, dass in diesem fall z.b. auch die eltern regelmässige termine haben in denen sie ein konzept entwickeln und sich austauschen.
es kann ein von grund auf sensibleren charakter(und das sind schreikinder oft)völlig aus der bahn werfen, wenn der boden zu wackeln beginnt und eltern sich trennen. ich denke es ist wichtig für ihn, dort weiterhin stabilität zu erfahren. und das können die eltern unter sich erreichen....

LG

bianca

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Hallo!
Ich würde an stelle deiner Freundin schnell handel. Wehret den Anfängen. Es besteht die Möglichkeit die Erziehungsberatungsstelle vor Ort ( vom JA oder Kirche) aufzusuchen. Weiter könnte sie Kontakt zum JA aufnehmen um sich in Fragen der Erziehung beraten zu lassen. Das JA könnte , wenn notwendig, ambulante Hilfen
( Sozialpädagogischefamilienhilfe, Soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistand ) in der Familie einsetzen. Die Unterbringung in einem Heim ist immer das letzte Mittel der Jugendhilfe, wenn alle anderen Hilfen keine positiven Veränderungen gebracht haben. Was mich ärgert ist die Tasache, dass die Leute erst ihre Kinder verkorksen und sie dann abschieben wollen. Denn Kinder werden nicht als "Problemkinder" geboren, sondern von ihren Eltern dazu gemacht.
Gruß
Jolly

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