was haltet ihr von strenger Erziehung?

Hallo zusammen,

ich habe gestern Britt (Talkshow) gesehen, es ging dabei um Kinder!
eine Mutter meinte eine lockere Erziehung wäre super! mit dem Ergebnis das ihre 14 Jährige Tochter trinkt, klaut und total frech ist!
Die andere hingegen is für die strenge Erziehung wie "früher", und siehe da ihre Kinder haben gehört und wussten wo ihr Grenzen sind...
Ich war selber mit 14- 17 kein Engel #schein
aber ich möchte meine Tochter auch so erziehen das sie weiß wo ihre Grenzen sind!
Dazu sei gesagt, sie ist mit ihren 17 Monaten sehr zickig und bockig(ich und ihr Vater waren nicht anders) !! #kratz
Wie macht ihr das? und was haltet ihr von der Strengen sowie Lockeren Erziehung? Wie sind eure Erfahrungen?
Ich freu mich auf eure Beiträge

lg Sandra und klein Denise #stern

1

Hi!
was heisst denn streng, oder locker...?

Ich setze auf wenige,sinvolle und dann endgültige Regeln....

Viel Freiheit und Selbstentscheidung(von Anfang an, altersgerecht), bei gewissen Grundsätzen...

Trotz wird hingenommen(was nicht heisst, dass sie ihr Ding durchziehen dürfen), bei Vielem bin ich kompromissbereit, aber einige Dinge sind intolerabel(Schlagen, z.B.)

Sowenig Regeln wie möglich, aber soviele wie nötig!

Meine Mutter hat es ähnlich gehandhabt, wir sind alle drei ganz wohlgeraten;-)

lg

melamie, mit Max(4), leonie(3) udn krümel(14.SSW)

7

Genauso läuft es bei uns auch!

LG Britta m. Merle (20 Monate)

2

Hi,
ich persönlich halte nicht viel von lockerer Erziehung und gehöre zu den "strengen" Müttern.

Allerdings meine ich mit streng nicht, das nix erlaubt ist, und 1000 Regeln den Tag bestimmen.

Bei mir heißt "streng" eigentlich eher "konsequent" und das von meiner Seite schon zu 98%

Aber für viele sieht das eben "streng" aus...

Gruß Gaby

3

Hi du!

also mein Sohn ist jetzt gerade mal fast 2. Aber ich bestehe auch auf Regeln. Gut, als streng würde ich mich nicht bezeichnen auch nicht direkt als locker. Eher so mitten drin.
Ich hab mich auch versucht an das Prinzip zu halten, nicht ständig NEIN zu sagen. Ich überlege mir vorher immer isses nur nervig für ich ( z.b. ich räume ständig seine Schubladen wieder ein oder sowas) oder will ich es wirklich nicht, weil es auch gefährlich sein könnte ( z.B. am Herd spielen oder am heißen Wasser wenn ich was mache). Wenn es ersteres ist denk ich mir kneiff den Hinter zusammen und lass ihm seine Freiheit, er soll sich sozusgaen entfalten. Und letztendlich ist die Aufräumerei auch nicht so schlimm. Nur inne Ecke setzen und wie ne Puppe hervorholen geht bei Kindern schließlich nicht. Allerdings bei zweiterem sind es Sachen wo ich klar NEIN sage aber auch dabei bleibe. Keine Diskussion dsa ist so und wird auch so bleiben.
Demnach mach ich es wie die vorige Schreiberin. Lieber wenige Regeln statt ständig nein aber diese vorher wohl überlegt und dann auch dabei bleiben. So bleibt meinem Kind genug Raum und mir eigentlich auch. Damit würde ich sagen fahre ich bisher ganz gut und von seinem Wesen her würde ich sagen isses auch sinnvoll gewesen bisher. Er wird sicherlich auch mal dagegen rebellieren aber dann heißt es halt liebevoll und konsequent bleiben. Er kann sich dann auch darauf verlassen. Wenn er mal älter ist denke ich, geht es auch in ein geben und Nehmen über aber dann verstehen sie es besser. Zu locker möchte ich ihn später nicht erziehen ganz klar ( doch ERziehung fängt ja nicht erst dann an sondern schon jetzt) aber ob er dann genauso ist weiß ich nicht. Doch ich bin sicher ich kann jetzt schon sicherlich etwas bewirken

Ela

4

Meine Familie meinte schon immer "Du wirst mal eine strenge Mutter" #freu Werde bzw bin ich auch ;-)

Streng heißt in meinen Augen nicht, dass mein Kind nichts darf oder das ich ständig nur am schmipfen bin, ganz im Gegenteil. Streng heißt für mich, dass ich konsequent bin und dass mein Kind auf mich hören muß (besonders in gefährlichen Situationen). Das schließt NATÜRLICH nicht aus, dass mein Kind wild sein kann, rumbocken darf, selbstständig sein darf, in bestimmten Situationen seinen Kopf durchsetzen darf, auf jeden Fall nen eigenen Willen haben darf und soll.

Sie soll ein gutes Mittelmaß lernen! Sie kann und darf vieles, aber eben nicht alles und ich finde es mehr als wichtig, dass sie eben weiß wann was ok ist und wann nicht. Ich möchte kein Kind, dass vor Wut im Supermarkt Flaschen aus den Regalen kaputt wirft und ich möchte mich und sie auch nicht in gefährliche Situationen bringen, weil sie nicht auf mich hört...

Genausowenig möchte ich ein Kind, dass den ganzen Tag vor der Glotze hängt, also wird sie nur ab und zu mal gucken dürfen und dann (erstmal) nur mit mir zusammen. Einen eigenen Fernseher bekommt sie z.B. auch nicht, bzw erst dann wenn sie alt genug ist und ihn sich selber kauft (man kann ja geschenktes Geld sparen ;-) war bei mir damals auch so)

Fazit:

Ich bin liebevoll streng, mein Kind darf (und wird dürfen, jetzt ist sie ja noch etwas klein) sehr viel aber nicht alles und wenn ich hinter etwas stehe (wie z.B. kein TV oder nicht den ganzen Tag Süßes essen oder so) dann wird das auch so durchgezogen...


Wenn die Erziehung zu locker ist, finde ich das nicht gut. Kinder brauchen Grenzen und Kinder WOLLEN Grenzen (natürlich nicht ständig und überall).

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Hallo Sandra,

Stenge ist für mich Konsequenz! Ich bin 100% ig konsequent, also gehöre ich zu der strengeren Sorte.;-)

Von der "lockeren" Erziehung halte ich nichts.

LG

Tanja

6

hallo....

ich würde sagen ich bin eher eine "strenge" mutti...nicht weil ich meinem kind alles verbieten würde...nein...

ich stehe zu dem was ich sage aber habe hier keine 10000regeln.

ich möchte das mein kind gut erzogen ist...und bei mir ist ein nein ein nein...auch wenn ich es nicht oft gebrauchen muss, da mein kind mittlerweil weiß wo die grenzen sind...naja manchmal hat er eben seine 5minuten...aber die habe ich auch *g* ;-)

ich bin 21jahre und damals habe ich bei meinen freundinen gesehen was locker ist...die haben ihre mütter oft beschimpft und dergleichen....sowas hätte ich mich nie gewagt...und wir mussten uns viel erarbeiten...(im haushalt helfen und so sachen...und dafür wurden wir auch belohnt....ich sage mal meine erzieheung war gut und das meiste gebe ich wieter.

Lg Tanja

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Was heißt hier Streng???

Ich bin z.B. eine Mama,die durchzieht,was angekündigt wird.Sage ich das Eis wird nicht gekauft,bleibt das so bestehen,ohne wenn und aber.

Lockere Erziehung ist im Grunde nichts für mich,aber was wird als locker bezeichnet???

Bei uns gibts halt gewisse Regeln,Konsequenzen und Rücksichtsnahme finde ich total wichtig.

Meine Kinder sind gewiss auch in mancher Hinsicht recht zickig,aber die können ruhig zicken,das gehört dazu.

Was ich gar nicht abkann,sind Kinder die quasi ALLES dürfen.Da frage ich mich oft,wo ist da der Respekt geblieben???

Ich liebe Kinder über alles,sonst hätte ich wohl kaum gleich Drei.Aber ich möchte,das sie Erwachsene werden,die Respektvoll mit ihren Mitmenschen umgehen.Und sich auch in gewisser Hinsicht etwas anpassen,Rücksicht nehmen und selbstständig sind.

Ich habe die Erfahrung,das mir oft gesagt wird,das meine Kinder sich noch zu benehmen wüßten.Klingt evtl. überheblich,sind aber tatsachen,für die ich nunmal einstehe.Sie sagen Danke,oder Bitte.Und natürlich noch so viele Dinge,das waren nur Beispiele.Aber sie bieten auch anderen ihre Hilfe an,das find ich sehr wichtig.Das sie mitbekommen,wenn Menschen hilfe brauchen.

Ich würde sagen streng bin ich darin,das knallhart durchgezogen wird,was ich ankündige.Und locker,weil man mit mir wirklich Pferde stehlen kann.

Trotzdem brauchen Kinder eindeutig Grenzen,Rituale und feste Strukturen.Wir alle eigentlich.

Und vor allem Vorbilder!!!

LG, Julia

9

Ich finde strenge und lockere Erziehung blöd :-p Das richtige Mittelmaß muss gefunden werden.

In Dingen die (mir) wichtig sind muss ich natürlich vor allem in Zukunft (jetzt ist Töchterchen ja erst 15 Monate alt) konsequent und streng sein und bleiben. In anderen Dingen kann man eben die Zügel schleifen lassen und Freiraum lassen (natürlich kommt es auch aufs Kind an, es gibt Kinder, die ganz enge Grenzen brauchen).

Ich bin zum Beispiel konsequent, dass sie draussen entweder an der Hand oder an der Gehweginnenseite neben mir läuft (wegen der Autos). Ich bin streng, wenn sie meine Bücher ausräumen möchte, die Katzen quält, zwickt, an den Haaren zieht etc.

In vielen Dingen lasse ich ihr aber auch die Wahl. Wann sie ins Bett möchte darf sie meistens selbst entscheiden, wann sie vom Tisch aufstehen möchte (meistens bleibt sie aber freiwillig bis zum Ende sitzen), was sie essen möchte, wann sie an die frische Luft möchte, welche Schuhe sie anziehen möchte bla bla bla. Das alles darf sie bisher selbst entscheiden und je älter sie werden wird desto mehr soll sie selbst entscheiden dürfen.

Ich selbst bin sehr streng erzogen worden, bin aber jemand der es hasst, sich in zu engen Grenzen bewegen zu müssen (war aber auch ein braves Kind). Das hatte zur Folge, dass ich mich später arg zurückgezogen habe und sehr früh auszog.

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Hallo,

"Streng" ist ein Wort, dass mich an früher erinnert.

Ich zähle mich persönlich zur konsequenten Eltern-Fraktion, aber auch im normlen Leben halte ich es gerne strukturiert und überschaubar.

Das heißt aber nicht, dass ich nur "Regeln" aufstelle und mit erhobenen Zeigefinger winke.
Unser Kind hat sehr viele Freiheiten und bestimmt natürlich mit, was sie selbst betrifft.
Das soll sie auch.

Was die Sicherheit und Gesundheit unseres Kindes angeht, werden keine Zugeständinisse gemacht - das hat für mich aber mit Verantwortungsbewusstsein zu tun.

Angekündigte Konsequenzen werden bei uns auch eingehalten, sie wird vorher auch mehrmals auf ihr "Fehlverhalten" hingewiesen und hat die Wahl, unserer Auforderung zu folgen (diese wird nicht angedroht im klassischen Sinne, es wird eher darum gebten!) oder die entsprechende Maßnahme zu kassieren.
Das wird dann auch umgesetzt und sie weiß das auch.

Von lockerer Erziehung nach dem Motto:

"Ihr dürft alles tun und braucht nichts machen"

halte ich gar nichts und sehe das Extrem in der eigenen Familie.
Die Nichten meines Mannes ecken mit ihrem respektlosen Verhalten überall an und gegenseitige Rücksichtnahme ist ein Fremdwort.
Stolz erzählen sie, was sie alles NICHT tun müssen und heben damit total ab.
Da wird den Eltern aufdiktiert, was zu tun ist und das natürlich ohne Bitte u. Danke!

Doch jeder selbst muss wissen, wie er es handhabt.

Und wir sind mit unserem Erziehungs-Stil weitestgehend zufrieden.

LG



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