„Erziehen ist Gewalt!“ – Interview mit Aida S. de Rodriguez #unerzogen Seite: 3

Na super, Kind auf die Welt setzt und soll's zu sehen wie es klar kommt. Ich habe noch die alte Schule erlebt, und ja, hab auf den Hintern bekommen. Mir hat's nicht geschadet, im Gegenteil. So habe ich Grenzen zu spüren bekommen. Bin meinen Eltern dankbar und ich liebe sie für alles!

Ich finde Du triffst es auf den Punkt mit dem Beispiel des Bollerwagens - so hatte ich es noch gar nicht gesehen. Im Prinzip spielt man nur die eigene intellektuelle Überlegenheit aus und macht sein Kind dadurch gefügig, das Kind wird manipuliert - das ist sogar widerlich übergriff.

Mir ist das auch viel zu einseitig, schwammig formuliert. Ich sehe unseren Sohn schon als gleichwertig an und gehe soweit es möglich ist auf seine Bedürfnisse ein. Regeln und Grenzen sind meiner Meinung nach wichtig und geben Halt, müssen aber Platz zur Entfaltung lassen. Kinder müssen auch scheitern dürfen. Ich denke beide Extreme sind nicht gut.

Eigentlich ist mir das zu doof um zu kommentieren 🙄

Du kannst dein Kind noch so gesund ernähren: Wenn du ihm nie die Zähne putzt, dann bekommt es Karies, auch wenn es nur Obst und Gemüse gegessen hat.

Die Grenze zwischen unerzogen und ungezogen ist sehr schmal und sehr schnell überschritten.

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