Mein 19 Jähriger Sohn dreht durch

Beim Jugendamt war ich schon sehr oft. Auch als er kleiner war aber die sagen ihm auch, dass er nichts gegen seinen Willen machen muss... Auch mit dem betreuten Wohnen und solche Sachen, dürfen die nur mit seiner Zustimmung machen.

Wenn er mit Suizid droht,kannst du ihn auch zwangseinweisen lassen, da sein Leben auf dem Spiel steht.

Das weiß ich, aber aus beruflicher Erfahrung weiß ich auch, dass er, wenn er sich Vorort von den Gedanken distanziert, nicht aufgenommen wird. Selbst wenn er aufgenommen wird, meistens werden die Patienten nach der akutphasw schnell wieder entlassen.

Ich würde mich auch ans Jugendamt melden. Er wird sich wahrscheinlich nicht ändern, solange er bei dir leben und wohnen kann, wie Gott in Frankreich.
Ich denke, er wäre sehr gut in einem betreuten Wohnen untergebracht, wo er sich an Regeln halten muss - er muss dringend einen geregelten Alltag kennen lernen, sonst ist er nicht lebensfähig.

Wir waren zusammen beim Arzt nur er hat gesagt, dass alles in Ordnung ist und dass es Faulheit ist.

Nein! Das muss er nicht!

Der Vater kann weder gezwungen werden, ihn bei sich wohnen zu lassen noch muss er Unterhalt zahlen, wenn der Sohn keine Ausbildung macht.

Auserdem hat er zwei Kleinkinder und eine Frau, die im Unterhaltsrang vor dem Sohn stehen.

LG

Oh das ist gut zu wissen - d kann würde ich anstelle des TE ihn vor die Wahl stellen:
Arbeit oder kein Dach mehr über dem Kopf.

Genau das wäre mein Weg, dem 19jährigen zu sagen, dass ich ihm eigentlich gerne zu einem Weg in ein glückliches Leben helfen möchte, aber er da seinen Teil beitragen muss. Und dass ich nicht gewillt bin, ihn ohne Gegenleistung durchzufüttern.

Er hat die Wahl: konsequent mitwirken oder packen und gehen.

LG

Wir waren schon in einer Psychiatrie und ich habe denen alles erzählt nur er will ja nicht. Da er volljährig ist darf ich ihn auch nicht zwingen

Jaa nur er müsste dann komplett auf der strasse wohnen und nacher tut er sich dann wirklich was selber an

Er ist auch Faul, dass sagen auch die Ärzte nur ich kann dann erst recht nichts machen. Er kriegt quasi hier nur was zu essen und was zu trinken. Er kriegt kein Taschengeld oder sowas mehr.

Ich würde mich an den nächstgelegenen sozialpsychiatrischen Dienst wenden. Die machen meines Wissens auch Hausbesuche und sind auch Ansprechpartner für Angehörige psychisch kranker Menschen. Evtl. können die dich beraten, wie du am besten in dieser Situation vorgehst.

Wenn Du die Befürchtung hast, dann lass ihn einweisen. Das ist bei Menschen, die selbstmordgefährdet sind, möglich!

Eins vergessen: Überlegen, ob man nicht dem Kind den nötigen Unterhalt auszahlt und es damit selber Wohnung und Lebensunterhalt bestreiten lässt. deswegen eben erst erfragen, wie viel dem KInd zusteht.

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