So ein Stubenhocker !! Erziehungsfrage

Hallo

bisher fand ich Kindererziehung eigentlich immer super einfach. Meine Kinder sind 4 und 7 Jahre alt.

Mit zunehmenden Alter muss ich allerdings feststellen das es immer schwerer wird.

Besonders wenn dann so ein Halbstarker vor einem steht und sagt "nö, mache ich nicht" und dann daran nicht zu rütteln ist.

Auf Konsequenz wird dann mit " na unnd? mir doch egal!" geantwortet.

Das ist schon nicht immer einfach. Vor allem Sinnvolle Konsequenzen zu finden ist auch sehr schwer.

Eigentlich haben wir 2 immer wieder kehrende Streitpunkte

1, nicht rausgehen wollen

Wir haben Hunde und sind eigentlich nicht gerade eine unsportliche Familie. Auch unsere kleine geht sehr gern spazieren oder wir fahren mit dem Rad.

Unser Grosser wehrt sich immer mit Händen und Füßen. Ob es um einkaufen geht, spazieren, Rad fahren, mit Freunden in den Wald.

Er weigert sich grundsätzlich.

Selbst wenn dafür das abendliche TV Programm weg fällt, er trägt die Konsequenz.

Wenn wir ersteinmal unterwegs sind findet er es meist auch gar nicht so schlimm aber es gibt immer ewige Diskussionen und meist ist er nicht dazu zu bewegen einfach mit zu kommen.

(Dazu kommt noch das er leichtes Übergewicht hat seit dem Schulanfang und im die Zusätzliche Bewegung gut tuen würde. Sonst hat er nur einmal die Woche Schwimmen und Schulturnen)

Hat jemand einen Tipp für uns?

Thema Nr 2 ist Zimmer aufräumen.

Wir haben einen Leidenschaftlichen Lego Spieler aber leider herrscht ein riesiges Chaos in seinem Zimmer.

Er hat natürlich genug Kisten und auch genug Flächen zum aufstellen aber trotzdem ist der Fussboden selten begehbar.
Schwierig wird es dann wenn ich saugen oder sauber machen muss. Das kann schnell zu einem Drama werden.

Bisher habe ich das saugen früh genug angekündigt ... ohne Erfolg.... dann nochmal mit dem Hinweis das ich sonst das Spielzeug in eine Kiste räume und in den Keller stelle (oder einsauge)

Das gibt dann natürlich immer ein Riesen Geschrei und er flippt völlig aus (kann sogar handgreiflich werden)
So geht das natürlich auch nicht weiter.

Habt ihr Ideen?

1

Hi,

unsere beiden Großen (8 und 11) sind für die Spaziergänge auch nicht mehr so gern zu haben. Einmal am Wochenende müssen sie allerdings mit uns allen zusammen raus. Ohne Diskussion. Wir haben nämlich auch festgestellt, dass es ihnen dann auch Spaß macht. Die Große nimmt den Fotoapparat mit und der Große ergibt sich seinem Schicksal.

Zimmeraufräumen ist auch so eine Sache - wie wahrscheinlich überall. Bei uns sind die großen Legolandschaften auf großen Kartons oder Werbetafeln, die können gut zur Seite geschoben oder aufgehoben werden, ohne dass die Bauwerke leiden. Ansonsten ist bei uns zwischen 17.30 und 18.00 Aufräumzeit und wer nicht aufgeräumt hat, darf a) nicht fernsehen und b) die herumliegenden Sachen kommen in eine große Tüte und die verschwindet .... erst einmal. Hatten wir erst dreimal. Du musst am Anfang so konsequent sein und die herumliegenden DInge lange verschwinden lassen.
Den beiden Kleinen (4 und 5) helfe ich in dieser Zeit beim Aufräumen, wobei der 5jährige das schon recht gut macht.

LG MImi

4

Ohne Diskussion würde es bei uns ja auch heissen... aber was wenn er sich schlichtweg weigert?

Mit 45 kg kann ich ihn mir leider nicht mehr über die Schulter schwingen und mitnehmen :-p

5

Hmmm, unser Großer mault auch sehr, aber wenn wir (ich oder mein Mann) sagen, dass er mitzugehen hat, fügt er sich seinem Schicksal. Zuerst recht motzig aber dann aber schon.

Also, leider kann ich dir auch nicht helfen.

LG mimi

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2

Hallo,

Halbstarker? Aber 4 und 7 sind doch noch keine Teenager #gruebel

Rausgehen: Mache ich nicht gerne, meine Tochter nicht und der Hund auch nicht (der nur wenn er muss und dann ist er innerhalb von 10 Minuten wieder im Haus :-p).

Das würde ich also locker sehen.

In diesem Alter brauchen sie auch noch Unterstützung beim Aufräumen, meine ich zumindest. Und diese Drohung, etwas weg zu saugen, finde ich schlicht gemein. Seine Reaktion ist da nur verständlich.

Bei uns ist es auch noch so, dass wir zusammen aufräumen, wenn man nicht mehr treten kann.

GLG

3

Danke für deine Antwort.
Auch mit seinen 7 kommt er mir jetzt schon oft vor wie ein Teenager.

Wir haben auch Hund und ich halte raus gehen für sehr wichtig. Für Kind und Hund.

Frische Luft und Bewegung gehört einfach dazu und wir immer alles ohne ihn machen müssen finde ich das schon traurig.

Zusammen aufräumen wäre natürlich schon eine Option aber zum einen weiss ich das er das sehr wohl kann, wobei es ja nur sein um sein Lego wegräumen geht und da weiss er sogar besser als ich in welche Kiste was kommt und zum anderen will er das ja auch nicht.

6

Hallo

Meiner ist nun 6 und ich hab beim aufräumen das selbe Problem.

Und ich sag auch ab und an wenn er seine Legos jetzt nicht aufräumt saug ich se weg und er hat pech gehabt. Das zieht meistens auch.

Wenn man 10 mal gesagt hat man soll die Legos aufräumen und man es nicht tut, find ich so ne Reaktion auch völlig okay.

Ich sehs aber auch nicht ein mit ihm aufzuräumen, weil ich genau weis das ers kann! Und wenn ichs doch mach dann räum ich eh 90% alleine auf während er um mich rumspringt.

Ich hab festgestellt das es echt einfacher wird wenn weniger zum aufräumen da ist. Also hab teils 50% seiner Spielsachen im Schrank und er kann sich trotzdem super beschäftigen.

Und rausgehen tut meiner aber immer gerne, da kann ich dir nich wirklich weiterhelfen :)

7

Zu #1 … also dass ein 7-Jähriger jetzt nicht mehr unbedingt ein großes Interesse daran zeigt, mit Mama einkaufen zu gehen oder zu spazieren bsw. Rad zu fahren, kann ich schon gut nachvollziehen; dass würde ich zumindest immer im Hinterkopf behalten, auch wenn das Problem bei Ihnen eher ein anderes zu sein scheint. Vielleicht geht Ihr Sohn - jedenfalls momentan - einfach nicht gerne raus? Das würde jedenfalls erklären, warum Sie da nicht mal mit Strafen wie Fernsehverbot o.ä. weiterkommen. Sie worden dort dann also sicherlich keine Strafe finden, die ihn dazu motiviert, wieder gerne nach draußen zu gehen. Vielleicht kommt ihnen Erziehung in dem Alter deshalb so schwer vor?

Konsequenz wäre hier m.E., in Situationen, wo es möglich ist, dass er die 20 Minuten, in denen Mama kurz Einkaufen fährt, ruhig mal alleine zu Hause bleiben darf, wenn er nicht mitkommen möchte. In anderen könnte es sein, dass Sie bei solchen Familienspaziergängen eine Station einbauen, die für ihn interessant ist (Vielleicht gibt es da ja einen Lieblingsspielplatz oder das Lieblingsspielzeuggeschäft oder ein Eis etc.). Mit dem Gegenteil von Strafen - also eine Belohnung als Motivation - zu arbeiten: Vielleicht, dass er sich nach so einem Familienspaziergang etwas aussuchen darf, was die Familie dann mit ihm spielt. Also mit den eigenen Eltern spielen zu können ist für die in dem Alter noch das Größte; oder Aussicht auf warmen Kakao und frisch gebackenen Waffeln. Wenn Sie das Gefühl haben, dass er zu wenig raus kommt oder mehr Bewegung bräuchte … vielleicht funktioniert ja ein reiner Vater-Sohn-Abend, wo man dann Squash, Badminton o.ä. spielt, ja besser? Gerade, wenn es draußen schon dunkel ist, hat das für Kinder in dem Alter noch ein zusätzlicher Reizfaktor, weil die Dunkelheit noch etwas magisches hat. Bietet sich gerade am Wochenende an, wo ein Kind dann am nächsten Tag auch ruhig mal eine Stunde später aufstehen kann. Vielleicht gibt’s andere Personen, mit denen Mal ein Ausflug interessant wäre? Omi/Opi/Tante/Onkel etc. Und Abschließend … wenn er nun mal nicht gerne raus geht … wird die Konsequenz da ganz zwangsläufig sein, dass Sie da ab und an einfach auch mal einen Machtkampf mit ihm werden austragen müssen. Das sollte halt nicht dazu ausarten, dass Sie ihm dann irgendwelche dämlichen Strafen androhen (auch wenn Sie sie Konsequenzen nennen); es reicht schon, dass Sie akzeptieren, dass er nun mal nicht gerne rausgeht (unabhängig davon, ob sein kleiner Bruder das noch gerne tut oder nicht) und es deshalb immer mit etwas mehr Stress verbunden sein wird.

Zum Kinderzimmer … versuchen Sie es einfach mal aus seinen Augen zu sehen. Wenn das ganze Lego verstreut auf dem Kinderzimmerboden liegt, muss man nichts mehr suchen, weil man sofort alles im Überblick hat. Ist doch irgendwie doof, Zeit damit zu vergeuden, dass alles in eine Kiste packen zu müssen, nur damit man am nächsten Tag die Kiste wieder auf dem Boden auskippen muss. Hier finde ich Ihre Vorgehensweise etwas unglücklich … vielleicht ist Ihr Sohn ja mittlerweile groß genug, sein Kinderzimmer selbst saugen zu können? Ist ja schließlich sein Kinderzimmer und er ist jetzt ein großes Schulkind, da darf man ruhig mal einige Aufgaben im Haushalt übernehmen und am besten eignet sich dafür m.E. das eigene Kinderzimmer. Das hat nämlich den Vorteil, dass er das Lego-Auf-Dem-Boden Problem selbst lösen muss. Jedenfalls kann ich verstehen, dass er nicht ganz so handzahm reagiert, wenn Sie ihm androhen, dass seine Legosteine vom Staubsaugermonster aufgefressen werden. Sicherlich werden Sie auch einen Staubsaugermachtkampf führen müssen … aber ganz grundsätzlich stelle ich es mir nicht so schwer vor, das Lego im Kinderzimmer von Rechts nach Links zu schieben, die Rechte Seite zu saugen und dann von Links nach Rechts, um die Linke Seite zu saugen. Und dass würde ich ihm einfach zeigen. Zumal das ein Alter ist, wo man das sicherlich noch ziemlich spielerisch lösen könnte.

Also ganz grundsätzlich würde ich mich von der Vorstellung lösen, dass Erziehung heißt, dass das Kind a) entweder mitspielen muss oder ich mir b) irgendein Übel in Form einer Strafe (Fernsehrverbot am Abend, Legos im Keller räumen/einsaugen) suche, mit der ich das Kind zum »mitspielen« erpresse. Jedenfalls halte ich es dann für recht normal, dass Erziehung bei Ihnen immer schwerer wird. Dieses Grab schaufeln Sie sich nämlich selbst. Jedenfalls fand ich das Grundschulalter war so - im Vergleich zum Kleinkindesalter oder der Pubertät - das mit Abstand einfachste Alter bezüglich Erziehung. Da würde ich also viel eher versuchen, mit positiven Anreizen zu arbeiten oder Probleme, die existieren, einfach zu lösen, anstatt über Strafen zu versuchen, dass Kind selbst zu einer Lösung zu bewegen.

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danke für deine Antwort.

Einige Zeit haben wir das nicht mitkommen auch so hingenommen und er bleibt dann schon seit einiger Zeit allein zuhause (Allerdings wohnt die Uroma eine Etage tiefer)

Aber gerade das gemeinsame rausgehen würde ihm gut tun.

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Hallo,

an dieser Stelle möchte ich mich für Ihre stets geistreichen und emphatischen Beiträge bedanken und mich als stiller Fan zu erkennen geben.

Ihre Beiträge lesen sich wie ein Auszug aus einem guten Buch und ich hoffe inständig das Sie noch viele Jahre aktiv an diesem Forum teilnehmen werden- und das nicht ganz uneigennützig, denn meine Tochter ist erst 14 Monate alt und wir haben somit noch nicht das Alter erreicht, das mich verzweifelt nach Antworten in einem Forum suchen lässt, sollte es irgendwann vielleicht so sein, hoffe ich auf einen Ratschlag Ihrerseits, denn mir scheint Sie sind immer auf der Seite des Kindes und das bin ich auch.

Herzliche Grüsse !

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Hallo!
Meine Kinder sind 5 und 8 Jahre alt.
Vor allem mein großer Sohn antwortet auch gerne mit diesem "na und"...und das meint er dann auch so #augen
Einfach nur langweilige Spaziergänge mögen unsere beiden Kinder nicht. Sobald die Wege aber schwieriger sind oder eine richtige Wanderung ansteht, macht es ihnen Spaß. Und was fast immer geht, ist Geocaching.

Das Aufräum-Problem kennen wir auch... Wenn´s zu viel ist, helfe ich meinen Söhnen aber dabei, weil sie sich sonst überfordert fühlen und es nur Theater gibt. Andersrum machen sie auch immer wieder ungefragt etwas für mich. Heute hat mein großer Sohn mir einen großen Teller Obst geschnippelt, weil ich noch was für´s Studium lernen musste.

LG Silvia

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Prima, das mit dem Geocaching ist eine Super Idee. Das probieren wir aus, danke

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Zu 1: Unsere gehen dann gern raus, wenn wir was Besonderes machen - eine Radtour, Fußballspielen im Park etc. Besonders der Große (auch 7 Jahre). Das bauen wir gleich in unsere Wochenendplanung ein. Die zwei Kleinen fahren noch gern mit dem Rad die Gasse rauf und runter, das ist dem Großen schon zu fad.

Im übrigen würde ich ihn nicht zwingen, sondern motivieren (aber das kam eh schon in den anderen Antworten).

Zu 2: Unsere räumen auch nicht zusammen. Ganz einfach, weil das Chaos oft groß ist und sie nicht wissen, wo anfangen. Kenn ich selber von mir, was Büroarbeiten betrifft. Wenns unübersichtlich ist, kann ich mich sehr lange drücken, weil ich einfach den Anfang nicht finde.

Deshalb helfen wir immer zusammen bzw, ich mache den Anfang und bitte die Kinder, mir beim Lego-Wegräumen zu helfen. Ist immer sehr gemütlich, eine Stunde gemeinsam die Steine zu sortieren. Da kommt man außerdem gut zum Reden.

Ich höre übrigens mit dem Schimpfen und Drohen auf, bevor mein Sohn so verzweifelt ist, dass er ausflippt. Das passt einfach nicht mehr zu seinem Alter. Er ist schon in der Lage, sich mit mir zu einigen, und ich muss mich daran gewöhnen, ihm nicht mehr meine Vorstellungen überzustülpen. Ein Prozess...

lg ita

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Sportverein?

LG

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Hallo,

zu 1.:
ich kann deinen Sohn da gut verstehen, da ich selber ein Stubenhocker bin (und auch immer war).

Das leichte Übergewicht würde ich mit einer Ernährungsumstellung behandeln.

zu 2:

" dann nochmal mit dem Hinweis das ich sonst das Spielzeug in eine Kiste räume und in den Keller stelle "

So eine Aktion kann Wunder wirken und das Kind so nachhaltig beeindrucken, dass es danach (erstmal) anstandslos aufräumt.
Das hab ich bei meinem Sohn einmal gemacht, als er 5 war, und der Effekt "räum auf, du weißt, was sonst passiert" hielt auch ein paar Wochen an.
Das Problem dabei:
wenn man als Elternteil die Sachen in den Keller räumt, macht man ja nichts anderes, als für sein Kind aufzuräumen. Insofern ist die Aktion gut als einmaliger Warnschuss, aber auf Dauer (für mich) keine Lösung bei einem nicht aufgeräumten Zimmer.

Ich habe das Glück, bei meinem Kind Konsequenzen für das Nicht-Aufräumen zu finden, die meinem Kind nicht egal sind.
Welche möglichen Konsequenzen das für dein Kind sind, kann ich nicht beurteilen.

"as gibt dann natürlich immer ein Riesen Geschrei und er flippt völlig aus"

Soweit ist es ganz normal, wenn du drohst und es durchziehst, das Spielzeug in den Keller zu stellen. Ist für mich wie gesagt auf Dauer aber keine Lösung.

Wenn es nur um Lego auf dem Fußboden geht, würde ich ihm eine Decke auf den Boden legen, auf der er das Lego ablegen darf, der restliche Boden muss aber frei sein.

Weiß dein Sohn denn, wie man aufräumt? Die Frage klingt jetzt blöd, aber meine Eltern haben mir nie beigebracht, wie man aufräumt, aber erwartet, dass ich mit ca. 13 wusste, wie man aufräumt.

Biete deinem Sohn an, dass ihr zusammen aufräumt. Unterstütze ihn beim Aufräumen, indem du sagst "das Teil kommt dahin, das Teil kommt dahin...".

"(kann sogar handgreiflich werden)"

Was genau meinst du damit?

Mein Sohn hat es bis heute nicht gewagt, die Hand gegen mich zu erheben (so wie ich das bei meinen Eltern nie gewagt hätte).
Wenn dein Sohn dich körperlich attackiert (in der Art, was ich mir unter "handgreiflich" vorstelle), dann habt ihr beide weitaus größere Probleme als "nicht nach draußen gehen wollen" oder "nicht aufräumen wollen".

LG,
J.

13

Hallo,

bezüglich Lego - wie wäre es mit einem Aufräumsack, so wie diesem hier:

https://www.pappnase.de/shop/category/1946/109/1864/149532/

Wenn du das Wort bei Google eingibst kommen viele Ideen ....

VG
B

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danke für den Tipp aber das würde nicht funktionieren da er die grossen aufgebauten Star Wars Teile alle auf den Boden drapiert zum spielen. Wenn da irgendwas abfällt gibt es das nächste Drama ;-)

20

Ok, verstehe. Das funktioniert wirklich nur bei dem allgemeinen Teilefriedhof.

Aus diesem Grunde finde ich diese Themendinger auch furchtbar ... irgendwann fehlt immer irgendein wichtiges Teil ..... :-)

VG
B

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Hallo!

Naja, wir sind auch eher Stubenhocker. Früher hatten wir einen älteren Hund und wir mussten raus. Als meine Tochter noch klein war, war das kein Problem. Dann wollte sie nicht mehr mitgehen (war so ca. 7-8 Jahre) und ich habe sie einfach Zuhause gelassen. Bei ihr ging das schon gut.
Dieses Theater wollte ich einfach nicht haben. Sie hatte allerdings dann komplett keinen Bock und hat das auch wärend des Ganges deutlich gezeigt.
Jetzt haben wir einen Jungen Hund und sie ist alt genug, das sie Nachmittags alleine mit dem Hund gehen kann. Sie macht das auch bisher brav. Wenn ich anbiete mitzugehen, möchte sie das nicht. Das ist momentan so ihr Ding.
Meine Tochte hatte damals nur Turnen eine Weile gemacht. Sonst hatte sie keine Hobbys und auch kein Interesse an irgendwas. Jetzt macht sie Karate und sie hat Spaß dabei. Wenn deine Kids so nicht gern rausgehen würde ich es mit weiteren Hobbys versuchen.

Einlaufen ging/geht sie immer recht gerne mit mir, da sie sich dann von ihrem Taschengeld etwas aussuchen kann. Das Motiviert ungemein. ;-) Auch hilft sie mir dann immer richtig mit zusammen suchen, einpacken usw.

Zimmer aufräumen: Naja, das ist bei uns auch immer Thema. Als meine Tochter noch 7-8 Jahre war, habe wir das Gemeinsam gemacht. Meine Tochter hat furchbar viel Legozeug und ssseeeeehhhrrr viel Kleinkram. Ich bekomme da regelmäßig die Krise. Es hat sich jetzt eingebürgert das wir hin und wieder mal zusammen Ausmisten. Mein Kind ist auch mit 10 Jahren leicht überfordert wenn sie in ihrer Chaosbude steht und nicht weiss wie sie das anpacken soll.
Ich sehe nichts Dramatisches bei da zu helfen.

LG Sonja

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Danke für den Tipp.

Sein grösstes Hobby ist sein Lego Star Wars ;-)

Leider gibt es bei uns weiter keine Sportmöglichkeiten oder Vereine.

Karate würde er auch gern machen aber das haben wir auch nicht.

Schwimmen ist sein Hobby aber die nächste Schwimmhalle ist zu weit weg, Schade.

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